Archiv der Kategorie ‘Anthroposophischer Seelenkalender‘

 
 

„… Jedes neue „Loch im Schleier“ ist den Herrschenden ein Dorn im Auge und ermutigt gleichzeitig andere …“

 

Aber die Tatsache, dass es für uns Gott sei Dank immer noch leichter ist, aufzubegehren als in gewissen Diktaturen, die mit groben Mitteln wie Verhaftung und Folter vorgehen, bedeutet doch vor allem eines: es gibt weniger Entschuldigungen für uns, es nicht wenigstens jetzt zu tun. Die Tatsache dass es längst mehr als einen Riss im „Schleier der Lüge“ gibt, ist erfreulich und sollte uns ermutigen, unseren Teil zum Prozess der Wahrheitsfindung beizutragen. Die „alternative“ Medienlandschaft ist vor allem im online-Bereich besser aufgestellt als noch vor Jahren, und es gibt interessante Neugründungen. Jedes neue „Loch im Schleier“ ist den Herrschenden ein Dorn im Auge und ermutigt gleichzeitig andere, weitere Löcher hinein zu reißen. Jeder kann seinen eigenen bunten Faden in den Fleckenteppich einer neuen Kultur weben, der unter dem Grauschleier der neoliberalen Meinungsdominanz an immer mehr Stellen durchscheint. Haben wir den Mut, uns unseres eigenen Verstandes zu bedienen!

 

Siehe auch: „Mehr als 200 Jahre nach Lessing und Kant geht es um die Verteidigung der Aufklärung” – und mehr …

… und: „Aufgaben einer souveränen Bürgerschaft – oder: Es steht ein Elefant im Zimmer …

 

 

Anthroposophischer Seelenkalender

 

Ostersonntag 2018 war am 01. April 2018 …

Auf die Frage bezüglich der Datenverschiebung von Jahr zu Jahr antwortete Rudolf Steiner: Die Hauptsache sei, daß immer mit der ersten Strophe zu Ostern begonnen werde. Die Verschiebung habe nicht viel zu bedeuten, da er immer drei Strophen der Wochensprüche in der gleichen Stimmung gehalten habe.

also werden zu den hier gemachten Datenzahlen bis Ostern 2019 null (0) Tage zugezählt.

The Calendar of the Soul Verses by Rudolf Steiner, English Translations by Tom Mellett

Dazu machte Tom Mellett folgende wichtige Bemerkung:

Man fängt zu Ostern an. Der Polarvers (Gegenspruch) ist der 52. Um die dynamische Bewegung zu beobachten, gehe man gleichzeitig mit den zwei Zeigefingern spazieren. Bitte drücke den linken Finger auf #1 und lass die fortwahrenden Nummern rechtsläufig gleiten. Mit dem rechten Finger drücke auf #52 und geh auch rechtsherum, aber in absteigender Reihenfolge. Wenn der linke Finger den Gipfel beim 13. Vers erreicht, dann kommt der rechte Finger am Tiefpunkt beim 40. an. Danach nähern sich die Finger an, bis sie an #26 und #27 vorbeigehen.

Um einfach zu rechnen, wende diese Gleichung an: die Nummer eines Verses + die Nummer seines polarischen Verses = 53 , oder [ p = 53 – v ] (p = Polarvers; v = originaler Vers)

Die zeitgebundene Gleichung würde sein:
p = v + 26 (vom 1. Vers bis einschließlich 26.)
p = v – 26 (vom 27. bis einschließlich 52.)

Aber das geht nicht im Seelenkalendar,  sondern im regelmässigen alltäglichen äusseren Jahreslauf.  Z.B.  ist die Walpurgisnacht, der 30. April, immer halbjährig entfernt von Halloween, dem 31. Oktober. Oder die Sommersonnenwende ist immer 6 Monate von der Wintersonnenwende entfernt. Zwar gibt’s ein echtes Muster, aber in der menschlichen Seele geht der innere Jahreslauf mit einem Kreuzmuster versehen. Und der Kreuzungspunkt findet in der Michaeli-Zeit mit den 26. und 27. Versen statt.