Archiv der Kategorie ‘Allgemeines‘

 
 

„… In Kürze werden die Gläser zum 70. Geburtstag der NATO klingen. Wie lange werden sie den Schrei nach völkerrechtlichen Konsequenzen übertönen?“

 

… oder: Die Zuhälter sollte man auch offen und frei Zuhälter heissen …

 

Andreas Zumach – Die Trump-Administration hat den Internationalen Strafgerichtshof durch massive Drohungen gegen seine Ermittler, Richter und Staatsanwälte genötigt, Ermittlungen zu Verbrechen zu unterlassen, die seit 2003 im Afghanistan-Konflikt verübt wurden. Damit hat die Führungsmacht der Wertegemeinschaft westlicher Demokratien eine einst wesentlich von ihr herbeigeführte grosse zivilisatorische Errungenschaft endgültig auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgt.

Nach dem Holocaust und dem Zweiten Weltkrieg waren federführend US-amerikanische JuristInnen dafür verantwortlich, dass Völkermord, Verbrechen gegen die Menschheit, Kriegsverbrechen und der Angriffskrieg erstmals als Straftatbestände kodifiziert und die Naziverbrecher beim Nürnberger Tribunal dann auch für diese Taten bestraft wurden. Die Bemühungen, einen Internationalen Strafgerichtshof mit universeller Zuständigkeit für die in Nürnberg definierten vier Kernverbrechen zu schaffen, haben die USA allerdings von Anfang an torpediert. Und ausnahmslos alle republikanischen und demokratischen Administrationen seit den 90er Jahren haben – oft mit massivem Druck auf andere Regierungen – dafür gesorgt, dass US-BürgerInnen unter gar keinen Umständen unter die Jurisdiktion des Internationalen Strafgerichtshofs fallen.

Benjamin Ferencz, letzter noch lebender Chefankläger aus Nürnberg, und US-Bürgerrechtsorganisationen wie die ACLU gehören zu den leider nur wenigen Stimmen, die diesen parteiübergreifenden Washingtoner Konsens kritisieren. Die direkten Drohungen und Restriktionen der Trump-Administration gegen sämtliche Angehörige des Internationalen Strafgerichtshofs und seine Brandmarkung durch den US-Präsidenten als «illegal» markieren allerdings eine neue negative Qualität der Verachtung dieser internationalen Institution. Zu derartigen Massnahmen hat keiner der – überwiegend diktatorisch regierten – 18 Staaten gegriffen, gegen deren BürgerInnen der IStGH seit 2002 ermittelt hat. Doch das dürfte sich nach dem schlechten Beispiel der USA künftig ändern. Und Rufe aus Washington, zum Beispiel Syriens Machthaber Assad vor den IStGH zu stellen, haben den letzten Rest an Glaubwürdigkeit verloren.

 

 

„Abschied von der Erde“ – eine Palmsonntags-Zumutung …

 

… oder: Was dir zugemutet wird, wird dir auch zugetraut.  

 

Bei Michio Kaku herrscht aktuell Aufbruch­stim­mung. In seinem gerade auf Deutsch erschie­nenen Buch Abschied von der Erde  widmet sich der am City College of New York tätige Physiker und Bestseller-Autor der Frage einer mögli­chen Kolo­ni­sie­rung des Welt­raums. Mit dieser kühnen Vision will Kaku auf eine Reihe von globalen Bedro­hungs­sze­na­rien reagieren. So spricht er in der Einlei­tung seines Buches von der „globalen Klima­er­wär­mung … von atomaren Massen­ver­nich­tungs­waffen … von biolo­gi­schen Massen­ver­nich­tungs­mit­teln wie aero­genen AIDS- oder Ebola-Erregern …, die durch simples Husten oder Niesen über­tragen werden können“. Außerdem sieht sich Kaku der Gefahr einer „wach­senden Bevöl­ke­rung gegen­über, die die irdi­schen Ressourcen in rasender Geschwin­dig­keit aufbraucht“. Ange­sichts dieser über­wäl­ti­genden Heraus­for­de­rungen erscheint ihm die Besie­de­lung des Welt­raums als letzter Ausweg, um den Fort­be­stand der mensch­li­chen Spezies zu retten.

 

Siehe auch: „Geldvernichtung auf dem Mars

 

 

Krank, kränker, „DIE ZEIT“ …

 

… oder: Giovanni kann nicht lesen, oder …

 

… Propagandaschleuder Zeit: „Die Zeit” propagiert eine schnelle Aufrüstung und freiere Rüstungsexporte. Argumente sind Europas „Sicherheit” und Russland als böser Popanz. Gegenstimmen unerwünscht.

 

Siehe auch: „… Die Welt finanziert die US-Armee, von der sie letztlich dominiert wird. …

 

 

„Geplanter Kulturverfall …“

 

… oder: Kultur!? — Watt datt denn???

 

… Der Untergang der Schreibschrift beschleunigt die
Gleichschaltungstendenz in unserer Gesellschaft …

 

 

„Leserbrief – Zum Verbot von Bundeswehr Werbung an Berliner Schulen.“

 

… oder: Einmal Steigbügelhalter —, immer Steigbügelhalter!?

 

Leserbrief – Zum Verbot von Bundeswehr Werbung an Berliner Schulen.

Sehr geehrte Nachdenker,

das Thema und vor allem die Äußerungen der SPD-Spitze dazu verdienen es, in den ND behandelt zu werden.

Eine der älteren „Leuchten” äußerst sich dazu wie folgt: „Thomas Oppermann, bis 2017 Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, schrieb in einer Twitter-Nachricht, er sei „entsetzt über den Beschluss der Berliner SPD”. Die Bundeswehr sei eine demokratische Institution. „Wer so einen Unsinn beschließt, sollte sich selbst von unseren Schulen fernhalten”, fügte Oppermann hinzu.” ( faz.net/aktuell/politik/inland/berliner-spd-will-bundeswehr-aus-schulen-verbannen-16118883.html )

Bereits einen Tag darauf legt Frau Nahles nach: „Aus unserer Sicht können wir sehr froh sein, dass wir in Deutschland eine Parlamentsarmee haben. Das heißt auch, dass Soldatinnen und Soldaten an den Schulen willkommen sind”, sagte sie am Dienstag vor einer Fraktionssitzung im Bundestag. Der Beschluss sei eine Einzelstimme in der Partei. „Die große Mehrheit der SPD sieht das völlig anders”, sagte Nahles. Die Bundeswehr müsse im demokratischen Gemeinwesen verankert sein.” ( faz.net/aktuell/politik/berlin-spd-erntet-kritik-fuer-bundeswehr-werbeverbot-16121065.html )

Otto Köhler hatte in der jw seinen Austritt aus der SPD daraufhin öffentlich bekundet.

Es wäre überfällig, zumindest für die Genossen und Genossinnen der SPD der Regierung, sich mal mit dem Beutelsbacher Konsens zu beschäftigen, der eindeutige Kriterien bestimmt hat, was in den Schulen in der Sache für Rahmenbedingungen herzustellen sind, bevor die Jungoffiziere die Bundeswehr bewerben, die schon längst keine Verteidigungsarmee mehr ist. Das aber entschieden bestritten wird, damit die Camouflage erhalten bleiben kann (für schlichte Gemüter).

Ein Link dazu zu bpbwobei bpb dazu noch ein Titel anbietet )

Mit besten Grüßen
Paul Laudenberg

 

Siehe auch: Akademie Bergstraße: „Bundeswehr wird stärkste europäische Armee” …,

… Rezension: Ulrich Teusch: Der Krieg vor dem Krieg. Wie Propaganda über Leben und Tod entscheidet. Frankfurt am Main: Westend 2019 …,

… „Kein Werben fürs Sterben an Berliner Schulen?” …,

… „Tarnen und Täuschen mit der SPD, eine Erinnerung” …,

Zur „Bundeswehr” hier mehr …

 

 

„… Als Verzicht auf Europa ohne Ausstieg aus der EU könnte man das nationalistische Programm der polnischen Regierungspartei beschreiben. …“

 

… Das klingt paradox, ist aber politisches Kalkül. …

 

Zu den grossen deutsch-polnischen Verbindungslinien „Kreisau” und „Moltke” hier mehr …,

Siehe auch: „… Gefährliche Pläne, gefährliche Erwartungen, die erneut von Warschau ausgehen, die Europa nicht nützen und Deutschland gezielt schaden.” …,

Zu „Nationalismus” hier mehr …

Zu „Faschismus” hier mehr …

 

 

DEMETER-Würmer sind die allerbeschten …

 

… Bisher konzentrieren sich Sorgen um die Artenvielfalt vor allem auf Insekten. Aber auch unter der Erde lässt sie zu wünschen übrig. …

 

Rezension: „Der Regenwurm ist immer der Gärtner” von Amy Stewart

Wurmwelten.ch

Wurmwelten.de

Bienen-, Insektenweide und mehr …

 

 

«Lenkungsabgaben täten Armen mehr weh als Reichen.» widerlegt …

 

Hanspeter Guggenbühl widerlegt klar das Argument «Lenkungsabgaben täten Armen mehr weh als Reichen.»

Ich denke mit höheren Energiepreisen, für Benzin, Diesel und Flugzeugbenzin würde vermutlich allgemein weniger Auto gefahren und weniger geflogen, genauso wie weniger geraucht oder Alkohol getrunken wird, wenn Tabakwaren und alkoholische Getränke teurer werden und wenn keine Reklame mehr für diese Suchtmittel gemacht würde.

Heute kostet der Import von Erdölprodukten zum Autofahren und zum Heizen etwa neun Milliarden Franken pro Jahr. Volkswirtschaftlich wäre es sinnvoller einen Teil dieser Milliarden einzusparen, durch die eine Energieproduktion im Inland, durch Solar- Wind- Erdwärmenergie.

In Zürich könnte auch noch Energie gespart werden, wenn keine Hochhäuser mehr gebaut werden. Ein Hochhaus verbraucht 20 bis 30 Prozent mehr Ressourcen für den Bau und dann für den Betrieb, als Häuser bis zu sechs Stockwerken. Für Familien mit Kindern sind Wohnhochhäusern sowieso nicht geeignet.

Die Pensionskasse der Stadt Zürich könnte darauf verzichten ihre Gelder weiterhin in die Rüstungsindustrie zu investieren und stattdessen das Geld in Produktionsanlagen von grüner Energie anlegen. Auch meine SBB Pensionskasse, die sogar in Firmen investiert die an der Produktion von nach Schweizer Gesetzen verbotenen Waffen beteiligt ist, (Atombomben, Streubomben un Antipersonenminen), könnte endlich ihre Gelder um umweltfreundlich anlegen.

Heinrich Frei, am 08. April 2019

 

 
 

„Ökologisch mit gutem Beispiel vorangehen…“

 

… oder: Sorry, aber ohne Kuhhorn geht gar nichts …

 

„Ökologisch mit gutem Beispiel vorangehen…“ schnell gesagt, nicht so leicht getan. Ich fahre öV, fliege höchst selten und versuche umweltfreundlich einzukaufen, aber:
Beim lesen des Beitrages des 17jährigen Gian Lüchinger schiebt infosperber in der Mitte des Textes die Reklame von Coop ein. Ich komme soeben aus dem Coop, alles da, was wir nicht tun sollten! Erdbeeren aus Spanien, Rosenkohl und Kefen aus Nordafrika, jede Menge exotischer Früchte, alle eingeflogen und der Käse zweifach in Plastik verpackt, das Fleisch auch. Sie darf nicht anders, sagt die Verkäuferin!
Lieber als eine Coop Reklame hätte ich bei infosperber eine Haltungserklärung von Coop zum Ökologieanliegen der Jungen gelesen.

( Aus dem Forum dazu … )

 

Überzeugend wirkt: Zürich ist die Europäische Grossstadt mit der geringsten Autodichte, weil die Bahn(en) mit Jahres- oder Halbtax-Abo eben schweizerisch präzise laufen …

 

G.Thr.

 

 

„Kosovo-Krieg: »Die gehören hinter Schloss und Riegel« …“

 

Merke! Nicht nur …

 

… Im Kosovokrieg 1999 erzählten deutsche Politiker Märchen. In den Lageberichten stand etwas anderes. Ein Gespräch mit Jochen Scholz …

 

Zu Jochen Scholz u.a. hier mehr …

Zu „Kosovo” hier mehr …

 

 

Die politischen Umfaller sind längst bekannt …

 

… oder: Die GröFaZ-Einheitsfront hat hier traurige Tradition — nicht erst seit 2018 …

 

Westfalen-Blatt, 05.04.2019:

Die AfD kommt nicht zum Zug

Wen schlägt die Partei nach Harder-Kühnel fürs Vizepräsidentenamt des Bundestags vor?

Von Bernadette Winter, Ruppert Mayr, Ulrich Steinkohl, Karolin Rothbart, Anne-Béatrice Clasmann

Berlin (dpa). Der Bundestag hat die AfD-Abgeordnete Mariana Harder-Kühnel auch im dritten Anlauf nicht zu seiner Vizepräsidentin gewählt.

Die 44-jährige Juristin erhielt gestern in geheimer Abstimmung nur 199 Ja-Stimmen, 423 Abgeordnete votierten gegen sie, 43 enthielten sich. Im dritten Wahlgang wäre nur noch eine einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen nötig gewesen.

Vor der Abstimmung hatte Harder-Kühnel noch eine Charmeoffensive gestartet und Kontakt zu Politikern aus anderen Fraktionen gesucht. Nach der erneuten Niederlage schaltete ihre Fraktion in den Kampfmodus um: Fraktionschef Alexander Gauland kündigte an, die AfD werde jetzt immer neue Kandidaten präsentieren – und zwar so lange bis ein AfD-Abgeordneter gewählt wird. „Wir werden zugleich prüfen lassen, inwieweit dieses unvollständig besetzte Gremium zu rechtlichen Konsequenzen führt“, sagte er.

Der SPD-Abgeordnete Karl Lauterbach konterte: „Wir lassen uns weder erpressen noch blockieren.“ Er stimmte gestern nach eigenen Angaben mit Nein. „Die Gesinnung lässt sich halt nicht trennen von den Menschen, mit denen ich gemeinsam Politik mache.“ „Wenn ich mit Menschen Politik mache, die am rechten Rand unterwegs sind, wie beispielsweise Herrn Höcke oder anderen auch in der Fraktion rechtsaußen, dann muss ich mich nicht wundern, wenn ich nicht gewählt werde.“

In den beiden vorausgegangenen Wahlgängen hätte Harder-Kühnel die absolute Mehrheit der 709 Bundestagsabgeordneten gebraucht. Zu Beginn der Wahlperiode hatten die anderen Fraktionen bereits den AfD-Abgeordneten Albrecht Glaser in drei Wahlgängen durchfallen lassen. Der AfD steht als größter Oppositionspartei grundsätzlich ein Vizepräsidentenposten zu. Nach dem Wahlgang verließ die AfD-Fraktion geschlossen den Saal. Später wurde die Plenarsitzung unterbrochen, weil sich die AfD-Abgeordneten beraten wollten.

Ähnlich verlief gestern eine Abstimmung im hessischen Landtag. Dort fiel der AfD-Kandidat Karl Hermann Bolldorf in drei Wahlgängen für den Posten des Landtagsvizepräsidenten durch. Bolldorf zeigte sich nicht überrascht: „Ich erlebe ständig auf unterschiedlichen Ebenen undemokratisches Verhalten der anderen Parteien gegenüber berechtigten Anliegen der AfD“, kommentierte er. Auch er war bereits der zweite Kandidat seiner Fraktion für diesen Posten gewesen.

Das AfD-Parteivorstandsmitglied Andreas Kalbitz sprach nach der Abstimmung im Bundestag von einem „undemokratischen Trauerspiel“. Er erklärte: „Hinsichtlich der Besetzung eines Vize-Postens durch die AfD bin ich zuversichtlich, die Frage wird nicht lauten ob, sondern wann.“ Kalbitz ist Fraktions- und Landeschef der AfD in Brandenburg. Er gehört zu den bekanntesten Vertretern des rechtsnationalen Flügels der Partei.

Harder-Kühnel hatte im ersten Wahlgang am 29. November in geheimer Abstimmung 223 von 654 abgegebenen Stimmen erhalten, 387 Abgeordnete votierten gegen sie. Bei der zweiten Abstimmung am 13. Dezember stimmten 241 Abgeordnete für und 377 gegen sie, 41 enthielten sich.

Unter anderem der CDU / CSU-Fraktionsvorsitzende Ralph Brinkhaus hatte vor dem dritten Wahlgang erklärt, er wolle für die AfD-Kandidatin stimmen. Er habe sich nach einem Gespräch mit ihr dazu entschlossen, sagte der CDU-Politiker nach Angaben von Teilnehmerkreisen in einer Sitzung der Unionsfraktion. Zuvor hatte schon FDP-Fraktionschef Christian Lindner angekündigt, die AfD-Frau zu wählen, um der Partei keine Gelegenheit zu bieten, sich als Märtyrer zu stilisieren.

Der CDU-Innenpolitiker Philipp Amthor sagte hinterher, er habe die AfD-Politikerin gewählt. „Frau Harder-Kühnel erscheint als eine durchaus vermittelbarere Kandidatin, als es Herr Glaser war.“

Der FDP-Abgeordnete Konstantin Kuhle stimmte nach eigener Aussage mit Nein. „Es handelt sich hier um eine Fraktion, die es offensichtlich abgesehen hat auf die Funktionsweise unserer liberalen Demokratie, die unsere In­stitutionen verächtlich macht. Und deswegen gibt es viele Kolleginnen und Kollegen aus allen Fraktionen, übrigens auch aus ihrer eigenen Fraktion, die sie nicht gewählt haben.“

Harder-Kühnel hatte sich zuletzt bei Vertretern aller Fraktionen außer der Linken vorgestellt. Es habe keinerlei Vorbehalte ge­gen sie als Person gegeben, berichtete sie später – nur gegen ihre Partei. Die Linksfraktion zeigte nach Angaben der AfD-Politikerin kein Interesse an einem Gespräch.

Die 44-Jährige vertritt den Wahl­kreis Main-Kinzig-Wetterau II-Schotten. Sie war Spitzenkandidatin der AfD in Hessen. Die Mutter von drei Kindern zählt zu den im Ton eher moderaten Mitgliedern der Bundestagsfraktion. Sie gehört weder dem rechtsnationalen „Flügel“ um Kalbitz und den Thüringer Landeschef Björn Höcke noch der gemäßigten „Alternativen Mitte“ an. Harder-Kühnel steht für eine sehr konservative Familienpolitik. Kindergeldzahlungen für im Ausland lebende Kinder lehnt sie ab. Sie warnt: „Wir wollen bei den Frauen das Bewusstsein wecken, dass ihre über Jahrhunderte erkämpften Freiheiten und Rechte durch die Zuwanderung von Menschen aus Kulturkreisen, in denen teilweise archaische Vorstellungen von der Rolle der Frau herrschen, in Gefahr sind.“

Bildunterschrift: Mariana Harder-Kühnel (hinten, zweite von rechts) nimmt nach dem dritten Wahlgang fürs Amt der stellvertretenden Bundestagspräsidentin das Ergebnis zur Kenntnis – die AfD-Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel (vorn links) und Alexander Gauland (vorn rechts) auch.

Bildunterschrift: Mariana Harder-Kühnel bei ihrer Stimmabgabe.

So hat OWL abgestimmt

„Jeder Fraktion steht nach der gesetzlichen Regelung in der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages ein Vizepräsident zu. Wer diese nicht ändern will, muss sein ablehnendes Stimmverhalten mit in der Person liegenden Gründen begründen.

Ich habe mich nach erneuter Abwägung – und entgegen meiner ursprünglichen Absicht – enthalten. Nach verbreiteten Informationen wird Frau Harder-Kühnel eine Nähe zum rechten Flügel der Partei unterstellt. Sind die Meldungen wahr, kann sie dieses Amt nicht ausüben.

Entscheidend war für mich die Tatsache, dass diese Gerüchte ihren Ursprung in der AfD-Fraktion selbst haben. Ich würde sagen, damit hat die AfD es selbst versemmelt.“

Christian Haase, CDU-Bundestagsabgeordneter aus Beverungen

„Ich habe mit Nein gestimmt. Der Bundestag ist ein demokratisches Haus. Und für mich sind Linke und AfD keine demokratischen Parteien. Ich habe vorher auch nicht für Petra Pau von den Linken gestimmt.“

Kerstin Vieregge, CDU-Bundestagsabgeordnete aus Extertal

„Ich habe mit Ja gestimmt. Wer meint, die AfD mit einer Blockadehaltung kleinzukriegen, geht ihr auf den Leim. Denn im Ergebnis bekommt sie alle paar Wochen mediale Aufmerksamkeit frei Haus und die Möglichkeit, sich in der Opferrolle zu suhlen. Die AfD muss inhaltlich bekämpft werden und nicht mit taktischen Spielchen.“

Carsten Linnemann, CDU-Bundestagsabgeordneter aus Paderborn

„Ich habe mit Nein gestimmt. So lange die AfD rechtspopulistische Positionen wie die von ihrem Fraktionsvorsitzenden Alexander Gauland vertritt, kann ich das nicht mittragen.“

Stefan Schwartze, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Vlotho

„Die AfD tritt unser Grundgesetz tagtäglich mit Füßen. Wer die AfD wählt, macht sie hoffähig. Genau das haben alle 199 Abgeordneten mit ihrer Ja-Stimme getan. Für die SPD und mich wird es nie eine Option sein, die AfD zu wählen. Wir hatten die Wahl, und das Ergebnis ist eindeutig. Danke an alle, die Haltung zeigen!“

Elvan Korkmaz, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Gütersloh

„Ich habe die AfD-Abgeordnete nicht zur Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages gewählt. Gerade in diesem wichtigen Amt muss man sich ohne Wenn und Aber für unsere demokratische Grundordnung einsetzen. Rechtsradikale sind dafür nicht geeignet.“

Achim Post, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Espelkamp

„Wehrhafte Demokratie! Das Abstimmungsergebnis hat sehr deutlich gezeigt, dass die allermeisten Parlamentarier nicht bereit sind, die AfD zu wählen. Das beruhigt mich. Mit ihrem anstandslosen Verhalten stellt sich die AfD selbst ständig außerhalb der Regeln des Parlaments, darum ist es richtig, sie nicht in den Vorsitz zu wählen.“

Wiebke Esdar, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Bielefeld

„Das ist ein sehr deutliches Votum zur Ablehnung der Kandidatin der AfD. Frau Harder-Kühnel hat noch weniger Stimmen bekommen als in den beiden Wahlgängen zuvor. 423 Nein-Stimmen in freier und geheimer Wahl machen deutlich, es gibt keine Unterstützung für Frau Harder-Kühnel bei einer breiten Mehrheit der Abgeordneten. Ich persönlich habe mit Nein gestimmt.“

Britta Haßelmann, Grünen-Abgeordnete aus Bielefeld

„Ich habe die AfD-Kandidatin gewählt. Jede Fraktion hat die Möglichkeit, einen Vizepräsidenten zu nominieren. Dieses Recht sollten wir der AfD nicht verwehren. Sie würde das sonst nur benutzen, um sich als Märtyrerin zu stilisieren.“

Frank Schäffler, FDP-Bundestagsabgeordneter aus Bünde

„Um den „Märtyrerstatus“ der AfD in dieser Sache zu beenden, habe ich Frau Harder-Kühnel gewählt. Jeder Fraktion steht ein Vizepräsidentenposten gemäß Geschäftsordnung zu, das muss die Demokratie aushalten.“

Christian Sauter, FDP-Bundestagsabgeordneter aus Extertal

„Ich habe mit Nein gestimmt. Ich habe nichts gegen die Kollegin persönlich. Aber wer für die AfD kandidiert, der muss sich das Gesamtverhalten der Partei zurechnen lassen.“

Friedrich Straetmanns, Linke-Bundestagsabgeordneter aus Bielefeld

„Wir halten das nicht für demokratisch, nehmen das aber sportlich. Wir haben noch so viele gute Kandidaten, die wir in den nächsten Wochen ins Rennen schicken können.“

Udo Hemmelgarn, AfD-Bundestagsabgeordneter aus Harsewinkel

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Ralph Brinkhaus aus Gütersloh wollte nichts sagen.

Zur Sache

Von Andreas Schnadwinkel

Bewusste Ausgrenzung

Eines war schon vor der Abstimmung über den Vize-Posten im Präsidium des Bundestags klar: Ganz gleich, ob es Mariana Harder-Kühnel schafft oder nicht, die AfD gewinnt immer. Entweder kann sie ihre Märtyrernummer fortsetzen, oder sie wird von den anderen Parteien als eine normale Partei etabliert.

Beim genauen Blick auf das unterschiedliche Abstimmungsverhalten in der CDU könnte man den Eindruck haben, dass das Votum eine Art Gewissensentscheidung war, wie sonst bei ethischen Fragen. Doch die Überlegungen waren wohl eher taktischer denn moralischer Natur.

Einerseits hätte die CDU den lästigen Ärger gerne beseitigt, bevor das Superwahljahr beginnt, damit die AfD davon nicht profitieren kann. Das hatte wohl Ralph Brinkhaus im Sinn, als er in der Unionsfraktion angekündigt haben soll, der AfD-Kandidatin seine Stimme geben zu wollen. Andererseits muss sich die CDU im Osten von der AfD überdeutlich abgrenzen, damit Linke, SPD und Grüne dort im Wahlkampf keine schwarz-blauen Monster an die Wände malen können. Deswegen hat sich der sächsische Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz so unübersehbar („offen demokratieverachtende, rechtsradikale Partei“) ins Twitter-Schaufenster gestellt.

Und die SPD? Sie steht wie eine Eins gegen die AfD und hat gute Argumente. Eine Partei, die sich von Björn Höckes „Flügel“ inhaltlich in Richtung NPD treiben lässt und sich nicht dagegen wehrt, hat bis auf die Geschäftsordnung des Bundestags wenig Anspruch, eine Vizepräsidentin im Parlament zu stellen.

Dabei sollten die Sozialdemokraten aber nicht überdrehen. Die AfD ist nicht die NSDAP, und bei der Abstimmung gestern ging es nicht um die Ablehnung des Ermächtigungsgesetzes.

Und in diesem Zusammenhang sollte man auch einmal darüber nachdenken, wie der Begriff „Nazis“ heutzutage verwendet wird. Wer jeden AfD-Politiker oder AfD-Wähler pauschal als „Nazi“ bezeichnet, der macht in erster Linie eines: Er bagatellisiert den Holocaust.

Ob die erneute bewusste Ausgrenzung der AfD klug ist, wird sich bei den Wahlen zeigen. Zuerst bei der Europawahl am 26. Mai und dann im Herbst in Brandenburg, Sachsen und Thüringen.

( Alles zitiert von  hiergeblieben.de  )

 

 

„… Warum handelt die Bundeswehr also trotzdem so(?) …“

 

Dazu hier mehr …

 

 

„… Heimat ist, wo der Hirsch hängt: Projektionsfläche für ein Gefühl, das sich nicht beschreiben lässt. …“

 

… den Hirschen(!) …

 

Zu „Heimat” hier mehr …

 

 

„… ist das westliche, neoliberale System soweit außer jeder Norm der Zivilisation geraten, dass es sich solcher Vasallen, die es selbst geschaffen hat, bedienen muss(?) …“

 

… eindeutig: Nachweisbar eine rhetorische Frage …

 

Krieg geht weiter

(Leserbrief) Zu jW vom 6.3.19: »Geschichte einer Aggression«

Zu dem Beitrag von Alexander Neu eine Ergänzung. Der Krieg von BRD und NATO gegen Jugoslawien und insbesondere Serbien wird weitergeführt, nur mit anderen Mitteln. Die Resultate sind: 1.) Tolerierung der Mafiastrukturen im Kosovo seit seiner Abspaltung von Serbien (Drogen, Prostitution, Organhandel, Mord) und in Montenegro (Clangeschäfte des Präsidenten, gekaufte Wahlen, Verhaftungen, Mord); 2.) ungehinderte Ausbildung und Rekrutierung von Kämpfern des »Islamischen Staats« in Bosnien und im Kosovo; 3.) Übergriffe faschistischer Gruppen in Kroatien gegen Personen serbischer Nationalität wie Anfang Februar der Angriff auf die Waterpool-Spieler aus Belgrad in Split (…); 4.) Anschluss von Mazedonien und Montenegro an die NATO, gegen den Willen und Widerstand der Mehrheit der Bevölkerung in diesen Republiken; 5.) eine bedrohte serbische Restpopulation im Kosovo, der die albanische Führung, bestehend aus UCK-Kriegsverbrechern, unter Schutz der NATO die Versorgung mit Nahrung, Medikamenten, sogar mit humanitärer Hilfe verweigert (…). Alle genannten Auswüchse nimmt die westliche Wertegemeinschaft seit Jahren mit Schweigen hin. Ich frage mich, ist das westliche, neoliberale System soweit außer jeder Norm der Zivilisation geraten, dass es sich solcher Vasallen, die es selbst geschaffen hat, bedienen muss?

 

Zu „Kosovo” hier mehr …

 

Fortsetzung von (1.) hier … und (2.) hier … …:

 

… „… Chronik eines Überfalls (Teil 13), 3.4.1999: NATO, UCK und Grüne gegen Einstellung von Angriffen …” …,

… „… Chronik eines Überfalls (Teil 14), 4.4.1999: Die NATO wird 50 …” …,

… „… Chronik eines Überfalls (Teil 15), 6.4.1999: Bomben auf Arbeiterviertel in Aleksinac …“ …,

… „… Chronik eines Überfalls (Teil 16), 8.4.1999: Scharping schmiedet Hufeisenplan …” …,

… „… Chronik eines Überfalls (Teil 17), 9.4.1999: Angriff mit Uranmunition …“ …,

… „… Chronik eines Überfalls (Teil 18), 12.4.1999: NATO-Kampfjet bombardiert Passagierzug …“ …,

… „… Chronik eines Überfalls (Teil 19), 14.4.1999: NATO attackiert Flüchtlingstreck bei Djakovica …” …,


 

 

„… Sind wir tatsächlich schon so weit, dass wir die Auflösung von Identitäten als möglich – vielleicht sogar als wünschbar – erachten(?) …“

 

… oder: Sie brauchen keine „Saturn V”, um auf oder sogar hinter den Mond zu kommen, richtig …

 

Und ist es sogar möglich, dass die Verantwortlichen von SRF eine leise Selbstkritik üben, indem sie ihren Digitalisierungswahn ins Absurde steigern? Das wäre zumindest ein Lichtblick an diesem heiteren Aprilmorgen.

 

Warum die Programmierer im Silicon Valley ihre Kinder computerfrei erziehen

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

Zu „Identität” hier mehr …

Siehe auch: „Leben suchen auf dem Mars, weil man keines mehr hat(!?)” … u.a. …,

… „Deutschland als VerBLÖDungsrepublik …”…,

… „… Smartphonistan!?

 

 

„… Wird die internationale Konferenz «Move the Nuclear Weapons Money» am 12. und 13. April 2019 in Basel in der Atomwaffen-Finanzierungsfrage Fortschritte bringen? (4) …“

 

… (4) Move the Nuclear Weapons Money: An international conference on divestment and other actions by cities, universities, parliaments and religious institutions to reverse the nuclear arms race and protect the climate – Basel, Switzerland. April 12-13, 2019
http://baselpeaceoffice.org/article/move-nuclear-weapons-money

 

Siehe auch: „… Europa und die Welt muß friedensfähig gemacht werden.” …,

… „Die Verleumdung – Exklusivabdruck aus ‚Krieg und Frieden in den Medien’” …,

… „… Die NATO hat seither die internationale Ordnung auf das Niveau des 1. September 1939 heruntergedrückt. …

 

 

„Globales Unter­nehmen, globale Vergan­gen­heit. Zur histo­ri­schen Verant­wor­tung von VW im Brasi­lien von Bolso­naro …“

 

… oder: Historische Verantwortung!?  —  Watt datt denn???

 

… In Brasilien jährt sich am 31. März der Beginn der Militärdiktatur im Jahr 1964. Der Autokonzern Volkswagen hatte damals in seinen brasilianischen Werken von der Diktatur profitiert. Heute hätte VW die Chance, sich zu seiner historischen Verantwortung zu bekennen. …

 

Zu „VW” hier mehr …

 

 

„… Der Westen gleitet schleichend in die Überwachung durch Big Data. …“

 

… oder: Der Schillerstein im Urnersee ist doch nicht ganz ‚für die Katz’, oder …

 

… Regierungen, Internetfirmen, Präventionshysteriker, Gesundheitsapostel, Unfallverhüter und viele mehr wollen uns weismachen, die Möglichkeiten von Big Data seien nur zu unserem Besten. …

 

Siehe auch: „Auf dem Weg zur digitalen Knechtschaft” …,

… „… Und einiges wird davon abhängen, wie tech­nik­gläubig wir sind: inwie­weit der Mensch der Maschine die Hoheit der Einschät­zung und Beur­tei­lung einer Lage über­gibt.” …,

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

 

 

„… Obwohl hochgiftig und radioaktiv strahlend, ist Uranmunition ein gängiger Bestandteil US-amerikanischer Kriegszüge. …“

 

… Exklusivabdruck aus „Todesstaub” …

 

Dazu hier mehr …,

… Interview mit dem Autor: „Massenvernichtungswaffe Uranmunition?

 

 

„… Wir stehen also wie vor dem Ersten Weltkrieg in einer Situation, in welcher ein kleiner Anlass wieder einen Weltenbrand auslösen könnte. …“

 

Die amerikanische Politik behauptet zwar immer, Russland, China, Iran oder andere Länder seien kriegslüstern und von ihnen drohe Gefahr. Wie die Rüstungsausgaben und die weltweiten Angriffshandlungen (Sanktionen, Strafen und anderes) der USA weltweit zeigen, sind aber vor allem die USA kriegslüstern und kriegsbereit. Sie schieben den Nato-Generalsekretär Stoltenberg sowie Politiker der Satellitenländer (Maas, von der Leyen) dazu immer wieder mit Russlandhetze und Kriegsdrohungen vor.
Wir stehen also wie vor dem Ersten Weltkrieg in einer Situation, in welcher ein kleiner Anlass wieder einen Weltenbrand auslösen könnte. Immer haben Diktaturen und Imperien, wenn sie nicht mehr weiter wuss­ten, zum Krieg als letztem Mittel gegriffen. Wenn nun die US-Konjunktur mangels Waffennachfrage abstürzt oder die Schuldenblase des Dollar-Imperiums platzt, müsste die Hegemonie des Weltfinanzsyndikats und der Weltmacht USA zusammenbrechen, wäre so wieder ein Punkt erreicht, an dem die Politiker nicht mehr weiter wissen und möglicherweise zum letzten Mittel greifen.
Schon tönen aus den USA Stimmen, dass im Sommer der Krieg gegen Iran beginnen müsse. Die Vorbereitungen seien abgeschlossen.
Es ist deshalb nicht verständlich, dass die Welt solche Kriegsgefahr nicht zur Kenntnis nimmt, dass nicht Friedensmärsche wie früher zu viel geringeren Anlässen in allen Ländern den Frieden einfordern und dass die vom Finanzsyndikat gelenkten Medien (zum Beispiel Springer-Presse) widerspruchslos gegen Russ­land und Iran hetzen dürfen, statt Frieden einzufordern. Wir brauchen einen «Aufstand aller Friedliebenden», um das Bewusstsein für die Kriegsgefahr und die Forderung nach Frieden in alle Völker zu bringen. Bleiben wir untätig und wehren wir uns nicht rechtzeitig, könnte eine verantwortungslose US- und Nato-Politik uns gegen unseren Willen wieder in eine Kriegs-Sackgasse führen.
Es ist nicht nur höchste Zeit, davor zu warnen, sondern wir müssen dies lautstärker tun!

 

„Es ist deshalb nicht verständlich …” wird verständlicher hier …

 

 

Bärn, Bärlin: „Die neuen Täler der Ahnungslosen …“

 

… Wirtschaftlich wünschenswert, publizistisch problematisch: Immer mehr guter Journalismus verschwindet hinter Bezahlschranken. …

 

 

„… Mittlerweile ist der Begriff des Antifaschismus und vor allem auch der des Antisemitismus geradezu entleert und zu einem Slogan verkommen …“

 

Und darin, genau darin, sehr geehrte Herren, liegt die große Gefahr. Wer Augen hat zu sehen und Ohren zu hören, kann sich jede Woche aufs Neue davon überzeugen.

 

Siehe auch: „Indoktrination statt Information …

 

 

„Insektensterben: Wie das Summen zurückkehren kann …“

 

… Insekten brauchen Blühstreifen oder Hecken. Dort gefällt es auch Fressfeinden von Schädlingen …

Die Notwendigkeit zum Handeln  —  Handeln!? Watt datt denn (???) — :

Biodiversität: Der Artenschwund nimmt kein Ende …

 

Tipps: 1. Die beste Informationsquelle zu jetzt alsbald auszusäender, anzupflanzender notwendiger Bienenweide hier …

2. „7 Dokus, die dir zeigen, wie schlimm das Bienensterben-Problem ist” (Weitere gute Hinweise im Forum dazu …)

 

 

„Die guten Seiten des #Kolo­nia­lismus …“

 

Warum taucht in letzter Zeit – fast 60 Jahre nach der Dekolonisierung – immer wieder die Forderung auf, das gut erforschte System des Kolonialismus heute noch einmal „gerecht“ und „neutral“ zu bewerten? Hinter Revisionismus und Apologetik steht die alte (koloniale) Überzeugung europäischer Überlegenheit.

 

Siehe auch: „Das Bedürfnis nach Wahrheit …” … u.a. …

 

 

„… dass Rot-grün blind proamerikanisch ist …“

 

… oder: Sie dienen immer noch dem „Führer” …

 

Rezension: Heinz Loquai: Weichenstellungen für einen Krieg. Internationales Krisenmanagement und die OSZE im Kosovo-Konflikt. Nomos Verlagsgesellschaft Baden Baden

 

Zu „Kosovo” hier mehr …

 

 

„… Was für uns bleibt, sind drei Dinge. Erstens das Wissen, dass die Kräfte, die Kriege vorbereiten, gewaltig sind. …“

 

… Was für uns bleibt, sind drei Dinge. Erstens das Wissen, dass die Kräfte, die Kriege vorbereiten, gewaltig sind. Es kommt zu einem umfassenden Prozess der Gehirnwäsche für Millionen. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Zweitens: Die Triebkräfte, die hinter dem Kosovo-Krieg standen, waren überwiegend „nur“ politische – solche, die mit dem Konzept „new world order“ verbunden waren. Ein kommender großer Krieg wird in weit stärkerem Maß zusätzlich von ökomischen Triebkräften befeuert werden – siehe den sich hochschaukelnden Handelskrieg, siehe die Kündigung des INF-Vertrags durch Washington, was vor allem auf eine militärische Konfrontation mit der VR China als der aufsteigenden Wirtschaftsmacht vorbereiten soll. Drittens: Wir müssen den Kampf für den Frieden wieder ins Zentrum rücken. Willy Brandt hatte Recht mit dem Satz: „Frieden ist nicht alles. Aber ohne Frieden ist alles nichts.“

 

Zu „Es kommt zu einem umfassenden Prozess der Gehirnwäsche für Millionen.” in der Vergangenheit hier mehr …

… in der Gegenwart: In der Schule, Hochschule … durch DigitalisierungHitlers TV etc. …

Siehe auch: Waldorfschul-Gehirnwäsche … u.a. …,

… „… die Möglichkeit der Kritik an ihrer Politik innerhalb der Universität … zum Verstummen bringen. …

 

 

„… Seither geht ein Riss durch Europa,und das Versöhnungswerk liegt in Trümmern. …“

 

… Damit wir die Dimension begreifen und nur verantwortbare Schlüsse ziehen, ist das Buch von Wolfgang Bittner das „Zeichen an der deutschen Wand”.

Willy Wimmer

Staatssekretär a. D.

 

 

„… wer so viel Angst vor dem freien Wort oder dem freien Bild hat, der ist sich seiner Macht nicht sicher. …“

 

… oder: Innenminister — heimatlos …

 

… wer so viel Angst vor dem freien Wort oder dem freien Bild hat, der ist sich seiner Macht nicht sicher. Der weiß, dass jede Macht ihr Ende im Wissen aller findet. Also waren sie zu Zehntausenden in vielen deutschen Städten, die Demonstranten, die sich nicht filtern lassen wollen. Die ihre Aktion über ihr Handy verabredet haben. Die keine Angst vor dem Innenminister haben. In ihrem Mut liegt die Unsicherheit der Macht.

 

 

20 Jahre „Startschuss für den ‚Krieg, der in diesem Krieg seinen Ausgangspunkt nehmen sollte.‘ …“

 

 

Die «humanitäre Intervention», die ein Krieg war” …,

 

Die Zusammenstellung der damaligen Ereignisse versucht hier …

 

Fortsetzung:

… „… Chronik eines Überfalls (Teil 7), 25.3.1999, Deutschland macht mit. …” …,

… „… Chronik eines Überfalls (Teil 8), 26.3.1999, Ein Exmilitär, ein Grüner und die Helden des Herbstes 1989 …” …,

… „… Chronik eines Überfalls (Teil 9), 27.3.1999: Wir sagen nein …” …,

… „… Chronik eines Überfalls (Teil 10), 29.3.1999: NATO-Tarnkappenbomber abgeschossen …” …,

… „… Chronik eines Überfalls (Teil 11), 30.3.1999: Die »humanitäre Katastrophe« als Hebel der NATO …” …,

… „… Chronik eines Überfalls (Teil 12), 1.4.1999: Gründe für Lafontaines Rücktritt …” …

 

 

„Am 26. März 1999 veröffentlichte jW folgenden Kommentar von Werner Pirker (1947–2014): …“

 

Irgendwie hatte man es bis zuletzt nicht für möglich gehalten. Das das konkurrenzlose Militärbündnis seine Allmacht an einem kleinen Land im Südosten Europas erprobt. Das Recht des Stärkeren erscheint nicht nur als grausames Gesetz der Natur, sondern auch noch als Gebot einer höheren menschlichen Moral. Der feige Überfall auf Jugoslawien wird als Akt äußerster Notwehr dargestellt, die militärische Ausschaltung seiner ohnedies schon auf ein Minimum heruntergehandelten Souveränität als kollektive Verteidigung zivilisatorischer Normen. Das ist die Logik, derzufolge nicht die Weltmilitärmacht Krieg gegen das kleine Jugoslawien führt, sondern umgekehrt: Milosevic, so heißt es, habe der ganzen Welt den Krieg erklärt. Gegen diese verheerende Verbindung von nackter Gewalt und moralischem Konformismus steht elementares Rechtsbewusstsein auf nahezu verlorenem Posten.

Der Menschenrechtsimperialismus hat die ihm entsprechenden Repräsentanten gefunden: einen als Sozialreformer souverän gescheiterten US-Präsidenten und einen Labour-Chef als dessen britisches Pendant. (…) Und schließlich noch die Schröders und Fischers, die kein deutscher Sonderweg von der Linie der internationalen Sozialdemokratie zur Verteidigung des abendländischen Vaterlandes abbringen kann.

Von allen Nationalitätenkonflikten, von denen es fast mehr als Nationen gibt, hat sich das NATO-Befriedungskomitee genau den einen ausgesucht. Ausgerechnet in Jugoslawien, dem Land mit der höchsten Sensibilität für nationale Fragen – der Belgrader Plan für ein selbstverwaltetes, multinationales Kosovo ist ein Beispiel dafür – soll ein Minderheitenproblem erstmals durch eine westliche Intervention auf der Basis höchstentwickelter Militärtechnologie entschieden werden. Das kann nur eine barbarische Lösung sein. Eine Lösung, die erstens den albanischen Terrorismus in seinem Wahn zu Separation der Völker begünstigt und die zweitens die albanische Frage gar nicht zum Inhalt hat, sondern allein die Neuordnung der Region nach imperialistischem Gutdünken.

Es geht um den Nachweis, missliebige Staaten unter Ausnutzung innerer Widersprüche ihrer Souveränitätsrechte zu berauben. Die Desintegration Jugoslawiens erfolgte nicht, weil hier der entscheidende Widerstand gegen die neue Weltordnung erwartet wurde. Es ist die Probe aufs Exempel. Das eigentliche Ziel besteht in der völligen Unterwerfung Russlands. Die verbrannte Erde, die die IWF-Reformen in Russland hinterließen, hat ein riesiges Widerstandspotential erzeugt. Dem »Vaterländischen Krieg« der Russen soll präventiv begegnet werden.

 

Heute:

… Wir sollten uns der Dimension dieses Krieges heute wie damals bewußt sein. Wie ein Schlaglicht wird das deutlich in der Weigerung eines britischen Generals, der Weisung der NATO-Oberbefehlshabers Wesley Clark zu entsprechen und den nächsten Weltkrieg durch ein befohlenes Vorgehen gegen russische Streitkräfte zu beginnen. Darum ging es und darum geht es in der Dimension der NATO-Aggression bis heute. Der ordinäre Angriffskrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien war der Startschuß für den „Krieg, der in diesem Krieg seinen Ausgangspunkt nehmen sollte“. Diejenigen, für die Den Haag eigentlich gedacht war, haben dort bis heute auf der Anklagebank nicht Platz genommen.

 

Augengeradeaus.net: „Vor 20 Jahren: Der erste Kriegseinsatz der Luftwaffe in der NATO

 

Werner Pirker: »Nach der terroristischen Großoffensive gegen die USA läuten sämtliche Kirchenglocken des christlichen Abendlandes. Doch die Botschaft ist keine barmherzige, sondern eine des militanten Christentums. Sie verheißt der arabisch-islamischen Welt Blut und Tränen. Solidarität mit den USA wird nach diesem terroristischen Schwerstverbrechen wieder zur ersten Bürgerpflicht erhoben.«

 

 

„… Konzerne zahlen an viele kulturelle Veranstaltungen und Publikationen – und erwarten Wohlwollen. Das Beispiel des VW-Konzerns. …“

 

Der Aufsichtsrat (Verwaltungsrat) des VW-Konzerns sponsert seit Jahren das Kunstmuseum in Wolfsburg. Jetzt sorgte der Konzern für die sofortige Entlassung von Museumsdirektor Ralf Beil, obwohl dessen Vertrag noch bis Ende 2020 lief.

…………………………………………………………………………………….

Der Vorgang wirft auch ein Licht auf die Kommerzialisierung der Kunst, die wie alle anderen gesellschaftlichen Bereiche der Bereicherung einiger weniger unterworfen wird. Viele ‹Kunstevents› können nur noch durch grosse Spenden privater Sponsoren verwirklicht werden, viele Museen nicht mehr unabhängig arbeiten. Der Kunstmarkt wird nicht nur vom Kommerz beherrscht, Kunstwerke dienen als Kapitalanlagen und werden Besuchern nur gezeigt, wenn sich potente Geldgeber finden, denen die Werke gefallen.»

Das Museum und sein Kuratorium gaben in einer mageren Pressemitteilung keine nähere Auskunft über die wirklichen Gründe für die Entlassung des renommierten Kunsthistorikers. Auf die von etlichen Kulturschaffenden erhobene Kritik reagierte das Kuratorium nicht.

 

Siehe auch: „Die gekaufte Kunsthistoriker-Universität (Arbeitstitel …) …” …,

„Kunst und Deutschland — ”… u.a. …,

… „Kunst macht sichtbar.” …,

Zur Stiftungs-(Un-)Kultur hier mehr …,

 

Wer zahlt schafft an, auch bei Stiftungen und sogenannten gemeinnützigen Organisationen und das noch auf Kosten des Steuerzahlers. Das war schon seit langem so, nur die Kapitalgewaltigen können viel mehr Mittel und Professionalität dabei einsetzen.
Fragwürdig wird es, wenn der indirekte und eigentliche Stiftungszweck hauptsächlich die Steigerung der Kapitalrendite und einer Vormacht-Stellung ist.

( Aus dem Forum dazu … )

 

 

INFOsperber-Dossier: „Der Umgang mit Putins Russland …“

 

Das Fehlverhalten von Russland steht im Vordergrund, das von Saudiarabien, Pakistan oder dem CIA weniger.
Unabhängige Medien sollten möglichst alle Verletzungen der Menschenrechte und des Völkerrechts aufdecken und anprangern – unabhängig davon, welches Land sie begeht. Deshalb richtet Infosperber ein besonderes Auge auf Rechtsverletzungen auch westlicher Staaten.

 

Unabhängige Medien!? — Watt datt denn???

 

 

„… Polen wird auch im Herbst 2019 des Beginns des Zweiten Weltkrieges gedenken. Kein Thema dabei ist die eigene Geschichte davor. …“

 

Die Versuche Polens, die Verfolgung, Vertreibung und Ermordung von Hunderttausenden von Juden auf polnischem Territorium im Zweiten Weltkrieg ausschliesslich Nazi-Deutschland anzuhängen und eigenes Mittun zu vertuschen und zu bestreiten, sind bekannt. Diese Versuche werden in vielen Ländern, die an einer ehrlichen Aufarbeitung der Geschichte interessiert sind, auch durchschaut. Den gegenwärtigen Bemühungen Polens, die eigene Geschichte mehr als nur selbstgerecht neuzuschreiben, hat die Regierung gerade in diesen Tagen wieder ein weiteres Kapitel zugefügt.

 

Zu diesen kollektiven Amnesien hier mehr …

Siehe auch: „… Kein Wunder, dass viele junge Leute in Deutschland meinen, dass die Sowjetunion 1941 hat Deutschland überfallen. …

 

 

Das passende „Geschenk“ für Digitalisierungs-Fanatiker, oder …

 

… oder: Denken lernen …

 

… Fussfessel statt Haft, das klingt erst einmal gut. Ein US-Unternehmen zockt Migranten damit ab – mit Wuchergebühren. …

 

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

 

 

„Jeder Beamter oder Soldat muss da mindestens ein Störgefühl haben“

 

… oder: Mit dem „Störgefühl” ist das so eine Sache, oder …

 

Es geht nicht allein ums Geld. Genau genommen um Summen, die im mehr als 40 Milliarden schweren Verteidigungshaushalt fast wie ein Rundungsfehler klingen. Eine Million Euro, so hoch seien vermutlich die Mehrausgaben, die durch eine möglicherweise unsaubere Vergabe von Beratungsleistungen für ein Projekt entstanden seien. Das rechnete  Helmut Peters vom Bundesrechnungshof (BRH) am späten Donnerstagabend dem Bundestags-Untersuchungsausschuss zu den umstrittenen Beraterverträgen im Verteidigungsministerium vor.

Doch diese Summe ist für den 58-jährigen Leiter des Prüfgebiets 4.3 bei der Bonner Behörde nicht das entscheidende. Viel wichtiger sei die Frage, wie beim Projekt Product Lifecycle Management (PLM), der Auswertung von Nutzungsdaten des neuen Transportflugzeugs A400M, ein bestimmtes Unternehmen an der Konzeption des Projekts beteiligt war. Und danach ohne Ausschreibung über den Einstieg in einen Rahmenvertrag, der für ganz andere Leistungen vorgesehen sei, plötzlich auch den Auftrag erhielt: Jeder Beamte oder Soldat mit entsprechender Lebens- oder Berufserfahrung muss an der Stelle mindestens ein Störgefühl haben. …

 

 

„Filz und Klüngel zwischen Trump und Netanjahu“

 

Die Golanhöhen sind syrisches Staatsgebiet und wurden im Sechstagekrieg 1967 von Israel besetzt – neben dem Westjordanland, Gaza, der Sinai-Halbinsel und Ost-Jerusalem.

Einzig die Sinai-Halbinsel wurde 1982 im Rahmen des Israelisch-Ägyptischen Friedensvertrags von 1979 zurückgegeben. Alle anderen Gebiete sind weiterhin von Israel völkerrechtswidrig besetzt. Eine Anerkennung seitens der USA verstieße gegen mehrere UN-Resolutionen und damit gegen das Völkerrecht.

 

Zu „Völkerrecht” hier mehr …,

Siehe auch: „Steigt am Horizont ein Krieg gegen den Iran auf?” (Deutsch / English) …,

… „… Alles deutet darauf hin, dass Israel und die USA vorhaben, den Iran anzugreifen. …” …,

… „…Trumps Twitter-Ankündigung, die Golanhöhen als israelisch anzuerkennen, ist nicht nur für die arabische Welt gefährlich. …

 

 

„(Noch) keine Wende. Nirgends …“

 

 Wirklich überraschend ist zwar das Fazit der Zwischenbilanz im Jahrbuch für Nachhaltigen Ökonomie 2018/2019 nicht: In allen Problemfeldern werde deutlich, «dass es keine klare Wende in der Politik» gab. Doch um die Ziele und den Prozess im Blick zu behalten, sind derartige Publikationen als Wegmarken wertvoll. Schliesslich haben wir keine andere Wahl und eine verantwortungsbewusste Wissenschaft muss weiterhin Vorschläge zur Lösung der globalen Herausforderungen liefern.

Auch ein moralisches Versagen

Es liest sich wie ein Echo auf die Schulstreik-Proteste: «Wenn sich die heute lebenden Generationen weigern, entschlossen im Interesse eines menschenwürdigen Lebens für die Mit- und Nachwelt zu handeln, käme dies einem moralischen Versagen gleich, für das es in diesem Ausmass in der Geschichte der Menschheit kein Beispiel gäbe. Denn zum ersten Mal ist die Zivilisation als Ganzes gefährdet.» …

 

 

„… Drohnenkriege beenden heißt Truppenstationierungsvertrag kündigen …“

 

… Aus Anlass des Urteils des OVG1 in Münster zu den illegalen Drohneneinsätzen erklären
Reiner Braun und Pascal Luig vom Koordinierungskreis der Kampagne Stopp Air Base Ramstein:

Das Urteil ist eine schallende Ohrfeige für die Bundesregierung und ihre unterstützenden Aussagen zu dem US-Drohnenkrieg über die Relaisstation der US Air Base Ramstein.

Das Urteil bestätigt – wenn auch nur eingeschränkt -, was die Whistleblower Chelsea Manning und Edward Snowden veröffentlicht haben und unterstreicht die Bedeutung der intensiven Aufklärungsarbeit der Friedensbewegung, besonders der Kampagne Stopp Air Base Ramstein, über die illegale Kriegsführung der USA und die Unterstützung durch die deutsche Regierungspolitik. Ohne die Arbeit der Friedensbewegung, ohne die vorhergehenden Gerichtsverfahren2, wäre dieses Urteil nicht möglich geworden.

Jetzt muss der Truppenstationierungsvertrag für die US-Base gekündigt werden, das ist der Weg den Drohnenkrieg zu beenden. Eine sogenannte Einzelfallprüfung ist bei US-Basen nicht möglich und niemals vollständig. Der Vertuschung und der Kriegskumpanei der Regierungen wird Tür und Tor geöffnet. Ein ungehinderter Zugang der Friedensbewegung, der Zivilgesellschaft und/oder des Parlaments wird durch die US-Administration verhindert. Den Drohnenkrieg real und umfassend beenden heißt, den Truppenstationierungsvertrag durch einen Beschluss des deutschen Bundestages zu kündigen. Das ist der sicherste Weg in eine friedliche Zukunft.

Wir sehen uns aber besonders in unserer Aufklärungsarbeit durch das Urteil bestärkt.

Der Drohnenkrieg kann durch weitere Aktionen noch stärker delegitimiert und ein Ende des völkerrechtswidrigen Tötens erreicht werden.

Notwendig ist aber auch ein Ende der Beschaffung von Drohnen durch die Bundesregierung, sei es durch Leasen israelischer Drohnen oder durch die Entwicklung der sogenannten Eurodrohne. Die Bundesregierung ist aufgefordert, das Völkerrecht zu respektieren.

Dieses Urteil ist eine Ermutigung für unsere Aktionen, besonders jetzt in Vorbereitung der großen Protestaktionen der Stopp Air Base Ramstein Kampagne 2019 vom 23.-30. Juni 20193.

1 Aktenzeichen: 4 A 1361/15; mündliche Urteilsbegründung: http://www.ovg.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/11_190319/Muendliche_Urteilsbegruendung.pdf

2 z.B. BVerwG, Urteil vom 05.04.2016 – 1 C 3.15, https://www.bverwg.de/050416U1C3.15.0

3 Weitere Informationen zu der Aktionswoche finden Sie unter: https://www.ramstein-kampagne.eu/

 

Aktionsbüro Kampagne Stopp Air Base Ramstein 2019

Marienstr. 19/20 · 10117 Berlin
info@ramstein-kampagne.eu

Die Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ ist auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Jede kleine und große Spende hilft, die Aktionen erfolgreich zu gestalten.
Hier Spenden

 

 

„… Ja, die Geschichte wird neu geschrieben. Kein Wunder, dass viele junge Leute in Deutschland meinen, dass die Sowjetunion hat 1941 Deutschland überfallen. …“

 

… oder: In Gehirnwäsche Weltspitze, keine Frage …

 

 

Zu „Geschichtswissenschaften” hier mehr …

Zu „Geschichtsvergesslichkeit” hier mehr …

Zu „Geschichtsverdrängung” hier mehr …

Zu „Kunstgeschichtswissenschaften” hier mehr …

 

 

Nationale Identität: „… ‚Aktivisten‘ bringen zu Kundgebungen mit dem Noch-Präsident Plüsch-Ferkel mit und jagen ihn von der Bühne. …“

 

… oder: Da gibt es nichts zu lachen, oder!? :-)))

 

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat neue Feinde. Im Laufe des Präsidentschaftswahlkampfs muss er nicht nur seinen Konkurrenten Paroli bieten, sondern auch vor den Nationalisten die Flucht ergreifen. „Aktivisten“ bringen zu Kundgebungen mit dem Noch-Präsident Plüsch-Ferkel mit und jagen ihn von der Bühne. Die ukrainischen rechtsradikalen Organisationen S14 und „Nationales Korps“ wurden vor kurzem in einem Bericht des US-Außenministeriums erwähnt. In diesem Dokument, das dem Thema Menschenrechte gewidmet war, wurden die beiden als „Gruppen des Rassenhasses“ bezeichnet, die „illegal Menschen festnehmen, wobei die Ordnungskräfte ihre Pflichten ignorieren“. Zu den „Heldentaten“ der Radikalen kommen derweilen immer neue hinzu. Es sind zwei Lager entstanden: S14-Aktivisten, die vom Präsidialamt quasi betreut werden, organisieren Kundgebungen gegen das Innenministerium; und das auf Basis des „Asow“-Regiments gebildete „Nationale Korps“ behindert regelmäßig Veranstaltungen Petro Poroschenkos im Vorfeld der Präsidentschaftswahl. Die Nationalisten verfolgen Poroschenko bereits seit Anfang März. Am 16. März haben Mitglieder des „Nationalen Korps“ das Gebäude des Präsidialamtes mit Plüschschweinen beworfen. Und zuvor versuchten sie, ein Treffen Poroschenkos mit seinen potenziellen Wählern in der Stadt Tscherkassy zum Scheitern zu bringen, indem sie die Polizeikräfte attackierten, die die Bühne, auf der der Präsidentschaftskandidat auftreten sollte, bewachten. Dadurch brachten die Kämpfer ihre Empörung über einen neuen Korruptionsskandal in Poroschenkos Umfeld zum Ausdruck. Der Vizechef des Nationalen Sicherheitsrats, Oleg Gladkowski, und dessen Sohn Igor werden nämlich verdächtigt, von den Lieferungen von Zulieferteilen für die Militärtechnik der Streitkräfte illegal profitiert zu haben. Die Polizei konnte den Angriff zwar abwehren, Poroschenko aber musste die Kundgebung seiner eigenen Anhänger in Eile verlassen. Auch in Schytomyr schrien Aktivisten des „Nationalen Korps“ dem Präsidenten „Schande!“ und „Freibeuter!“ zu. Poroschenko beschimpfte seine Gegner, dass sie für diese Aktion bezahlt worden wären, musste sich aber wieder zurückziehen. Als Poroschenko nach Luzk reisen wollte, informierte das Präsidialamt nicht mehr, welche Orte er dort besuchen würde, offenbar damit sich seine Gegner darauf nicht vorbereiten könnten. Doch diese trafen trotzdem zu seinen Treffen zusammen mit potenziellen Wählern ein – und brachten Plüschschweine mit. Aktivisten, die mit Schweinen kamen, wurden festgenommen. Einer von ihnen erläuterte, dass er dem Präsidenten „einen kleinen Swinartschuk“ schenken wollte. Swinartschuk (hat im Russischen die Wurzel, die ins Deutsche als „Schwein“ übersetzt wird) sei nämlich der richtige Name Oleg Gladkowskis. „Wir sind müde von Lügen und der Korruption“, betonte der Mann. Viele Menschen entfalteten bei dem Treffen mit Poroschenko Plakate mit Aufschriften wie „Herr Präsident, was haben Ihre Freunde dank Schmiergeldern in der Rüstungsindustrie verdient?“ oder „Herr Präsident, wer wird sich für Debalzewo verantworten?“ (In Debalzewo, Gebiet Donezk, haben die ukrainischen Truppen ein Gefecht gegen das Volksheer verloren, wobei sehr viele Soldaten ums Leben kamen.) Und an der Fassade eines Hochhauses wurde ein Banner aufgehängt: „Du bist dank dem Blut der Männer aus der 51. motorisierten Brigade Präsident geworden! (Diese Brigade musste besonders große Verluste während der so genannten „Anti-Terror-Operation“ im Donezbecken tragen.) Um Deine Verbrechen zu vertuschen, haben Deine Generäle sie vernichtet!“ Der Noch-Präsident lernt aber aus seinen Fehlern: In Transkarpatien reiste er sehr schnell von einem Ort zum anderen, und seine Gegner hatten deshalb keine Möglichkeiten, sich zu versammeln und große Unruhen zu provozieren. Laut der Stiftung „Ukrainische Politik“ liegt nach wie vor der Schauspieler und Komiker Wolodymyr Selenskyj bei den Wahlkampf-Umfragen vorne: 16,4 Prozent der Ukrainer wären bereit, für ihn zu stimmen. Ihm folgt die Vorsitzende der Partei „Batkiwschtschina“ („Vaterland“), Julia Timoschenko, mit 15,9 Prozent. Poroschenko liegt aktuell auf dem dritten Platz (15,5 Prozent).

( Aus dem Forum dazu … )

 

Siehe auch: „Die Ukraine wählt: Nur Oligarchen haben eine Chance” …,

Zur „Ukraine” hier mehr …

 

 

„… Ein Gen für Geschichtsvergesslichkeit gibt es aber bei den deutschen Autobauern ganz bestimmt. …“

 

Daher erscheinen sie auch besonders skrupellos, wenn sie jetzt das Auslaufmodell Dieselmotor retten wollen, indem sie in einer Testreihe Affen und Menschen deren Abgase einatmen lassen um den fraglichen Beweis zu erbringen, dass diese Schadstoffe dank verbesserter Technologie unbedenklich seien.

 

Zu dieser nicht nur in Mitteleuropa epidemischen Amnesie hier mehr …

Siehe auch: „Der 18. Januar ist der Tag an dem … die ‚Euthanasie’-Verbrechen ihren Anfang nahmen.

 

 

INFOsperber-Dossier: „Der Kalte Krieg bricht wieder aus“

 

… oder: „Dank” der vollkommenen unfähigen berliner, deutschen und EU-Polit„elite” …

 

Die Grossmächte setzen bei ihrer Machtpolitik vermehrt wieder aufs Militär und gegenseitige Verleumdungen.
Politische und militärische Gegner werden in Schwarz-Weiss-Manier verunglimpft. Die Drohgebärden verhelfen jeweils radikalen Kräften zum Auftrieb und die Spirale dreht sich weiter.

 

Siehe auch: „Krieg und Frieden— und die Kategorie dazu …,

… Vorwarnung aus den USA 11/2017: „Warum wollt ihr nicht sehen, dass am Horizont ein Krieg heraufzieht?

 

 

„… Politik und Völker­recht. Drei inter­na­tio­nale Völker­rechts­ex­per­tinnen disku­tieren über die Anne­xion der Krim …“

 

… Vor fünf Jahren wurde die Krim durch Russland annektiert. Drei Völkerrechtsexpertinnen aus der Ukraine, Russland und Deutschland diskutieren darüber, wie Völkerrechtsfragen zum Spielball politischer Interessen werden. …

 

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass es um eine Sezession und nicht um eine Annexion der Krim handelt.
Das schrieb der Völkerrechtler Prof. Reinhard Merkel am 8. April 2014 in der FAZ: „Hat Russland die Krim annektiert? Nein. Waren das Referendum auf der Krim und deren Abspaltung von der Ukraine völkerrechtswidrig? Nein. Waren sie also rechtens? Nein; sie verstießen gegen die ukrainische Verfassung (aber das ist keine Frage des Völkerrechts). Hätte aber Russland wegen dieser Verfassungswidrigkeit den Beitritt der Krim nicht ablehnen müssen? Nein; die ukrainische Verfassung bindet Russland nicht. War dessen Handeln also völkerrechtsgemäß? Nein; jedenfalls seine militärische Präsenz auf der Krim außerhalb seiner Pachtgebiete dort war völkerrechtswidrig. Folgt daraus nicht, dass die von dieser Militärpräsenz erst möglich gemachte Abspaltung der Krim null und nichtig war und somit deren nachfolgender Beitritt zu Russland doch nichts anderes als eine maskierte Annexion? Nein.“
Link: https://m.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-krim-und-das-voelkerrecht-kuehle-ironie-der-geschichte-12884464.amp.html

( Aus dem Forum dazu … )

 

Siehe auch: „Der Jurist und Autor Wolfgang Bittner zur ‚Annexion’ der Krim. Anmerkungen zu einem Dauerbrenner” …

… und: „Die Krim-Separation von 2014” …,

… „Die Verleumdung” von Gabriele Krone-Schmalz

 

 

„Das Waldsterben macht Pause – wie lange noch(?) …“

 

Heute der Klimawandel, in den 80er-Jahren das Waldsterben. Die Befürchtungen damals traten zwar nicht ein, aber Entwarnung wäre fehl am Platz:
 Die Bäume in den Wäldern sterben jetzt einzeln. In Zeiten des Klimawandels 
ist der Wald – der grösste Klimaschützer – wieder in Gefahr.


 

 

„… Die Annexion der Krim muss man kritisieren. Aber sie rechtfertigt weder Aufrüstung noch Boykotte. Die Türkei tut Schlimmeres. …“

 

In Nordsyrien habe die Türkei «de facto ein Protektorat errichtet». Nach der «türkischen Invasion» stünden «die Zeichen auf Expansion». Von der Weltöffentlichkeit weitgehend unbeachtet treibe die Regierung Erdogan in Nordsyrien «ihr koloniales Projekt» voran.
Darüber informierte der deutsche Journalist Jeseph Croitoru in der NZZ vom 12. März aus dem syrischen Gebiet, das die Türkei militärisch besetzt hält.
Unter dem Titel «Eine kleine Türkei entsteht in Nordsyrien» berichtete Croitoru, dass die Türkei an mehreren Orten als offizielle Währung die türkische Lira eingeführt habe. Auch die Telekommunikation hätten die Türken übernommen. In Schulen, die Schulbücher aus der Türkei benutzen müssen, hätten die Türken die Geschlechtertrennung eingeführt.

Das militärisch besetzte Gebiet an der Grenze zur Türkei, das diese als «Pufferzone» einrichten will, umfasst derzeit rund 6500 Quadratkilometer. Die Türkei ist daran, Richtung Süden eine noch grössere Fläche militärisch zu kontrollieren und zu annektieren.

Es stellt sich schon mal die Frage: Warum soll die Türkei Anspruch auf eine «Pufferzone» haben, nicht aber Russland(?)

 

 

„… Ist es wirklich so unmöglich sich vorzustellen, dass ein Bruchteil davon in Infrastruktur, Bildung, Sozial- und Gesundheitswesen investiert, eine gesunde Erde, eine geeinte Menschheitsfamilie hervorzubringen vermöchte(?) …“

 

 

Achtung Kipppunkt: „Die Umwertung der Werte …“

 

Debatten um eine partielle Rehabilitation von Faschisten sowie Aufmärsche zum ehrenden Gedenken an NS-Kollaborateure haben am Wochenende in mehreren EU-Staaten die Öffentlichkeit bewegt. In Lettland beteiligten sich am Samstag gut tausend Menschen an einem Gedenkmarsch zur Erinnerung an die lettische Waffen-SS. In Kroatien beschweren sich die Staatspräsidentin und die Bischofskonferenz über die Entscheidung einer österreichischen Diözese, eine Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an NS-Kollaborateure der Ustascha nicht mehr mit einer Messe zu fördern. Der Präsident des Europaparlaments, Antonio Tajani, hat in der vergangenen Woche seine Meinung bekräftigt, der italienische Duce Benito Mussolini habe auch „Gutes getan“. Die Äußerungen kommen zu einer Zeit, zu der in Ungarn dem ehemaligen „Reichsverweser“ und NS-Kollaborateur Miklós Horthy gehuldigt wird, zu der in Österreich eine Partei an der Regierung beteiligt ist, die in direkter Tradition zu deutschnationalen NS-Kollaborateuren steht und die Ehrung der NS-Kollaboration auf Länder übergreift, die sich an die EU binden – etwa die Ukraine.

 

Zu „Nationalismus” hier mehr …

 

 

„… Man kann sich aber auch fragen, wo die Grenze überschritten wird, an der unsere Spass- und Zerstreuungsgesellschaft in die Verblödung abdriftet. …“

 

Man könnte es mit Gelassenheit beobachten, wäre da nicht die Möglichkeit, dass uns demnächst zum Beispiel ein Atomkrieg «widerfährt», wenn die Spirale der Aufrüstung mit der derzeitigen Intensität weiterdreht, und dass diese reale Gefahr in unseren Medien weniger präsent ist als die Diskussion darüber, ob man genderneutrale WC bauen muss oder was man gegen den Haarausfall seiner Katze tun kann. Unter Präsident Obama winkte der Kongress Pläne durch, für die Aufrüstung der US-Atomwaffen in den kommenden Jahrzehnten eine Billion Dollar zu budgetieren. Manche Kalten Krieger in Washington faseln bereits von der Notwendigkeit, Trump müsse unter Beweis stellen, dass die USA einen nuklearen Krieg gewinnen können.

 

Auch Psycho-Sé­an­cen bei Ännchen Will helfen nicht wirklich, oder … (… Never … :-) …),

… „ … Greta Thunberg, gerade erst von der Grünen Göring-Eckardt zur Prophetin erklärt, wird mit der Goldenen Kamera geehrt. …— =… alle Macht den Doofen

 

 

„Die Digitalisierung ist ein Experiment an unseren Kindern.“

 

… oder: Das deutsche Menschheitsverbrechen Nr. …???

 

Die holländischen Steve-Jobs-Schulen haben sich auch binnen weniger Jahre unmöglich gemacht und bisher ist noch jedes IT-Gerät im Schuleinsatz irgendwann in der Ecke eingestaubt. Aber klar, die Lage ist ernst. Die “New York Times“ hat vor einem halben Jahr einen Beitrag mit dem Titel „The Gap between rich and poor kids“ gebracht. Danach würden die Reichen dazu übergehen, Bildschirme in den privaten Schulen zu verbieten, während es andererseits staatliche Digitalkindergärten gebe. Immer mehr Kinder aus ärmeren und Mittelstandsfamilien werden demnach an Bildschirmen aufgezogen. Dagegen greife die Elite des Silicon Valley auf Holzspielzeug und den Luxus der menschlichen Interaktion zurück. Google, Apple und Facebook wissen also ganz genau, was sie anrichten.

 

Siehe auch: „… Wenn die Schule nun zum Hauptakteur für die Beschleunigung einer Sklaverei-Gesellschaft für die Wirtschaftswelt wird …” …,

Zu „Bildungsreformen” hier mehr …

 

 

„Siebzig Jahre NATO: Deutschland ist auf die ’schiefe Bahn‘ geraten. …“

 

Stattdessen geht Deutschland in der Europäischen Union hin und schafft unter Frau Dr. Merkel die Grundlagen für die globale Kriegsfähigkeit der Europäischen Union.

In wenigen Wochen wird man sich an die Gründung der NATO vor siebzig Jahren erinnern. Deutschland ist 1955 der NATO als einem Verteidigungsbündnis im europäischen Rahmen beigetreten und nicht einer weltweit agierenden Angriffsformation, zu der die NATO im April 1999 über das neue strategische Konzept in Washington verkommen ist. Die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse nach Ende des Zweiten Weltkrieges haben den Maßstab dafür gesetzt, wie das internationale Recht die Welt vor der Geißel des Krieges bewahren sollte. Wenn in diesen Tagen der amerikanische Außenminister Pompeo den Ermittlern des „Internationalen Strafgerichtshofs“ in Den Haag Sanktionen und Visa-Entzug in Aussicht stellt, wenn sie gegen amerikanischen Soldaten wegen des Verdachts auf Kriegsverbrechen ermitteln, sagt das alles. Eine deutsche Generalbundesanwältin hat mögliche Ermittlungen deutscher Strafverfolgungsbehörden wegen in Afghanistan begangener Kriegsverbrechen durch amerikanische Soldaten deshalb abgelehnt, weil die USA ein Rechtsstaat sein würden. Das kann man heute bei Minister Pompeo unter Beweis gestellt sehen.

Luther schrieb über das Wohl der Stadt und das Wohl ihrer Menschen. Damit ist es seit dem 24. März 1999 und dem ordinären Angriffskrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien vorbei.

Willy Wimmer, 17. März 2019

 

Siehe auch: „… Durch die Verwendung von Uranmunition im Serbienkrieg beging die NATO ein Menschheitsverbrechen. …” …,

… „… Ein deutsch-französischer Vertrag der Kriegsvorbereitung(?) …

 

 

„Donald Trump: «Glaubt mir, das wird alle diese kleinen Probleme zum Verschwinden bringen: Frauenunterdrückung, Kashoggi-Mord, Genozid in Jemen, Korruption, Land-Grabbing, Sexuelle Anschuldigungen, Finanz-Verbrechen, Rechtsbehinderung, wirtschaftliche Rezession … » …“

 

… oder: „Vor dem Irak-Krieg, genau der selbe Ablauf der grossen PR-Maschinerie der oben gezeichneten Kriegstreiber ….” (Aus dem Forum dazu …)

 

Wer’s glaubt, wird selig …

 

 

Zu diesen kollektiven „Amnesien” hier mehr …

 

 

 

„… Wie die Hirnforschung uns das Ich austreiben will. …“

 

… oder: Die „Abschaffung des Denkens im Dienst der Herrschaft” … u.a. …

 

… Über wissenschaftlichen Desillusionismus. …

 

Siehe auch: „Es gibt ja so was wie ein Denkverbot mitten in einer freien Gesellschaft, mitten in einer freien Wissenschaft in Deutschland mittlerweile …

 

 

„terre des hommes – Hilfe für Kinder in Not: Petition »Stoppt Waffenexporte« …“

 

Das Recherche-Netzwerk #GermanArms berichtet aktuell, dass deutsche Waffen auch im blutigen Jemen-Krieg im Einsatz sind. Sie stammen aus Saudi-Arabien und den Emiraten – beides Kriegsparteien im Jemen.

Jetzt soll der Exportstopp gegen Saudi-Arabien beendet werden. Das darf nicht sein. Wir wollen, dass der Exportstopp dauerhaft gilt. An Diktatoren wie den Saudis und in Krisenregionen wie den Nahen Osten dürfen gar keine Waffen geliefert werden.

Wir haben daher die Petition jetzt an die Mitglieder des zuständigen Wirtschaftsausschusses überreicht. Der Vorsitzende Klaus Ernst (Linke) nahm sie entgegen. Neben ihm waren auch Abgeordnete der SPD, der Linkspartei und der Grünen dabei. Die anderen ließen sich leider nicht blicken. Mehr dazu unter: www.tdh.de/stoppt-waffenexporte

Unterdessen stehen Manager der Waffenhersteller Heckler&Koch und SigSauer vor Gericht. Sie haben illegal Waffen nach Mexiko und Kolumbien verschoben, mit denen schwere Menschenrechtsverletzungen verübt worden sind. Beide Fälle zeigen, der Kleinwaffenexport ist nicht kontrollierbar. Er muss gänzlich verboten werden.

Demnächst wollen wir Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier mit unseren Forderungen nach einem wirksamen Rüstungsexportkontroll-Gesetz konfrontieren. Unterstützen Sie uns weiter, damit wir Waffenexporte stoppen.

Wir bleiben dran und halten Sie auf dem Laufenden.

Je mehr Menschen die Petition unterstützen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Erfolg hat. Hier könnt ihr mehr über die Kampagne erfahren und unterzeichnen:

https://weact.campact.de/p/stoppt-waffenexporte

Vielen Dank!

terre des hommes – Hilfe für Kinder in Not

 

 

„… Doch anstatt auch nur einen Bruchteil von all dem zu tun, fantasiert die ‚Friedensmacht Europa‘ vom eigenen Flugzeugträger. …“

 

… Was für ein Hohn, was für eine Pervertierung von Sprache. Was für ein imperialistisches Hirngespinst.

 

Zu „Sprache” hier mehr …,

Zu „Kriegstreiberei” hier mehr …,

… „Krieg und Frieden— und die Kategorie dazu …

 

 

„… Durch die Verwendung von Uranmunition im Serbienkrieg beging die NATO ein Menschheitsverbrechen. …“

 

Der Einsatz radioaktiv-toxischer Munition im Kosovokrieg 1999 durch den Nordatlantikpakt NATO lässt die Krebsrate bis heute unvermindert ansteigen — der serbische Anwalt Srdjan Aleksić strebt jetzt eine Klage auf Kompensationszahlung an. Der Kriegseinsatz vor 20 Jahren bedeutete einen Tabubruch für Nachkriegsdeutschland, dessen Folgen bis heute nachwirken. Einsicht? Fehlanzeige! Das schreckliche Verbrechen ist bis heute nicht annähernd historisch aufgearbeitet. Und wie immer ist das erste Opfer des Krieges die Wahrheit.

 

Zu dem weltweit angewandten, krebserzeugenden „Todesstaub” hier mehr …

Siehe auch: „… Als vor 20 Jahren der NATO-Krieg gegen Jugoslawien begann, da war dem eine intensive mediale und politische Kampagne vorangegangen, um auf den völkerrechtswidrigen Angriff vorzubereiten. …” …,

… „… Chronik eines Überfalls (1), 15.3.1999 Erpressung von Rambouillet …” …,

… „… Chronik eines Überfalls (2), 16.3.1999 Kalkulierter Bruch …” …,

… „… Chronik eines Überfalls (3), 18.3.1999 Inszeniertes Massaker als Kriegsvorwand …” …,

… „… Chronik eines Überfalls (4), 20.3.1999 »Dieser Angriff wird kommen« … …,

… „… Chronik eines Überfalls (5), 22.3.1999: Kritik am Rambouillet-Diktat …” …,

… „… Chronik eines Überfalls (Teil 6), 23./24.3.1999: Letzte Sondersitzung in Berlin. Die NATO startet mit Angriffen auf Jugoslawien. …” …,

Zu „Kosovo” hier mehr …

 

 

Digi-dioten an die Macht!?

 

… oder: … Die sind da schon(!!!) …

 

Wichtig wäre die Zahl der Lehrer in den Schulen drastisch zu erhöhen. Und dann zu versuchen so individuell wie möglich auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen und nicht auf die Bedürfnisse der Industrie.

( Aus dem Forum dazu … )

 

Siehe auch: „Bildungsimpuls Old Germany …” …,

… „Schulstudie aus Finnland: Grenzen des digitalen Unterrichts” …,

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

 

 

„… Scientists for Future: Abrüstung für Klimaschutz – Frieden und Zukunftsfähigkeit gehören zusammen …“

 

Erklärung der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative „Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit“ zu Scientists for Future und Fridays for Future

Scientists for Future: Abrüstung für Klimaschutz – Frieden und Zukunftsfähigkeit gehören zusammen

Seit Wochen demonstrieren und streiken weltweit hunderttausende junger Menschen für ihre Zukunft, den Klimaschutz und den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Dieses Anliegen der Initiative Fridays for Future unterstützen inzwischen mehr 14.000 WissenschaftlerInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In der Stellungnahme von Scientists for Future erklären sie: „Nur wenn wir rasch und konsequent handeln, können wir die Erderwärmung begrenzen, das Massenaussterben von Tier- und Pflanzenarten aufhalten, die natürlichen Lebensgrundlagen bewahren und eine lebenswerte Zukunft für derzeit lebende und kommende Generationen gewinnen.“

Die NaturwissenschaftlerInnen-Initiative „Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit“ schließt sich diesen berechtigten Forderungen an. Diese sind umso dringlicher, als die Zukunftsfähigkeit unseres Planeten zunehmend mit der Frage von Krieg und Frieden verbunden ist. Die Zerstörung der Umwelt und die Ausbeutung natürlicher Ressourcen unseres Planeten gefährden den Frieden und werden einem Sicherheitsrisiko, besonders für Menschen in verwundbaren und fragilen Risikozonen. So sieht auch die Scientists for Future-Erklärung die Gefahr, dass durch unzureichenden Schutz der Böden, Ozeane, Süßwasserressourcen und Artenvielfalt – bei gleichzeitiger Erderwärmung als „Risikovervielfacher” – „Trinkwasser- und Nahrungsmittelknappheit in vielen Ländern soziale und militärische Konflikte auslösen oder verschärfen und zur Migration größerer Bevölkerungsgruppen beitragen.“ Bei Überschreiten klimatischer Kipp-Punkte des Erdsystems werden sich selbst verstärkende Prozesse in Gang gesetzt, mit weltweit katastrophalen Folgen.

Solche Umweltrisiken verbinden sich auf komplexe Weise mit anderen Krisenerscheinungen, von Armut, Hunger und Flucht über Globalisierung und Technikabhängigkeit, Nationalismus und Rechtsentwicklung bis zu Gewaltkonflikten und neuer Aufrüstung. Diese Entwicklungen sind brandgefährlich und untergraben die Grundlagen für Frieden und nachhaltige Entwicklung. So wie Umweltzerstörung den Frieden gefährdet, so stehen Gewalt und Krieg einer nachhaltigen Entwicklung im Wege. Ein nuklearer Winter durch einen Atomkrieg wäre nicht nur das Ende der menschlichen Zivilisation, sondern auch eine Bedrohung für das Leben auf der Erde.

Dem negativen Teufelskreis muss eine positive Verbindung von Nachhaltigkeit, Entwicklung und Frieden entgegengesetzt werden. Dazu braucht es präventive und kooperative Governance-Strukturen und Institutionen zwischen dem Globalen Norden und dem Globalen Süden, die Klimarisiken vermeiden und Krisenursachen angehen, durch Verteilungsgerechtigkeit, Transformation von der fossilen zu einer nachhaltigen und kohlenstoffarmen Energieversorgung sowie eine friedliche Konfliktlösung und Abrüstung.

Um die notwendigen Veränderungen zu finanzieren und zu realisieren, muss der gefährliche und kostspielige Aufrüstungskurs beendet werden. Klimaschutz braucht Abrüstung!

NaturwissenschaftlerInnen-Initiative für Frieden und Zukunftsfähigkeit

Marienstr. 19/20 · 10117 Berlin
www.natwiss.de
info@natwiss.de

 
 

„… «Die Menschenrechte leben» Friede herrscht nicht, er muss gestiftet werden – Teil 2 …“

 

… oder: Im Nachgang des Göttinger Friedenspreises 2019 …

 

[ Zu Teil 1: „Frieden herrscht nicht, er muss gestiftet werden – 70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte …” ]

 

… Abschaffung des Denkens im Dienst der Herrschaft

Das ist unsere bittere Realität: Wir leben unter der Herrschaft einer Ideologie, die beansprucht, alle Wissenschaften in ihr universelles Weltbild aufzusaugen: Es gebe keinen Unterschied zwischen belebter und unbelebter Materie, es gebe nur Systeme. Bereits die Verbindung zweier Atome zu einem Molekül sei ein informationsverarbeitender Prozess, ein «Lern»vorgang. Bateson nannte das sogar allen Ernstes einen «geistigen Vorgang». Atome, Moleküle, Steine, Berge, Pflanzen, Organe, Organismus, Individuum, Ehe, Familie, Gemeinde, Kanton, Bund, Staat, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung usw. – alles lernende (=informationsverarbeitende) ­Systeme, wurde behauptet.5 Damit fing es an: Lernen, menschliches Denken wird dabei dem Heizungsthermostaten gleichgesetzt, der bei Erreichen eines programmierten Sollwertes (gleich «Information») automatisch das Einstellen der Heizung bewirkt («Info-Verarbeitung» = «Lernen»).
Aus dieser Wurzel entstand in den siebziger und achtziger Jahren ein ganzer Baum von Spielarten: Spieltheorie, Synergetik, Chaostheorie, autopoietische (selbstregulierende) Systeme, Systembiologie, Soziobiologie, Tiefenökologie (Gaia-Theorie) bis hin zu Esoterik und New-Age-Lehren, um nur die wichtigsten zu nennen. Alles aus der Annahme: Alles auf der Welt sei ein «System» mit «Rückkopplung», ein «Regelkreis».6 Ein Teil davon wurde in der Psychologie zum Beispiel fruchtbar angewendet und hat mit dem anderen historischen Strang nichts zu tun.
Der grössere Teil aber wurde unter US-amerikanischer Leitung als Soft-Power-Techniken eingesetzt. Der österreichische Physiker Heinz von Foerster, Teilnehmer der sogenannten Macy-Gruppe,7 bekam zu diesem Zweck ein eigenes von der US-Army ­finanziertes Labor: das Biological Computer Laboratory (BCL), wo er Denkabläufe im Computer nachbauen wollte.8 So schuf er die Grundlagen des Konstruktivismus: Es gebe keine Realität, sie sei nur eine Konstruktion unseres – zum Computer degradierten – Gehirns.9 Die hochkomplizierten Vorgänge in Natur und Gesellschaft wurden auf extrem einfache Rechenformeln reduziert. Aus diesen einfachen Formeln stellte man «Modelle» her, die man vom Computer berechnen liess.10 Das war dann die (konstruierte) Realität oder was vom Menschen noch übrigblieb, wenn man ihn zur Maschine erklärt.

( Alles und die Anmerkungen im Original … )

 

 

„… Mit anderen Worten: Wir alle schauen nicht nur mehr oder weniger fasziniert zu, wie die eigene Sprache Stück für Stück vor die Hunde geht. …“

 

… oder: Wenn auch bei ganz realen Cicero-Redaktoren die Denk-Qualität — ja, wie ist!?        ( Siehe auch hier … )

 

Nein, wir bezahlen auch noch dafür. Gendergerecht nennt man dieses umgenudelte Deutsch mit grossem „Binnen-I“, Schrägstrich-Annex, Sternchen-Anhang und was nicht noch alles mehr.
……………………………………………………….

Gender-Sprach-Kreuzzug bei Leseschwäche

Die Hoffnung darauf ist gross, der Glaube daran indessen klein. Findet der Gendersprachen-Kreuzzug doch in einer Zeit statt, in der es um die Sprach- und Ausdrucksfähigkeit von Schülern in Deutschland immer schlechter bestellt ist. Erst kürzlich lösten Lehrerverbände, Sprachwissenschaftler und Philologen Alarm aus wegen der immer mehr abnehmenden Leseverständnis und Schreibausdrucksfähigkeit der Schüler. Und in Betrieben (also dort, wo es Arbeit gibt), nicht zuletzt in den qualifizierten Handwerksunternehmen, klagt man über immer mehr junge Leute, die zwar Ausbildungsplätze suchten, aber einfach nicht ausbildungsfähig seien, weil sie u. a. nicht einmal die Grundbegriffe des Rechnens und Schreibens beherrschten.

An diesem Punkt ist Absurdistan endgültig erreicht. Ein Land und seine Bevölkerung besitzen so gut wie keine Rohstoffe – bis auf einen: Bildung. Und sie leben vom Erzeugen und Verkaufen hochentwickelter Produkte. Trotzdem erlauben sie sich den Luxus, wichtige Energien zu vergeuden mit sinnlosem Gelaber und regelrechten Kriegen um Worte und Doppelnamen. Der alte römische Politiker und Philosoph Marcus Tullius Cicero hatte schon lange vor unserer Zeitrechnung geklagt: „o tempora, o mores. Quem rem publicam habemus“ – O Zeiten, O Sitten. Was haben wir bloss für einen Staat“. Leider ist weit und breit kein moderner Cicero zu erblicken

 

Siehe auch: „Bildungsimpuls Old Germany – von auf  – oder ganz hinter dem Mond …” …,

… „Staatlich beförderte Volksverdummung …

 

 

„… Es tut verdammt weh, erleben zu müssen, wie sich Menschen, »Demokraten« so instrumentalisieren lassen(!) …“

 

… oder: Nicht nur Göttinger Denk-Qualität 2019: ‚Wir rasen wieder zum KWP — und warten auf des Führers Ansprache, oder …’

 

Das tut weh

Zu jW vom 8.3.: »Kritik unterbunden«

Als Trägerin des Göttinger Friedenspreises 2015 frage ich mich, warum es nicht damals schon Protest wie jetzt bei der Verleihung an die »Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost« gab, wo ich doch als »kriminellste Seniorin« bekannt bin, die bundesweit Sachbeschädigungen auch gegen öffentlich lange sichtbare judenfeindliche Hassbotschaften begeht (indem die Leserbriefschreiberin entsprechende Schmierereien entfernt, jW). Ich selbst war schon Zielscheibe von (…) Verleumdungskampagnen dieser Art! Dabei kann ich unter Beweis stellen, dass niemand von denen, die lauthals »Antisemitismus« schreien, so viele antisemitische Hassbotschaften in all den vergangenen fast 33 Jahren entfernt hat. Wer meint, mit »Sonntagsreden« (…) das Erforderliche gegen Antisemitismus getan zu haben, der irrt gewaltig! Menschenrechte einzuhalten gilt für alle, auch für Israel! Sie gelten selbstverständlich auch für die Palästinenser! Es kann und darf nicht sein, dass, wer für Menschenrechte einsteht, Ziel einer Hetzkampagne wie dieser wird! Es tut verdammt weh, erleben zu müssen, wie sich Menschen, »Demokraten« so instrumentalisieren lassen!

Irmela Mensah-Schramm, per E-Mail

 

Siehe auch: „Bildungsimpuls Old Germany – von auf  – oder ganz hinter dem Mond …

 

 

„Wer braucht einen euro­päi­schen #Kanon?“

 

… Was sind europäische Traditionen – und wie sollten wir mit ihnen umgehen? Wäre ein Kanon dafür eine gute Idee? Über Fallstricke eines Begriffs in der öffentlichen Diskussion. …

 

Siehe auch: „Staatlich beförderte Volksverdummung …

 

 

Staatlich lancierte Gleichschaltungsversuche haben ganz, ganz kurze Beine, oder … (II) …

 

… oder: „Göttingen soll sich schämen!” …

 

Andreas Zumach zu den Antisemitismusvorwürfen gegen den Friedenspreisträger „Jüdische Stimme” …

 

Quel courage et quelle belle détermination. Et ce, malgré les pressions de lobbies pro israéliens et d’associations proches La fondation du prix Goettinger pour la paix ne se laisse pas intimider. «Nous ne voulons pas être les otages de la politique israélienne». La fondation refuse que la critique de la politique d’occupation des territoires palestiniens par Israël soit considérée comme de l’antisémitisme. Il faut saluer le courage des personnalités juives qui osent s’engager pour une paix juste au moyen orient. Ils sont les dignes héritiers d’écrivains courageux eux aussi comme Amos Oz et Aaron Appelfeld.

( Aus dem Forum dazu … )

 

Siehe auch: „Verleumdungen linker Antisemiten gegen die Jüdische Stimme

 

 

„… Warum trägt die Waldorfschule (z.B. Göttingen etc. …) dann den Namen der Firma Waldorf-Astoria-Tabake (?) …“

 

Ja, man muss es wohl so sehen, dass ein solches Bildungswesen nicht selber auch Teil der Wirtschaft ist.
Dann gehört eine Betriebsschule für die Kinder der Mitarbeiter auch nicht zum Betrieb selber.
Warum trägt die Waldorfschule dann den Namen der Firma Waldorf-Astoria-Tabake (?) …

( Aus dem Forum dazu … )

 

Siehe auch: „… Schau Dir die Waldorf-, Rudolf Steiner-Schule(n) genau an: Wer ‚regiert’(!?) …

 

 

„Abschaffung der Nationalstaaten als Einstieg in die Eroberung Europas …“

 

… oder: Geographie nicht erst ‚auf CDU mit zukünftigem muslimischen Bundeskanzler …’ ( Wer’s glaubt, wird selig. )

 

Es geht sowohl Emmanuel Macron als auch Annegret Kramp-Karrenbauer und damit Angela Merkel um die Abschaffung der Nationalstaaten, deren Bürger nach Vorstellung der AKK daran mitarbeiten sollen: „Eine Neugründung Europas geht nicht ohne die Nationalstaaten.“ Anders ist es nicht zu erklären, daß die Nationalstaaten in der langen Epistel nur einmal erwähnt werden.

Die Bezeichnung der EU als Europa impliziert den Anspruch auf die restlichen 5.758.000 km². Größenwahnsinnig ist nicht nur Emmanuel Macron!

 

Siehe auch: „… Was für ein Gesellschaftsverständnis steht hinter solchen herrischen Forderungen(?) …” …,

Zur „EU” hier mehr …,

Zu „Europa” hier mehr …

 

 

„… Trotz aller Verhinderungsversuche konnte der «Göttinger Friedenspreis» am Samstag feierlich übergeben werden. …“

 

Was wurde erreicht?

Infosperber hat darüber berichtet – hier und hier – und hätte fast drei Wochen lang jeden Tag darüber berichten können. Der von der Dr. Roland Röhl Stiftung gestiftete «Göttinger Friedenspreis», der seit 1999 jedes Jahr an eine Organisation oder an eine einzelne Person verliehen wird, sollte in diesem Jahr, so hat es die dafür zuständige Jury der Stiftung beschlossen, an die Vereinigung «Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V.» gehen. Das aber sollte verhindert werden

 

Siehe auch: „Verleumdungen linker Antisemiten gegen die Jüdische Stimme

 

 

Staatlich lancierte Gleichschaltungsversuche haben ganz, ganz kurze Beine, oder …

 

… oder: „Leuchtturm” – oder Armleuchter, das ist hier die Frage …

 

Wenn rechts auch radikal rechtswidrig bedeutet, dann ist die Bundeswehr mit ihren „Einsätzen“ in anderer Menschen Länder schlicht rechtsradikal: Von der politischen Führung bis in die umsetzenden Stäbe der Armee. Dass sich dann dieser oder jener Soldat ganz offen und ohne demokratische Tarnung als rechtsradikal inszeniert, darf nicht erstaunen. Der Abschirmdienst kann die Soldaten nun mal nicht gegen die verfassungswidrigen Tendenzen und Handlungen der politischen Führung abschirmen.

 

Siehe auch: Die „Geschichte” des Göttinger Friedenspreises 2019 …,

Die unbekannte Geschichte um den Bückeberg, die auch heute – warum wohl(?!) – besser unbekannt bleiben soll.  

 

 

Trumps Deals mit Old Germany und anderen …

 

… Trump will noch mehr Geld für Kriege und völkerrechtwidrige Interventionen

Nach Berechnungen, die zurzeit von der Trump-Administration angestellt werden, sollen die Stationierungsgebühren für die US-Truppen vollständig plus einen Aufschlag von mindestens 50% von Deutschland und den anderen Ländern, in denen sich US-Basen befinden, bezahlt werden.1 Statt bisher 1 Milliarde Dollar (28% der Stationierungskosten) pro Jahr, die Deutschland ohnehin schon bezahlt, wären es ca. 6 Milliarden (150% der Stationierungskosten), bei „gutem Benehmen“ nur bis zu 4 Milliarden (100%). Bei „gutem Benehmen“, wenn Deutschland besonders unterwürfig oder wenn es sich besonders kriegswütig und völkerrechtswidrig verhält, würde der Aufschlag erlassen bzw. reduziert.

6 Milliarden Dollar dafür, dass  niemals ein Bewohner dieses Landes im US-Militärkrankenhaus bei der Air Base Ramstein behandelt wird, für die Intensivierung der völkerrechtswidrigen Drohneneinsätze, für US/NATO Interventionseinsätze, für die massive Zerstörung der Umwelt und die Vergiftung der Bevölkerung, für noch mehr Verkehrstote durch US-Soldaten, ohne dass sie von der deutschen Justiz dafür zur Rechenschaft gezogen werden können – Milliarden für weltweite Kriege.

Wir sagen tausendmal nein! Das Geld brauchen wir für Schulen und Kitas, sozialen Wohnungsbau, Krankenhäuser, öffentlichen Nahverkehr, kommunale Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischen Umbau, Klimagerechtigkeit – aber bestimmt nicht für Kriege.

Der Truppenstationierungsvertrag mit den USA muss gekündigt werden!

Das Geld, das wir für die Stationierung ausländischer Truppen bezahlen sollen, würde mehrfach für die Konversionsprogramme (Umstellung vom Militärischen ins Zivile) für Ramstein und die anderen Militärbasen reichen.

Nein zu dieser Vasallentreue – oder lassen gemeinsame imperiale Interessen an einer westlichen ökonomischen und militärischen Dominanz die Bundesregierung, entgegen den Interessen der Bevölkerung, noch tiefer für die Mächtigen der USA und ihre gemeinsamen Kriege in die Tasche greifen?

Durch Untätigkeit (oder noch weniger mit Vertrauen in diese Bundesregierung) wird sich dies alles nicht verhindern lassen, aber wir haben mehr und neue Chancen für einen starken Protest. Deshalb sind die Ramstein Protestaktionen dieses Jahr vom 23. bis 30. Juni so wichtig.

Mit neuen Argumenten, mit noch mehr Empörung in der Bevölkerung, mit einem klaren Nein zum „Trumpschen Bereicherungsdeal“, können wir es schaffen: Die Air Base Ramstein und alle US-Basen müssen geschlossen werden – um des Friedens willen und nun auch wegen unseres Geldes. Aufmüpfig statt unterwürfig, Zivilcourage statt US-Kriegstreue, das ist die Herausforderung auch an die Bundesregierung!

Reiner Braun und Pascal Luig vom Koordinierungskreis der Stopp Air Base Ramstein Kampagne

1 siehe Presseberichte:
https://www.waz.de/politik/europaeer-sollen-fuer-stationierung-von-us-truppen-zahlen-id216626483.html

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/nato-vor-der-zerreissprobe-100.html

https://www.washingtonpost.com/world/national-security/trump-invokes-new-demand-for-extracting-billions-of-dollars-from-us-allies/2019/03/09/d472b9cb-09d5-481e-9475-291378986dbb_story.html?utm_term=.9c2198e48fee

 

Mehr Informationen unter: www.ramstein-kampagne.eu

 

Siehe auch: „Bildungsimpuls Old Germany – von auf – oder ganz hinter dem Mond …

 

 

„Die Zerstörer der EU und Europas als Erben von Jean Monnet“

 

„Dieser merkwürdige Herr Monnet”.

Er beschreibt den Verfechter der Globalisierung, der „im Dienst internationalistischer und technokratischer Ideen stand. Der Weg Jean Monnets, des internationalen Finanziers und ‚Vaters Europas’ ist zu sehen in der Dynamik eines hundertjährigen Projektes der Globalisierung. Jean Monnet glaubte auch, die universelle Brüderlichkeit von morgen zu begründen, in dem er die Zukunft ausgehend von der wirtschaftlichen Dimension erbaute, und machte sich damit zum Leugner der außerordentlich spirituellen Wirklichkeit der Menschheit. Seiner materialistischen Vision fehlte diese Transzendenz, die den Menschen erhebt, und die ein globalistisches Ideal nicht kennt.”

 

Siehe auch: „Die Zentrifugalkräfte, die uns in Europa zu zerreißen drohen, einzufangen …” …,

… „Das Bedürfnis nach Wahrheit …” …,

… „Kunst macht sichtbar.

 

 

„Todesstaub – Made in USA: Uranmunition verseucht die Welt“

 

… oder: Ausführliche Buchbesprechung auf INFOsperber …

 

Der Dokumentarfilmer und Autor Frieder Wagner hat in den Kinderkrankenhäusern des Irak Bilder des Schreckens gesehen und aufgenommen. In seinen Filmen „Deadly Dust – Todesstaub“ (2007) und „Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra“ (2003) berichtet er über die Vertuschungsstrategie der Militärs, der Industrie und von Regierungen, aber auch jener der Medien und der Politik. Seine jahrelange Beschäftigung mit dem Thema führte ihn zu den verseuchten Kriegsschauplätzen, wo er gemeinsam mit dem deutschen Arzt Siegwart-Horst Günther (1925–2015) wichtige Fakten zutage förderte, die nun erstmals in Buchform erscheinen. Darin sind auch Aufzeichnungen über die fatalen Folgen des Auslandseinsatzes von deutschen Bundeswehrsoldaten enthalten.

 

Siehe auch: „… Ein deutsch-französischer Vertrag der Kriegsvorbereitung(?) …” …,

… „… Wer schlägt die Trommel(?) …” …,

… „… Kriegstreibereien …

 

 

„… Dafür muss Frieden wieder zu einem zentralen Thema unserer Gesellschaft werden. …“

 

… oder: „… Ich bin überzeugt, dass der Klang dieser Töne ihr Herz und ihren Verstand öffnen wird und es Wege zu einem friedlichen Miteinander gibt – hier in Göttingen, in Deutschland und auch in Israel und Palästina. Wenn wir es alle wollen, ist es kein Traum. …

 

Aus Furcht vor Russland, als Reaktion auf den Irrsinn eines »America first« oder aus Angst vor Gewalt und Terror kommen die Gespenster des Kalten Krieges zurück. Der neue Rüstungswettlauf ist keine Drohung mehr, sondern bereits harte Realität. Deutschland kann in der Entspannungspolitik zwischen Ost und West im Rahmen der Europäischen Union eine führende Rolle einnehmen. Dafür muss Frieden wieder zu einem zentralen Thema unserer Gesellschaft werden. Genau dafür setzen sich die Herausgeber Michael Müller, Peter Brandt und Rainer Braun ein, die mit ihrem Aufruf die aktuellen Perspektiven einer neuen Friedens- und Entspannungspolitik ausloten und entwickeln. Mit Beiträgen von Heinrich Bedford-Strom, Frank Bsirske, Gabriele Krone-Schmalz, Harald Welzer, Norbert Lammert, Götz Neuneck, Iris Berben, Gerhart Baum, Ernst-Ulrich von Weizsäcker u.v.a.

 

Siehe auch: „Krieg und Friedenund die Kategorie dazu …

 
 

 
 
 

EUropa: „… Das ist wirklich eine einzigartige Verkennung der Tatsachen, wenn nicht eine Lüge(!) …“

 

The Telegraph meinte, die Brexiteers müßten Emmanuel Macron dankbar sein: „Seine Vision für Europa zeigt, warum wir austreten müssen.“

Außenminister Jeremy Hunt wird als einzige offizielle Stimme zitiert: Die Brexiteers hätten nicht auf Grund von Lügen für den Austritt gestimmt. Das ist die Antwort auf Emmanuel Macron, der ein ganzes EU-Land beleidigt; denn man kann gewiß sein, daß auch die Remainer sich angesprochen fühlen.

Der Gipfel des Mißverständnisses über Europhilie und Europhobie ist erreicht bei der Einschätzung der Reaktion des Viktor Orban. Schon mein Lokalblatt L’Indépendant, fest in Händen von Sozialisten, ist reingefallen: „Der Essay von Emmanuel Macron über Europa ist am Dienstag insgesamt begrüßt worden in der EU, sogar durch den ungarischen Premierminister.“

Das ist wirklich eine einzigartige Verkennung der Tatsachen, wenn nicht eine Lüge!

Laut dem Figaro kommentiert Viktor Orban: Dieser Essay „könnte die Einführung einer ernsthaften Debatte kennzeichnen … Viel bedeutsamer als unsere divergierenden Meinungen, ist diese Initiative ein guter Start zu einem konstruktiven und ernsthaften Dialog über die Zukunft Europas.“

Wenn man weiß, was ansteht in der EU, wo Manfred Weber eben dabei ist, die Partei Fidesz aus der EVP zu werfen, ahnt man, worum es geht: Viktor Orban wird den Anfang vom Ende der EU einläuten!

 

Siehe auch: „Macron oder de Gaulle: das ist die ungelöste europäische Frage” …,

… „Krieg und Frieden

 

 

„… Künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge, Smartphones … Sie sind ein Werkzeug, um uns zu kontrollieren und zu überwachen… und um uns langsam an die “Gleichstellung von Menschen und Maschinen” zu gewöhnen. …“

 

Künstliche Intelligenz: Die gezielte „Vermenschlichung” von Maschinen …

 

Zu „Digitalisierung” hier mehr …,

… „Walmarts ‚Gläserne Bienen’. Über Drohnen-Schwärme und Künstliche Nicht-Intelligenz” …,

… „… ‚Das Band zwischen Mensch und Tier … ist endgültig gerissen.’ Die tech­ni­sche Anlage wirkt leben­diger als die Lebe­wesen, die sie verwaltet. …” …,

… „… Trojanische Pferde unserer Zeit. …

 

 

Göttingen 2019: „… Was ist das für eine Universität!“

 

… oder: Der Berner Göttinger Albrecht von Haller wäre heute hier Mitglied, keine Frage …

 

Dass die Stadtverwaltung Göttingens und ihre Sparkasse sich nicht an einer Kampagne die Finger verbrennen wollen, die nicht die ihre ist, kann man noch verstehen. Dass aber eine Universität mit Stolz auf ihre traditionell liberale Rolle sich nicht in der Lage sieht, Stellung zu nehmen, oder, wenn die Leitung sich nicht in der Lage sieht, wenigstens eine öffentliche Debatte zu organisieren, dass sie einfach stumm bleibt!

Was ist das für eine Universität!

 

Und da gab es den Prof. James Franck, 1921-34 Professor der Experimentalphysik an der Universität Göttingen und Direktor am II. Physikalischen Institut, der »in einem Brief an das Wissenschaftsministerium […] am 17. April 1933 aus Protest gegen die Entlassung jüdischer Wissenschaftler darum [bat], von seinen Pflichten als Ordentlicher Professor entbunden zu werden. Er selber war als Wissenschaftler jüdischer Abstammung durch das „Frontkämpferprivileg“ geschützt, das Teilnehmer des 1. Weltkrieges von Entlassungen ausnahm. Francks Hoffnung, weitere Kollegen würden seinem Beispiel folgen, wurde enttäuscht. Zweiundvierzig Göttinger Wissenschaftler kritisierten Francks Ersuchen in einem offenen Brief als „Sabotageakt“.

Die Briefe, der Artikel aus der Göttinger Zeitung sowie weitere Dokumente sind -zum Teil in Auszügen- abgedruckt in den Göttinger Universitätsreden 86 „Exodus Professorum“.« ( Quelle und weitere Info dazu hier … )

Seine Sekretärin, die nach der Veröffentlichung seines Aufrufs im Institut am Telefon saß, und einen Ansturm von Anrufen aus dem ganze Reich erwartete, war zutiefst enttäuscht, daß niemand, aber auch niemand anrief.

Wo ist heute der Professor James Franck an der Universität Göttingen?

( Beides aus dem Forum dazu … )

 

Mehr zur „Geschichte” um den Göttinger Friedenspreis 2019 hier …,

… „Die Propaganda-Waffe: Fragwürdige Antisemitismus-Vorwürfe sollten die Preisverleihung an eine jüdische Menschenrechtsgruppe verhindern.” …,

Zu „Propaganda” hier mehr …

 

 

„Der neue Kampf gegen die Gender Studies“

 

… oder: „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, die eine will sich von der andern trennen …”

 

Den Gender Studies wird vorgeworfen, die „natürliche“ Ordnung der Geschlechter, der Familien und des Sex zu untergraben. Weltweit sind sie heftigen Angriffen von rechtsgerichteten Populisten und den Verächtern einer liberalen Gesellschaft ausgesetzt. Auf dem Spiel steht dabei weit mehr als nur eine akademische Frage.

 

 

“ … Was Rußland angeht, immerhin ein europäischer Staat, der aber nicht als solcher gemeint ist, sondern als Feind, dem abgesprochen wird, zu Europa zu gehören …“

 

… oder: „… Kommt von Eurem hohen Ross herunter!” … u.a. …

 

Im Text geht es um die „Europawahl“, obgleich nur in der EU gewählt wird. Die Aneignung ganz Europas hat nach Landsmann Napoléon zuletzt Adolf Hitler versucht und ist damit gescheitert, aber er hat wenigstens darum gekämpft und nicht nur Sprüche geklopft. Die Zerstörung der Nationalstaaten ist nicht so einfach, mon Président ! Da nützt auch keine in 22 Sprachen geforderte Einrichtung einer Agence européenne de protection des démocraties, einer EU-Zensurbehörde, um die Bürger der EU auf Linie zu bringen und ihre Kritik an der EU, am Islam und an der zügellosen Einwanderung als „Haßreden“ zu denunzieren.

Was Rußland angeht, immerhin ein europäischer Staat, der aber nicht als solcher gemeint ist, sondern als Feind, dem abgesprochen wird, zu Europa zu gehören, Rußland bezichtigt er unausgesprochen der Finanzierung von Parteien der EU und der Einmischung in deren Angelegenheiten. Er will „unseren Kontinent schützen“ durch eine gemeinsame Grenzpolizei mit britischer Beteiligung, zur Regelung der Einwanderung eine „Europäische Behörde für Asyl“ schaffen, un office euopéen de l’asile, seit seinem Amtsantritt sein Wunsch, einen „Vertrag über Verteidigung und Sicherheit“ abschließen sowie eine „Europäische Klimabank“ zur Finanzierung des „ökologischen Überganges“ einrichten.

Marcelo Wesfreid schreibt in seinem Artikel, daß Emmanuel Macron der Bundeskanzlerin von seinem Brief berichtet und die nichts dagegen einzuwenden gehabt hätte. Sie wird ihn noch symbolischer einschätzen als den Vertrag von Aachen. Die 26 anderen Staaten zählen eh nicht sonderlich – und er nicht bei ihnen.

 

Siehe auch: „… Bundesregierung im Rüstungswahn …” …,

„… Macron ist Präsident von Frankreich und so handelt er auch. Talk global, act local – Sein Focus liegt auf Frankreich – Europa ist ein Werkzeug. Schade, dass solche Politik in Deutschland so selten durchschaut wird.” (Aus dem Forum dazu …) …,

… „Todbringender Wahnsinn, sich mit Russland anzulegen” …,

… „Das Bedürfnis nach Wahrheit …” …,

… „Wohin Deutschland?

 

 

„Venezuela: Den USA geht es nicht um die verarmte Bevölkerung“ …

 

… Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr, oder …

 

G.Thr.

 

 

Konstantin Wecker: „… Meine große Bitte an Sie ist: Unterstützen auch Sie den Versuch, dass in Göttingen ein solches Zeichen der Mitmenschlichkeit gesetzt werden kann …“

 

– mit all Ihrer Unterstützung wie in den Jahren zuvor! Bitte sorgen Sie mit aller Kraft dafür, dass es wieder zum Frieden kommt um die Verleihung dieses Friedenspreises – auch von Ihrer Seite aus!

Mit freundlichen Grüßen
Konstantin Wecker

 

Zu dieser „Geschichte” um den Göttinger Friedenspreis 2019 hier mehr …

 

 

„… Gegenwehr gegen die Kriegstreiberei werde immer dringender. …“

 

Das GÜZ (GefechtsÜbungsZentrum)  bezeichnete er als »ständige Verkaufsausstellung für Kriegsgerät der Waffenschmiede Rheinmetall, in der die NATO ihren Terror vorbereitet«. Diese bezahle der Staat dem Rüstungsgiganten nicht nur zu 100 Prozent aus Steuermitteln. »Er schiebt ihm auch noch dicke Gewinne in den Rachen«, so Fröhlich. Verantwortlich sei dafür »die gleiche Politik, die für Lehrermangel, baufällige Infrastruktur, überlastete Pflegekräfte und gravierende soziale Not sorgt«.

 

Siehe auch: „… Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall vermeldet einen deutlichen Umsatzanstieg …” …,

… „… Dessen (2. WK) Verheerungen erreichten eine Dimension, daß über die Charta der Vereinten Nationen 1945 Krieg geächtet werden sollte. Das hielt mehr oder weniger, bis die Bomben auf Belgrad die Charta der Vereinten Nationen in Splitter schossen. Danach kann es keinen Zweifel mehr geben: es geht gegen Rußland, das man schon 1918 ins Visier genommen hatte. …” …,

… Das „14-Punkte-Programm von US-Präsident Woodrow Wilson vom 8. Januar 1918” …,

… „Kommt von Eurem hohen Ross herunter! Eine Nachlese zur MSC 2019” …,

Zu „Kriegstreiberei” hier mehr …

 

 

„… Die Schäden, die durch die unbedachte und allein von finanziellen Interessen forcierte Einführung digitaler Medien verursacht werden, sind unübersehbar. …“

 

… oder: Lass Dich nicht von Doofen und/oder Menschheitsverbrechern ‚regieren’ …

 

Die Einführung von Netzwerken, Lernprogrammen und der notwendigen Hardware ist ein Milliardengeschäft. Forschungsergebnisse, welche die Einführung dieser unheimlichen Technik untermauern könnten, gibt es nicht. Dennoch wird über die Medien immer wieder versucht, uns einzureden, dass nur mit der umfassenden Digitalisierung der Schulen unsere Zukunft als Bildungsnation gesichert werden kann. Dabei ist es genau umgekehrt.
In anderen Ländern wurden bereits Konsequenzen gezogen. Erstaunt konnten die Zuhörer zur Kenntnis nehmen, dass mittlerweile alle hochgelobten «Steve-Jobs-Schulen» in den Niederlanden geschlossen worden sind. Sie galten als digitales Vorbild für den «Ausstieg aus der Kreidezeit». In Australien wurden im Jahr 2012 nach einem Absacken im Pisa-Ranking etwa 2,4 Milliarden australische Dollar in die Laptop-Ausstattung von Schulen investiert. Seit 2016 werden sie wieder eingesammelt. Die Schüler haben alles damit gemacht, nur nicht gelernt. Ähnliches geschieht in Südkorea, Thailand, den USA und der Türkei.
Auch in Deutschland ist keine Schule per Gesetz verpflichtet, ein WLAN aufzubauen. Kein Lehrer kann verpflichtet werden, Medien einzusetzen, die er nicht einsetzen will. Die Eltern können an den Elternabenden nach dem pädagogischen Konzept fragen, wenn die Computerprogramme die Führung beim «selbstgesteuerten Lernen» übernehmen sollen.
Es ist höchste Zeit, eine Trendwende einzuleiten. Zu Beginn seines Vortrags zitierte Peter Hensinger aus einer Studie über die Veränderung des Freizeitverhaltens von Jugendlichen. Innerhalb von nur 5 Jahren nahm die Smartphone-Nutzung um 75 % zu. Im gleichen Zeitraum nahmen andere Aktivitäten ab: mit Kindern spielen um 13 %, mit Eltern/Grosseltern treffen um 19 %, mit Freunden zu Hause treffen um 29 % und einladen/eingeladen werden um 42 %. Die Schäden, die durch die unbedachte und allein von finanziellen Interessen forcierte Einführung digitaler Medien verursacht werden, sind unübersehbar. Eltern und Lehrer, die das verhindern wollen, haben alle guten Argumente auf ihrer Seite.

 

Siehe auch: „Timo Daum »Die Künstliche Intelligenz des Kapitals« …” …,

… „… Die Schule steht nicht außerhalb des gesellschaftlichen Ganzen, aber sie kann einen Beitrag dazu leisten, das Ganze zu verändern. Momentan tut sie das Gegenteil.

 

 

„Anti­deut­sche #Romantik. Wie die AfD die Romantik spaltet, um sie zu regieren …“

 

Zu den geschichtspolitischen Strategien der AfD gehört die Selbstverlängerung in die Romantik. Kaum etwas könnte beim näheren Hinsehen absurder sein, denn in der Romantik sieht man alles, was die AfD gerne ausschliessen würde.

 

Siehe auch: Link zum zitierten NZZ-Artikel – „… Das ist antideutsch.” …,

„Über die Deutschen …” … u.a. …

 

 

„… Heiko Maas, ein Saarländer, der die Weltpolitik aufmischt wie kein anderer aus dem Zwergenland seit Erich Honecker, trug ein legeres Hemd und sein übliches Lausbubengesicht. …“

 

… oder: Ein stürmischer Rosenmontag – auch in Saarbrigge-Burbach – naht …

 

Während der beste Journalismus, der zu haben ist, zeigt, warum Maas keine Linienmaschine zurück nach Hause nehmen konnte – „Die Variante wurde verworfen, es wäre auch sehr knapp geworden“ – sondern lieber für 250.000 Euro mehr in einer eigens nach Mali geholten Ersatzmaschine zurückkam, bündelt PPQ die besten von mehreren hundert begeisterten, euphorischen und hingerissenen Kommentaren im Rahmen der bürgerschaftlich engagierten Echtzeitserie Doku Deutschland. ⇒⇒⇒⇒⇒

 

 

„ABRÜSTEN statt aufrüsten“ (II) …

 

… oder: Nur ganz Schwache und ‚Kranke’ brauchen „Waffen”

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

dieser Newsletter 05 – März 2019 steht ganz im Zeichen der Dokumentation unserer Aktionskonferenz vom 10. Februar 2019 in Frankfurt/Main.

Neben den Videos von den Redebeiträgen gibt es auch eine kleine Presseschau. …

 

 

„Kontroverse um Göttinger Friedenspreis: Betrachtung aus wissenschaftlicher Sicht“

 

… oder: Wissenschaft!? — Watt datt denn!?

 

Eigentlich wollten die Stadt, Universität und Sparkasse Göttingen am Samstag, den 9. März, die Vergabe des Göttinger Friedenspreises der Dr. Roland-Röhl-Stiftung feiern. Eigentlich. Denn nachdem bekannt wurde, dass die Jury den Verein „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ zum Preisträger auserkoren hatte, kam von vielen Seiten Kritik auf. Aufgrund von Verbindungen zur „Boycott, Divestment and Sanctions“-Bewegung (BDS) wird dem Verein Antisemitismus vorgeworfen. Auch der Präsident des Zentralrats der Juden äußerte sich ablehnend zur Jurywahl. Zugleich verteidigten viele Privatpersonen und der Juryvorsitzende Andreas Zumach den Verein. Inzwischen haben Stadt, Universität und Sparkasse Abstand vom Friedenspreis 2019 genommen und ihre Unterstützung zurückgezogen. Um die Kontroverse aus wissenschaftlicher Sicht zu beleuchten, hat Jennifer Bullert mit dem Publizisten Prof. Dr. Micha Brumlik vom Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg gesprochen. … ⇒

 

Die Jury des Göttinger Friedenspreises weist die Forderung des Antisemitismus-Beauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, zurück, die Entscheidung der Vergabe des Preises an den Verein „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ zurückzuziehen. Die Veranstaltung werde wie geplant am 9. März in Göttingen stattfinden, teilte der Vorsitzende der Jury des Friedenspreises, Andreas Zumach, mit. Neuer Ort ist laut der Stiftung Dr. Röhl die Galerie Alte Feuerwache. Zumach wies darauf hin, dass Felix Klein, sowie der Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, und die Vorsitzende der FDP-Fraktion im Göttinger Stadtrat, Felicitas Oldenburg, herzlich zu der Veranstaltung eingeladen seien. Zumach sagte weiter, er würde es begrüßen, wenn Klein, Schuster und Oldenburg dem Vorschlag nachkämen, in einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit der Vorsitzenden der Jüdischen Stimme, Iris Hefets, und der Laudatorin der Preisverleihung, Nirit Sommerfeld, über die Voraussetzungen für den Frieden in Nahost und Judenfeindlichkeit in Deutschland zu diskutieren. Bisher verweigerten sie sich diesem Vorschlag, das Diskussionsangebot von Seiten von Frau Hefets und Frau Sommerfeld läge bereits seit über zehn Tagen vor.

 

Zum „Göttinger Friedenspreis” hier mehr …,

wie auch auf Lebenshaus Schwäbische Alb …

 

 

„… Während Europa der Ukraine noch immer hofiert, beginnen sogar die USA die ukrainische Neonazi-Szene zu erkennen. …“

 

… oder: „… Die Vernunft in Deutschland, sie schläft nicht nur, sie schnarcht, und sie schnarcht laut …

 

Was man endlich auch in einer europäischen Zeitung lesen können möchte, kann man jetzt in «The Nation», einer US-amerikanischen Publikation, lesen. Und Achtung, es ist nicht einfach ein Bericht eines Journalisten, der ein bisschen eine andere Meinung oder eine andere Sichtweise hat. Der Bericht enthält über hundert Links, die man anklicken und dann direkt zu den Quellen der erwähnten Aussagen gelangen kann. Eine ausgewachsene Recherche-Arbeit – leider nur in englischer Sprache.

 

Siehe auch: „Europa droht hochgefährlicher atomarer Rüstungswettlauf” …,

… „Programmierter Rüstungswettlauf: Hyperschallwaffen” …,

… „… Die Bevölkerung wird nach Strich und Faden hinters Licht geführt. …” …,

… „… Die Bundesregierung hat im ukrainischen Lwiw die Renovierung einer nach dem NS-Kollaborateur Stepan Bandera benannten Straße unterstützt. …

… „… Wer aus dem Bürgerkrieg in der Ukraine keinen globalen Konflikt machen will, muss … die Ukraine nicht als nationalistische Front gegen ein „Reich des Bösen“ im Osten aufbauen, sondern als blockfreien Brückenstaat zwischen Russland und dem Westen. …” …,

„Es riecht wieder nach Krieg …” … u.a. …

 

 

„… Eine gewisse Form von zivilisatorischer Dekadenz – nämlich Glauben statt Wissen oder, noch schlimmer, zu wissen glauben – spielt sicherlich eine Rolle. …“

 

… oder: Von der Schule zur (Elite-)Hochschule, oder … WIR LIEBEN EUCH DOCH ALLE!

 

Es bleibt hinsichtlich der ursprünglichen Aussage nur: Es muss sich um ausgedachten Schwachsinn handeln!

Also, warum das Ganze? Dazu kann ich nur Vermutungen anstellen. Eine gewisse Form von zivilisatorischer Dekadenz – nämlich Glauben statt Wissen oder, noch schlimmer, zu wissen glauben – spielt sicherlich eine Rolle. Es bedarf nämlich etwas gedanklicher Arbeit, sich mit vorhandem Wissen folgerichtig auseinander setzen zu können, vom Erwerb dieses Wissens – d. h. vom mitunter mühsamen Lernen – mal ganz zu schweigen. Und Arbeit ist bähhh! Da wird lieber unreflektiert gequirlte Hühnerkacke abgesondert, Hauptsache pseudowissenschaftlich glaubhaft, und dann rennen einem schon genügend noch dümmere Trottel hinterher. Dazu kommt sicherlich noch ein übersteigertes Misstrauen von Otto Normalverbraucher gegenüber der Wissenschaft. Das, was man nicht begreift, versucht man eben auf andere Weise rüber zu bringen. Gerne auch unter Verwendung geistiger Abkürzungen, auch wenn der größte Mist dabei rauskommt.

Letztlich gibt’s da aber noch etwas, und das ist die Ablehnung der Chemie.

 

Zu „Wissenschaft” hier mehr …,

Dummheit kann man nicht wegstudieren

 

 

„Die Rückkehr der Jihadisten“ …

 

 

… auch nach Berlin …

 

 

 

Jan Fleischhauer tritt heute Abend bei Sandra Maischberger auch noch die letzte Biene tot!?

 

Ihre Gäste …

Jan Fleischhauer ebenda …

… „kritisiert eine „Romantisierung des Naturschutzes“. Sentimentales Naturempfinden habe mit der Realität nichts zu tun. „Wenn der Wolf überhand nimmt, dann muss er gejagt werden“, so Jan Fleischhauer. Naturschutz sei gut und schön, aber keiner sage den Menschen, wie teuer das werde. „Wenn wir für das hehre Ziel Naturschutz die ganze Landwirtschaft umstellen, werden die normal arbeitenden Menschen an der Supermarktkasse die Quittung bekommen“, warnt der „Spiegel“-Kolumnist.”

 

 

„Die Logik des #Bürger­kriegs“

 

Viele finden die Sprache von AfD und populistischer Rechte drastisch und verroht. Das Gerede vom „Bürgerkrieg“ scheint dafür das beste Beispiel. Doch hinter ihm versteckt sich mehr als entgleiste Rhetorik.

 

Siehe auch: „… Wer schlägt die Trommel(?) …” …,

… „… Ein Blick auf die Webseite der Framing-Artistin und ARD-Mietstrategin Elisabeth Wehling … bestätigt meine Ahnung, was für ein Früchtchen sich der Staatsfunk da als Beraterin auf meine Kosten geholt hat. …” ( Aus dem Forum dazu … )

 

 

„… Und genau deshalb brauche ich hier im Land auch keine Religion, die uns ins Mittelalter zurückstürzt und wir mit dem Kampf wieder von vorne beginnen müssen. …“

 

… oder: Göttingen usw. lernt denken, oder …

 

… „Es steht uns Christen gut an, uns daran zu erinnern, wie lange es gebraucht hat, bis die Kirchen ein positives Verhältnis zum modernen Verfassungsstaat gefunden haben.“
Genau, Herr Steinmeier.
Und genau deshalb brauche ich hier im Land auch keine Religion, die uns ins Mittelalter zurückstürzt und wir mit dem Kampf wieder von vorne beginnen müssen. …

( Aus dem Forum dazu … )

 

Siehe auch: „So werden in Deutschland Journalisten mundtot gemacht

 

 

„… Es gibt keinen vernünftigen Grund, der „Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ den Göttinger Friedenspreis zu verweigern. …“

 

… oder: Göttinger Denk-Qualität 2019: ‚Wir rasen wieder zum KWP — und warten auf des Führers Ansprache, oder …’

 

Es ist erstaunlich, dass liberale Persönlichkeiten wie Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) oder auch Ulrike Beisiegel, die Präsidentin der Universität, immerhin einer historischen Hochburg der Aufklärung, sich von derlei demagogischen Einwürfen beeindrucken lassen.

Um die Preisverleihung endgültig abzulehnen, müssten Universität und Stadt begründen, warum eine jüdische Initiative, obwohl sie nachweislich die Existenzberechtigung des Staates Israel nie und zu keiner Zeit in Zweifel gezogen hat, nicht preiswürdig sein soll. Gilt darüber hinaus die Forderung nach einem gerechten Frieden zwischen Juden und Palästinensern bereits als antisemitisch(?)

 

Siehe auch: „… Wer schlägt die Trommel(?) …” …,

… „… Trojanische Pferde unserer Zeit. …

 

 

„Die offizielle Kirche hat bei allen aktuellen Fragen der Zeit immer versagt.“

 

zitiert Journal21.ch treffend den evangelischen Theologen Heinrich Grüber. Also wenn die Kirche versagt, wird man in Deutschland Bundestagsabgeordneter – wieviele ‚arme Kirchenmäuse’ hat es im aktuellen Bundestag(?) – oder gar Bundespräsident …

So siehts dann auch aus im Lande …

 

G.Thr.

 

Siehe auch: … Die Abwesenheit von Klarheit ist der Beginn von Komplizenschaft. …” …,

… „… Das christliche Fundament ist morsch. …

 

 

„… Die Kernaussage ist diese: «Alle Bischöfe, alle Ordensleute, alle die hier waren, wissen jetzt, es handelt sich um ein Verbrechen und ein Verbrechen muss verfolgt, angezeigt, bestraft werden.» …“

 

… oder: Denken — Watt datt denn!?

 

Empörend an dieser Aussage, hier wörtlich wiedergegeben, ist das jetzt. Was haben denn die Bischöfe, die Ordensleute und alle, die an dieser von Papst Franziskus einberufenen Konferenz in Rom waren, gedacht? Dass der sexuelle Missbrauch von Minderjährigen durch Pfarrer, die Vergewaltigung von Nonnen ein Kavaliersdelikt sei? Dass es nicht ganz so schlimm ist und man die Machtstrukturen der Institution Katholische Kirche nach Belieben und vor allem nach eigenem Gutdünken dazu verwenden darf, den Mantel des Schweigens über diese Taten zu legen(?)

 

Empörend an dieser gängigen Verdeckungskriminalität ist es für mich auch, dass zwei Frauen hier in Deutschland jahre-, jahrzehntelang auf ihrer Webseite  lernen-ohne-angst.de  Gewalt, auch sexuelle Gewalt zu hunderten, wenn nicht tausenden Fällen in Schulen „sammeln”, d.h. aufführen konnten, mussten …

… und diese gesellschafts-konkursite, wenn nicht staats-konkursite, Webseite „urplötzlich” verschwunden ist.

 

Da hilft dann auch keine berliner Politik mehr oder Ännchen Wills Smalltalk, oder …

 

Gunther Thriene

 

Siehe auch: „‚Kinder im Netz globaler Konzerne’!!!” … u.a.  …,

… „Kultur-Prozent!?

 

 

„… Noch deprimierender ist nur die Erkenntnis, dass auch die Erinnerung an vier Jahrzehnte franquistischer Diktatur nicht ausreicht zur Immunisierung gegen solche politische Kräfte. …“

 

… oder: Im weltgeschichtlichen Karussell, aber hilft das!?

 

…, die sich ganz offensichtlich in diese fatale Tradition stellen. …

 

Siehe auch: Kindsköpfe, die am weltgeschichtlichen Karussell Schlange stehen, oder …

 

 

Neue Wasserstandsmeldungen aus dem Wasserschloss Europas …

 

… Dem Wasserschloss Schweiz geht die Batterie aus

Sommerliches Rhein-Niedrigwasser wird auf jeden Fall wahrscheinlicher, das sagten Experten schon vor fünf bis zehn Jahren voraus. Denn da wäre noch das schwindende Gletschereis in den Alpen. Bis Ende des Jahrhunderts wird es nach Schätzungen des NCCS (National Centre for Climate Services) im Einzugsgebiet des Rheins quasi keine Gletscher mehr geben.

 

 

„… Nur ein weiteres Beispiel für die Dummheit und Sorglosigkeit, mit der man mit der Bedrohung unseres freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates durch die AfD umgeht. …“

 

Oder ist es vielleicht doch eher stillschweigendes Einvernehmen, unterstützt mittlerweile von einem Netzwerk von Nazis auch und gerade in der Bundeswehr?
Wehren wir uns, bevor es zu spät ist!

( Aus dem Forum dazu … )

 

Siehe auch: „Raben-Muttis allerorten …” …,

Zur „Bundeswehr” hier mehr …

 

 

„Wohin geht Italien?“

 

… oder: Der berliner und deutschen Kriegsgurgeln „Europa” hat keinen Bestand …

 

Der letztjährige Streit der italienischen Regierung mit der EU um die Höhe des Budgetdefizits wurde zwar durch einen Kompromiss gelöst. Aber der polternde Populismus der Lega und des Movimento Cinque Stelle bedrohen weiterhin nicht nur die EU, sondern auch die italienische Demokratie.

 

Siehe auch:“(Der) Die Rattenfänger von (Hameln) Rom …” …,

… „…’Es wird immer deutlicher, dass dieses große (EU-)Projekt scheitert’, argumentiert Walter Mead. …

 

 

„Warum die USA noch mehr Geld in die NATO-Kriegskasse fordern“

 

… und: Das neue INFOsperber-Dossier „NATO: Sicherheit oder Brüskierung?”

 

Die militärische Übermacht der NATO gegenüber allen anderen Militärbündnissen ist gigantisch – und soll noch grösser werden.

Die USA geben zehnmal mehr Geld für die Verteidigung – sprich: fürs Militär – aus als Russland: 643 Milliarden US-Dollar gegenüber 63 Milliarden, in US-Dollar gerechnet, auf Seite Russlands. Die Gesamtausgaben aller 28 NATO-Länder fürs Militär beliefen sich 2018 nach Schätzung von IISS auf 1’013 Milliarden Dollar – oder also auf 16 mal mehr, als Russland für sein Militär ausgegeben hat.

Das hindert die USA nicht, von den anderen NATO-Mitgliedern zu verlangen, dass sie höhere Beiträge an die NATO freigeben. …

 

Siehe auch: „Bildung statt Aufrüstung” … u.a. …,

… „Deutschland zwischen den Fronten des Wettrüstens” …,

Zur „Nato” hier mehr …

 

 

„… Scheinbar ist es heute möglich, dass reaktionäre und ultrarechte Kreise in Israel mit der Keule des angeblichen Antisemitismus die Möglichkeit der Kritik an ihrer Politik innerhalb der Universität Göttingen im Rahmen einer solchen Preisverleihung zum Verstummen bringen. …“

 

… oder: Wissenschaft in Göttingen abgeschafft, oder …

 

… Scheinbar ist es heute möglich, dass reaktionäre und ultrarechte Kreise in Israel mit der Keule des angeblichen Antisemitismus die Möglichkeit der Kritik an ihrer Politik innerhalb der Universität Göttingen im Rahmen einer solchen Preisverleihung zum Verstummen bringen. Warum lässt sich das Präsidium einer Universität derart unter Druck setzen? Hier soll doch nur erreicht werden, dass jede Form der Kritik an der Regierungspolitik in Israel mit Antisemitismus gleichgesetzt und diffamiert wird.

Ich möchte Sie bitten, Ihre Entscheidung zu überdenken und werde meinen Widerspruch hiermit auch öffentlich machen.

 

Zum Göttinger Friedenspreis 2019 hier mehr …,

„… Das kann ja genau zutreffen, weil ja all die bisherigen Förderer anscheinend ohne Begründung nicht mehr zahlen, wer will es sich schon mit dem allmächtigen Imperium offensichtlich verderben (?)” (Aus dem Forum dazu …) …,

… „… Redaktion und Vorstand der Zeitschrift „Wissenschaft und Frieden“ zeigen sich bestürzt über den Umgang mit dem designierten Preisträger. …

Siehe auch: Vortrag Dr. Kerstin Thieler – 1945-2015 70 Jahre Wiedereröffnung der Universität Göttingen

 

 

Raben-Muttis allerorten …

 

… Bundeswehr und Schulen …

 

Weitere Infos hier … …,

Siehe auch: „Die Bevölkerung wird nach Strich und Faden hinters Licht geführt. …” …,

… ‚Mesdames Napoleon’: „Deutsch-französische Rüstungsvorhaben: Export-Veto nur in gravierenden Fällen” …,

Zu „Raben-Muttis” hier mehr …,

 

 

Kultur-Prozent!?

 

… oder: In Memoriam Hans A. Pestalozzi …

 

Liebe Kinder! Folgender Link ist nicht jugendfrei:

Die Migros-Tochter Galaxus bietet … an. Sex sells. …

 

Siehe auch: „Schweizer Heidi’s Beiträge zum ‚Begriff’ Heimatland …

 

 

„…, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist …“ II

 

oder: Heute vor 76 Jahren gegen 17:00 Uhr

 

Wer von uns ahnt das Ausmaß der Schmach, die über uns und unsere Kinder kommen wird, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist und die grauenvollsten und jegliches Maß unendlich überschreitenden Verbrechen ans Tageslicht treten(?)

 

Siehe auch: „Verlorenes Ich

 

 

„Ich gehe mit Schülern nur im äußersten Notfall in einen Computerraum …“

 

… oder: „Staatlich beförderte Volksverdummung …”

 

Ich gehe mit Schülern nur im äußersten Notfall in einen Computerraum, weil ich weiß, dass eine halbe Stunde damit zugebracht werden muss, herauszufinden, welche Rechner sich hochfahren lassen (nachdem man bei einigen die Defekte auch auf den ersten Blick schon erkennen konnte), und in der restlichen Zeit vier Schüler an einem Computer sitzen müssen.
Im Tabletkoffer sind immer einige Tablets ohne Akkuladung oder ein Scherzbold hat Sperrcodes eingegeben.
Das hat mit der Unfähigkeit oder dem Unwillen der Lehrkräfte nichts zu tun. Wenn alles zuverlässig liefe, würde ich es gerne nutzen.

( Aus dem Forum dazu … )

 

Siehe auch: „Auschwitz-Boy – Diesmal mit Doktor Gniffke persönlich …” …,

… „‚Digitale Bildung’ : Der abschüssige Weg zur Konditionierungsanstalt” …,

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

 

 

„Bisher geheime Dokumente zur HPV-Impfung veröffentlicht“

 

… Eine angesehene Forschungsinstitution hatte die HPV-Impfung weissgewaschen. Doch die Waschmethoden waren alles andere als sauber. …

 

 

„‚Nach mir die Sintflut‘ – auch das wird eintreten und zwar bald.“

 

Karl Lagerfeld zitiert …

… und kommentiert im Forum dazu.

 

Siehe auch: „Der Digitalpakt wird unseren Kindern sehr schaden. Eigentlich unverantwortlich.” …,

Zu „Digitalisierung” hier mehr …,

… „… Wer sich über mich ärgert, sollte immer bedenken, was für eine schlimme Kindheit ich hatte. Ich hatte kein Handy und kein Internet …

 

 

„… Mein Ziel war es nicht, Europa zur Verantwortung zu ziehen …“

 

 

Siehe auch: „Das Bedürfnis nach Wahrheit” …,

Ohne Er-Kenntnis des Affenbrotbaumes geht gar nichts, oder …

 

 

Afghanistan: „Strategische Geduld also. Ist das nun eine Beraterfirmasprechblase, die ausschmueckt, dass man auch nach 18 Jahren noch keinen (eigenen?) Plan hat(?) …“

 

( Headline: Aus dem Forum dazu … )

MERKE(l): Für Sprechblasen gibt es ein MEGA-Berater-Honorar — oder BuMi-Salär. Der Volksmund sagt(e) es kürzer und treffend – ganz ohne Salär – und Ressourcen schonend:

 

MITGEGANGEN — MITGEFANGEN — …!

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Afghanistan und die tägliche Dosis Desinformation durch die Tagesschau”…,

… „… Die deutsche Belagerung Leningrads hat eine Million Menschen das Leben gekostet. In Daniil Granins „Blockadebuch“ sprechen Überlebende von der Zeit des Grauens …

 

 

„Göttingen (D) soll sich schämen!“

 

… oder: „Schämen” ist in deren Regionen ein Fremdwort … u.a. …

 

Die Friedenspreis-Übergabe an die «Jüdische Stimme» wird von Stadt, Universität und Sparkasse boykottiert. …

 

Brief aus Zürich: „Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrter Herr Präsident der Uni Göttingen, sehr geehrter Herr Hald, Sehr geehrter Herr Röhl, sehr geehrter Herr Goetz Neudeck …

 

 

„… «Keiner von diesen Bundesliga-Erste-Sahne-Regisseuren im deutschen Theater lässt Identifikation zu. …“

 

… oder: Das ist hier ein Riesen-Theater! — Aber leider kein deutsches, oder …

 

Seine letzte Bühnenrolle spielte Bruno Ganz 2012. Zu seinem Abgang vom Theater sagte er der «Welt»: «Keiner von diesen Bundesliga-Erste-Sahne-Regisseuren im deutschen Theater lässt Identifikation zu. Die scheuen das wie der Teufel das Weihwasser. Also habe ich da nichts mehr zu suchen.» …

 

Zu „Identität” hier mehr …,

… „Die Wurzelkraft der Deutschen, ihr Sprachgeist …

 

 

INFOsperber-Dossier: „Wenn Antibiotika nicht mehr wirken …“

 

Eine tödliche Gefahr im Spital: Keime, die gegen Antibiotika resistent sind, verbreiten sich seit langem.
Je massiver der Einsatz, desto schneller breiten sich krankmachende Keime aus, die gegen die meisten Antibiotika resistent sind. In der intensiven Tierzucht verhindern Antibiotika das Verbreiten von Krankheiten. Bei Menschen kommen Antibiotika immer noch viel zu häufig zum Einsatz.

 

 

„… Wer schlägt die Trommel(?) …“

 

Deutschland war einst das Land der Denker, und der Dichter. Die Vernunft schläft, und statt in Vernunft investiert man in Propaganda ( siehe »ARD und das Framing Manual…« ).

Die Vernunft in Deutschland, sie schläft nicht nur, sie schnarcht, und sie schnarcht laut, und wer sich am Schnarchen der Vernunft stört, der gilt als Ketzer und brennt bald auf dem Scheiterhaufen politisch korrekter Verdammung.

 

Siehe auch: „ Aber ihre ARD-Glaubenspredigt hat alle Züge der klassischen, sektiererischen Formierung einer Kampfgemeinschaft. Was zu beweisen ist.” …,

„Europas germanophile Gross-Sekte?” u.a. … …,

Zu „Propaganda” hier mehr …,   

Bruno Ganz: „Keiner von diesen Bundesliga-Erste-Sahne-Regisseuren im deutschen Theater läßt Identifikation zu. …”

 

 

„… Und wenn einem nicht viel einfällt (oder einfallen will), wie man aus dem Schlammassel – den man in Teilen ja auch selbst mit zu verschulden hat – wieder herauskommt …“

 

… oder: Berliner Hirn im Himmel bei Otto Sander und Bruno Ganz hilft nicht …

 

… dann greift man auf scheinbar Altbewährtes zurück: Aufrüstung(!) …

 

Siehe auch: „… Viele reden wie Frau Merkel zum Beispiel am Samstag in München von „Wertegemeinschaft“, aber ihre Praxis ist weit von ihren angeblichen Werten entfernt. …” …,

„… Es wird Zeit, daß die deutsche Politik ehrlich ist und der Bevölkerung sagt, wir sind wieder im Kalten Krieg (seit der Kündigung des INF Vertrages) …” (Aus dem Forum dazu) … …,

… „… wenn Frau von der Leyen oder Herr Maas in München randalieren und sich die Backen aufblasen, dann weiss jeder Deutsche, dass wir in Verteidigungsdingen selber nichts mehr zu sagen haben …” …,

… „Die Friedenslüge

 

 

„… Damit sind die Europäer auch mitverantwortlich für alles, was an nuklearen Aufrüstungsmassnahmen in Europa erfolgen wird …“

 

… oder: Raben-Muttis allerorten, oder …

 

sollten sich die USA und Russland bis Anfang August nicht doch noch auf eine seriöse Überprüfung ihrer bislang unbewiesenen gegenseitigen Vorwürfe verständigen. Für eine entsprechende Bereitschaft gab es in München leider noch keine Anzeichen.

 

Dokumentation: Pence-Rede auf der MSC …,

Zur „MSC” hier mehr …

Siehe auch: „… der 2017 erneut in die SPD eintritt und noch immer an die Reformierbarkeit dieser neoliberalen, inzwischen kriegstreibenden (Heiko Maas lässt grüßen) Partei glaubt, hat keinerlei Potential für den Kampf gegen imperialistische Kriege und für Demokratie.” (Aus dem Forum dazu …) …,

… „… Sicher kann man von den Merkel-Maas-Annen nicht den Mut verlangen, der US-Hegemonialmacht auf die gierigen Finger zu klopfen. …

 

 

„… dass sie eigentlich ‚Mit gezinkten Karten‘ heißen müsste, da sie pure Propaganda betreibt. …“

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Sendung „Mit offenen Karten“ von Arte auch diesmal wieder ihren Auftrag erfüllt hat. Sie hat dem Zuschauer – mit Hilfe von objektiven Unwahrheiten – ein weiteres Mal das Feindbild Russland in den Kopf gehämmert. Dabei ist Kasachstan dafür nun wirklich ein völlig ungeeignetes Beispiel, wie jeder Kenner der Materie weiß. Aber wer in Europa weiß schon, wo Kasachstan liegt und was da politisch vorgeht? Da kommt Arte mit seinen Lügen problemlos und ungestraft durch.

 

 

„Kein «Göttinger Friedenspreis» für die «Jüdische Stimme»?“

 

… oder: Kannitverstan …

 

… Was ist sachlich – und moralisch – gegen diese Begründung der Jury einzuwenden(?) …

 

Siehe auch: „So werden in Deutschland Journalisten mundtot gemacht” …

… von „unseren” altbekannten Steigbügelhaltern

… und Kriegstreibern.

 

 

„Konti­nuität oder Knall? Über die #Kata­strophe spre­chen. …“

 

… oder: Manche glauben es erst, wenn der Atompilz über Berlin wächst, diese Lernverweigerer:

… sie stellte den Vergleich an, über dem (berliner Humboldt-)Forum würde eine Bleidecke wie über dem Atommüll in Tschernobyl liegen …

 

Das Reden über „Katastrophen“ ist ein fester Teil unseres Alltags – obwohl der Begriff Ereignisse bezeichnet, die das Alltägliche zumindest vorübergehend unterbrechen. Dass so viel über Katastrophen gesprochen wird, führt oft dazu, dass sie uns egal werden oder wir ihre strukturellen Voraussetzungen ausblenden.

 

 

NEVER: „Orbans Traum: Sissi …“

 

Ungarinnen: Gebärprämie und Zustupf fürs Grossraumauto …

 

 

„So werden in Deutschland Journalisten mundtot gemacht“

 

… oder: Wissenschaft in Göttingen abgeschafft, oder …

 

06.02.2019:  So werden in Deutschland Journalisten mundtot gemacht

Wo Israel das Thema ist, ist nur Lob erlaubt. Das erlebte jetzt auch Andreas Zumach, der u.a. regelmässig für Infosperber schreibt. …

 

14.02.2019: Der Vorsitzende der Jury des Göttinger Friedenspreises Andreas Zumach, weist in einer Stellungnahme daraufhin, dass die Jury allein über die Preisvergabe entscheidet. Die Kuratoriumsmitglieder seien „nicht verantwortlich für die Auswahl der Preisträger“. Alle Versuche die Jury zu einer Revision ihrer Entscheidung zu bewegen, seien zwecklos.

Dass die „Jüdische Stimme“ die BDS-Kampagne unterstütze, habe für die Entscheidung der Jury keine Rolle gespielt. Es gebe keine Position der Jury zu BDS. Er selbst unterstütze BDS nicht, weil er einige Ziele des Gründungsaufrufs von 2005 ebenso kritisiere wie einige Handlungsvorschläge. Aber er halte die weiterverbreitete pauschale Behauptung „BDS ist antisemitisch“ für falsch. Für dies Behauptung lege bis heute kein belastbarer wissenschaftlicher Beweis vor. Richtig sei allerdings, dass es unter den vielen tausend Einzelpersonen und Gruppen, die BDS unterstützen, auch Antisemiten gebe.

Der Verein „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ weist die Vorwürfe, mit seiner Haltung zur BDS-Bewegung antisemitisch zu sein, zurück. „Wir unterstützen die Bewegung und solidarisieren uns mit ihren Zielen“, bestätigt die Vereinsvorsitzende Iris Hefets. Diese seien allerdings alles andere als antisemitisch. Der Aufruf zum zivilen Boykott und zum gewaltlosen Widerstand der Bevölkerung in Israel beziehe an erster Stelle auf die Grundzüge des Völkerrechts. „Wenn er antisemitisch ist, ist auch das Völkerrecht antisemitisch“, so Hefets.

(Hervorhebung G.Thr.)

 

Dazu passt die heutige Meldung: „Der Schweizer Schauspieler Bruno Ganz ist tot. Er starb im Alter von 77 Jahren in Zürich”. Er, der es auf sich nahm, uns Nachgeborenen den Hitler zu ‚spielen’, begann seine Karriere am Jungen Theater in Göttingen.

Zu und von „Andreas Zumach” hier mehr …

 

 

Washington liegt ostwärts von Berlin, oder …

 

… Hinzu kommen Versuche Washingtons, die Berliner Dominanz im Osten der EU zu brechen. …

 

 

„… Dokumentiert: IALANA-Fachtagung »Krieg und Frieden in den Medien« …“

 

… oder: RECHT- versus RECHTS-staat u.a. …

 

Hochkarätig besetzt, informativ und differenziert, 350 Plätze binnen kürzester Zeit ausverkauft und von der Mainstreampresse komplett ignoriert – das war »Krieg und Frieden in den Medien«, die Fachtagung der Juristenvereinigung IA LA NA im Januar 2018 in Kassel. Im Ossietzky-Verlag sind jetzt die Konferenzbeiträge erschienen. Es ist ein herausragendes Handbuch der Medienkritik mit insgesamt 26 Gastbeiträgen, unter anderem von Uwe Krüger, Michael Meyen, Ulrich Teusch, Jens Wernicke, Albrecht Müller, Jens Berger, Ute Finckh-Krämer, Maren Müller, Sabine Schiffer, Ekkehard Sieker und Max Uthoff.

IALANA (Hg.): Krieg und Frieden in den Medien. Ossietzky-Verlag 2018, 292 Seiten, 20 €

 

1. Auflage 2018, Dokumentation der IALANA-Tagung im Januar 2018 in Kassel

»IALANA« ist hier die Kurzform für »IALANA Deutschland e. V. – Vereinigung für Friedensrecht – Deutsche Sektion der International Association Of Lawyers Against Nuclear Arms« – mit Sitz in Berlin

( homepage: www.ialana.de )

Warum veranstaltet eine Vereinigung von Juristinnen und Juristen, die sich in erster Linie für die Abschaffung von Atomwaffen aufstellt, eine Tagung zu diesem Thema? Das liegt daran, dass man als Friedensaktivist immer wieder auf Artikel stößt, vorzugsweise in den sogenannten ›Mainstream-Medien‹ wie FAZ und Süddeutsche Zeitung, bei deren Studium man stutzt: Da fehlt doch die Hälfte. Diese Beobachtung machen auch andere, z. B. die Autoren der Kabarett-Sendung Die Anstalt. Deswegen geben sie jeder Sendung einen Faktencheck im Internet bei, der häufig viele Seiten stark ist. So geht es übrigens auch der heute-Show, deren Moderator Oliver Welke vor kurzem in einem Interview in der FAZ auf die Frage »Muss wegen des Erstarkens der AfD auch Satire präzise sein?« sagte: »Definitiv. Satire muss viel mehr aufpassen als früher. Deshalb haben wir schon seit Jahren Redakteure, die gar nicht mit dem satirischen Teil der Sendung befasst sind, sondern nur die Fakten checken, in Ministerien anrufen, für uns die Themen vorrecherchieren.«
Das war beim Thema Krieg und Frieden schon lange so, wie das aufschlussreiche On-dit zeigt: »Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit.«

Taschenbuch, 292 Seiten, ISBN 978-3-944545-14-1

20,00 EUR / zzgl. 1,50 EUR Versandkosten

 

Siehe auch: 2018 (!) – „Die gesellschaftlichen Entwicklungen weisen in eine präfaschistische Phase” u.a. …

… „Das Bedürfnis nach Wahrheit …” …,

… „Wahrscheinlich eine Einser-Juristin und auch sonst von mäßigem Verstand.

 

 

„… Finanziere keine Atombomben, Streubomben, Anti-Personenminen und überhaupt kein Kriegsmaterial …“

 

Krieg und Frieden
Finanzplatz Schweiz: Weltweit Vermögensverwalter Nummer 1

von Heinrich Frei

 

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Heinrich Frei auch hier:

Wichtig wäre es, wenn die Schweizer Nationalbank, Banken, Versicherungen und Pensionskassen nicht mehr ihre Gelder in Firmen anlegen würden, die an der Produktion von Atombomben beteiligt sind. Sogar meine Pensionskasse der SBB steckt Gelder in Firmen die Atombomben herstellen. Möglichst grosse Profite machen und nach uns die Sintflut, scheint die Parole zu sein. Meine Gewerkschaft der Eisenbahner, der SEV, veröffentlicht in der Gewerkschaftszeitung keine kritischen Leserbriefe zu Rüstungsfinanzierung der SBB-Pensionskasse… Die Gewerkschaft der Eisenbahner auf der Seite der Kriegsgewinnler(?)

( Aus dem Forum dazu )

 

 

„Europa droht hochgefährlicher atomarer Rüstungswettlauf“

 

Zur Rettung des INF-Vertrages muss die Friedensbewegung Forderungen an Washington und an Moskau erheben, fordert Andreas Zumach im folgenden Gastartikel für die NachDenkSeiten. Die NachDenkSeiten freuen sich, ihren Lesern diesen Text vorzustellen. Einiges sehen wir anders. Deshalb wird, weil wir die Diskussion für wichtig halten, noch ein ergänzender und kommentierender Text von Albrecht Müller folgen. Der Artikel erscheint auch Mitte Februar in der vom Schweizerischen Friedensrat in Zürich herausgegebenen “Friedenzeitung”.

 

Siehe auch: „Atomarer Schutzschirm? Ein Damoklesschwert!

 

 

„… Seine Eminenz Kardinal Schönborn führte kürzlich aus, dass die „Marginalisierung der Kirchen, oft weh tut“ und diese an den Rand gerückt hat. …“

 

Erstaunlicherweise führte der Kardinal weiter aus, dass er darin aber auch einen tieferen Sinn erkenne, so seien die Kirchen jetzt näher dort, wo Jesus Christus selbst gewesen sei, am Rand. Für die Kirchen könne der Machtverlust daher auch als „gnadenhafte Zeit“ begriffen werden.
Der erstaunte Leser fragt sich dabei, ob dies eine Absage an die Weltkirche des Christentums ist? Noch unter Papst Benedikt XVI. bemühte man sich in der Tradition der katholischen Kirche und in einem selbstverständlichen Missionsanspruch, die Kirche groß, stark und religiös verbindlich zu sehen. Dies scheint sich nun geändert zu haben. Zur Weltreligion des Islam fand, soviel bekannt ist, seine Eminenz keine Worte…..

 

Da kann ich Herrn Dr. van Handel beruhigen: Roger Köppel aus Zürich ist es nicht, der „die Kirche an den Rand gerückt hat”, oder!?

Und Herr Söder — ; der ist zu schwach.

Auch spricht seine Eminenz im Plural von „Kirchen” …   — Warum wohl?

Und:  Zum Islam finden seine Glaubensbrüder deutliche Worte.

 

Gunther Thriene

 

Siehe auch: „… Sonst besteht die Gefahr, dass die offene Gesellschaft zur Geisel von religiös-fundamentalistischen Kräften wird. …

 

 

„… Nicht Bildung ist das Problem, sondern jene Dummheit, die auch billigste Ironie teuer belohnt und jeden Spott als schönen Kitzel goutiert. …“

Eben: Fin de Siècle 2.0, oder …

Wer auch ‚nur noch eine heile Tasse im Schrank hat’, weiss, was auf das Fin de Siècle 1.0 folgte …

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Sie faseln von ‚Bildung’ – und meinen Krieg …

 

 

„Wissen in Teilen macht eine schöne Geschichte; aber Weisheit entsteht, wenn wir das Ganze sehen.“

 

… oder: Zwei Schweizer Weltbürger …

 

Ja, wie entsteht aus den einzelnen Mosaiksteinen ein Gesamtbild? Was ist es? Das habe ich mich als Lehrer oft gefragt. Und welcher Gesetzmässigkeit, welcher Pflicht muss ich mich als Be-Teil-igter unterziehen, damit die zusammengefügten Steine das gewollte Ganze ergeben? Wie entsteht aus der ursprünglichen Addition von Partikeln ein Ergebnis, das nicht nur mehr ist als die Summe, sondern auch anders und wirkungsvoller als das lediglich Zusammengefügte(?)

 

Siehe auch: „mare in grosser Gefahr …” …,

… Literatur: Thomas Göbel: Quellen der Kunst …,

Schiller: Über die ästhetische Erziehung des Menschen

 

 

mare in grosser Gefahr …

 

… „Wir müssen was tun”

Verleger Nikolaus Gelpke veröffentlicht mit dem World Ocean Review eine Bestandsaufnahme zur Lage der Ozeane. Die ist deutlich schlechter, als wir es vom Strand oder Schiff aus sehen können, sagt er. Wir sehen weder das Kohlendioxid, das die Meere versauert, noch das winzige Mikroplastik oder den Anstieg der Temperaturen und die Überfischung.

„Das heißt, die Gefahren für die Meere sind nicht wirklich ersichtlich, das Meer gaukelt uns immer noch vor, es ginge ihm bestens, aber das Ökosystem ist stark gefährdet, und die einzelnen Einflussnahmen, die verstärken sich leider gegenseitig, und auch diese gegenseitigen Verstärkungen, Einflussnahmen sind noch lange nicht wirklich erforscht. Das heißt, wir müssen eigentlich wirklich überall ansetzen und sagen, wir müssen eine höhere Sensibilität haben für die Gefährdung der Meere, sonst werden unsere Kinder oder Enkel tatsächlich große Probleme haben mit der Zukunft.“

Was dahinter steckt, ist unser gesamter menschlicher Stoffwechsel. Wir müssen ihn umstellen. Nicht in zehn oder zwölf Jahren, sondern jetzt, sofort. Damit die Kinder von heute und die Generationen von morgen nicht noch mehr von unserem Müll wegräumen müssen. Und deshalb bin ich jetzt auch mit dabei, bei der Klimaschutz-Initiative „Fridays for Future“.

„Wir müssen was tun. Also nicht morgen oder gestern, sondern heute! Weil es keinen zweiten Planeten gibt, wir haben nur diesen, unsere Erde. Wir haben nur eine Chance!“

 

 

 

Siehe auch: „Warmzeit oder doch Eiszeit?” …,

… „Vorbei mit trügerischer Ruhe in der Vulkaneifel

 

 

„Dissens bei Nord Stream 2. Deutschland – verraten und verkauft. …“

 

Kaum hatte sich die antirussische Kampagne wegen des Zwischenfalls am Asowschen Meer beruhigt, flammte die Polemik gegen die durch die Ostsee führende Gaspipeline Nord Stream 2 wieder auf. Der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, der schon mehrmals mit anmaßenden Äußerungen aufgefallen war,[1] drohte im Januar 2019 offen mit Sanktionen gegen die am Bau beteiligten Unternehmen.[2] ……

 

 

„… Zu fordern wären: eine Umwandlung des bilateral zwischen den damaligen Großmächten Sowjetunion und USA geschlossenen INF-Vertrages in einen Rüstungskontrollvertrag zwischen Russland und der Europäischen Union, statt zwischen Russland und den USA. …“

 

Es ist klar, dass eine solche Politik nur möglich ist, wenn eine engagierte Friedensbewegung der mit der Kündigung des INF-Vertrages verbundenen Feinderklärung gegenüber Russland aktiv entgegenwirkt.

Kai Ehlers, www.kai-ehlers.de

 

Siehe auch: – Zitat SIPRI – „Russlands Verletzung des INF-Vertrages ist nicht so klar, wie es die US-Reporte nahelegen” (5). …,

… „… Die Münchner Sicherheitskonferenz am kommenden Wochenende wird die größte dieser Veranstaltungsreihe seit dem Bestehen in den 1960-er Jahren. Allein die US-Delegation sei so groß wie nie …

 

 

„… als Männern solchen Unsinn beizubringen wie dass ‚Gewalt nicht naturgegeben ist‘. Natürlich ist sie naturgegeben, was sonst(?) …“

 

… oder: Der Fisch stinkt vom Kopf her …

 

Das Märchen von der friedlichen, sanften Natur und der bösen, destruktiven Kultur und Sozialität ist zwar ein urgrünes Narrativ und schwer en vogue, nichtdestweniger aber Kitsch und kontraproduktiv in der Therapie und Gewaltprävention. Gewalt hört automatisch auf und hat keine Naturverleugnung nötig, wenn die tiefenen Konflikte ans Licht kommen und gewürdigt werden, die Paare oft stellvertretend für ihre Vorfahren austragen. …

( Aus dem Forum dazu … )

 

Siehe auch: „… Wie der Krieg die Seelen der Menschen ruiniert. …

… An sächsischen Schulen werden ‚extrem rechte Vorfälle’ behördlich registriert. …” …,

… „Kirsten Heisig – oder: Die menschliche Tragik …” …,

… „Wohin Deutschland?

 

 

„… Auf dem US-Trittbrett wird es eng: Unklar ist, ob die französische und die deutsche Regierung gemeinsam Platz finden. …“

 

Beide hoffen, dass die größte Militärmacht der Welt ihre Interessen vertritt. Aber das kostet: NATO-Steuer und jetzt auch noch Fracking-Gebühren. Und immer teurer wird auch der Medien-Apparat, der den jeweiligen Wählern das schauerliche Spiel als Demokratie verkauft.

 

 

Siehe auch aktuell: … Aber jetzt geht es nicht mehr um den vergleichsweisen «Mückenschiss» – AfD-Jargon – UKRAINE, sondern um den 3. Weltkrieg …” (Aus dem Forum dazu …) … u.a.

… „Die Demokratieheuchler” …,

… „… Die französische Regierung bekämpft den Protest der «Gelbwest»-Bewegung mit Gesetzen und beschneidet dabei Medien und Bürgerrechte. …” …,

… Auch Europa: „Der geistige Verfall der Schweiz zum billigen Handlanger imperialer US-Interessen …

 

 

„‚We have a Situa­tion‘: Von Hegels Philo­so­phie der #Situa­tion zur poli­ti­schen Kunst heute …“

 

… oder: Auch gute Denk-„Kunst macht sichtbar” …

 

Bei dem Wort „Situation“ denkt man an die Sprache amerikanischer TV-Serien, französischer Existentialisten oder deutscher Bürokraten. Dabei hat der Philosoph Hegel schon 1817 eine Theorie der „Situation“ entworfen, die bis heute wichtig ist und politischen Widerstand und zeitgenössische Kunst neu zu denken gibt.

 

Zu Hegel hier mehr …

 

 

„… Solange die deutsche Schule ein Zwangsort und eine Zwangsveranstaltung ist, wird sie ein sozialer Brennpunkt mit all den Zumutungen bleiben, von denen alle immer behaupten sie ihren Kindern ersparen zu wollen. …“

 

… oder: Bei Mutti hat Deutschland nüscht bis gar nichts jelernt, oder (II) …

 

Solange die Schulpflicht allen Beteiligten nur die Wahl läßt ein betroffenes Kind entweder schutzlos preiszugeben oder zu pathologisieren oder ins Ausland zu schaffen, solange sind solche Emotionalralleys wie die oben geschilderte reines Entertainment und schlachten das Leid Betroffener eher öffentlich aus als es zu lindern oder zukünftig zu vermeiden.
Die Idee der guten Zwangssozialisierung gehört aber leider immer noch zu den quasi unverhandelbaren Fortschrittsmythen in Deutschland, der Politiker aller Couleur von ganz rechts bis ganz links ihre ewige Treue geschworen zu haben scheinen, und deren Geltung durch gelegentliche Opfer eher noch gesteigert zu werden verspricht. Die selbstreferenzielle Kommunikation dürfte im Bildungsbereich, ebenso wie im Politikbereich inzwischen bei nahezu 100% liegen.

( Aus dem Forum dazu … )

 

Siehe auch: „… In den Schulen wird immer enger normiert. …” …,

Zu „Bildungsreformen” hier mehr …

 

 

„… Unter Berücksichtigung der Fakten und aller Umstände sind die Sezession und der Anschluss der Krim an die Russische Föderation weder rechtlich noch sonst wie zu beanstanden. …“

 

… Der Begriff „Annexion“ ist auf diese Vorgänge nicht anwendbar und dient allein propagandistischen Zwecken.

 

Siehe auch aktuell: … Aber jetzt geht es nicht mehr um den vergleichsweisen «Mückenschiss» – AfD-Jargon – UKRAINE, sondern um den 3. Weltkrieg …” (Aus dem Forum dazu …) …,

Zur „Ukraine” hier mehr …

 

 

„… Unter offensichtlicher Einflussnahme des militärisch-industriellen Komplexes und anderer interessierter Kreise ist Aufrüstung angesagt. …“

 

… oder: Für ein Kaugummi tun die alles, oder …

 

Der Einfluss der US-Netzwerke auf Politik und Medien in Deutschland

 

Siehe auch: „… Wir sind mit Riesenschritten auf dem Weg zurück in den Kalten Krieg und möglicherweise zum nächsten großen Krieg. …

 

 

„Rechtes Netzwerktreffen …“

 

… Göttingens, Marburgs, Tübingens Zukunft sieht ähnlich aus, oder …

 

Zur „präfaschistischen Phase” hier mehr …

 

G.Thr.

 

 

„Suizid einer Schülerin …“

 

Auch 10 und mehr Milliarden für Digitalisierung bauen keine einzige gute Schule. Dies gilt für Deutschland und das südliche deutschsprachige Ausland etc. …

(Die Betonung liegt hier eindeutig auf ‚etc. …’)

 

G.Thr.

 

 

Kärrnerarbeit: Dem „Bedürfnis nach Wahrheit“ in der deutschen Geschichte Geltung verschaffen …

 

… oder: Die Schweizer SVP (etc. …) hilft nicht …

 

Streit um Bückeberg-Gedenken geht weiter

Gedenkstätte zu den sogenannten Reichserntedankfesten der Nationalsozialisten am Bückeberg: Die Politik hat einen Kompromiss gefunden – aber die Bürger fühlen sich von ihren Volksvertretern verraten.

 

Siehe auch: „Die Bergschäden vom Bückeberg” …,

Zum „Bückeberg” hier mehr …

Das Bedürfnis nach Wahrheit …” …,

… „Kannitverstan …

 

 

„… so dass die Stuttgarter, die Baden-Württemberger gar nicht mehr genau hingeguckt haben, was da passiert …“

 

Also wenn man es hinbekommt, solch einen Ultra-Schwachsinn in die Köpfe der Menschen reinzuprügeln, so dass die Stuttgarter, die Baden-Württemberger gar nicht mehr genau hingeguckt haben, was da passiert, dass diese Stadt für absehbar 15 Jahre umgegraben und zerstört wird – das ist schon großartig.

 

Siehe auch: „Stuttgart21-Debatte …” …,

Uta Köbernick in DIE ANSTALT zu S21-Gegnern …,

… S21: „Der größte anzunehmende Schwabenstreich. …” (Aus dem Forum dazu …)

 

 

„… Erfülltes Leben resultiert nicht aus dem digitalen Entweder-Oder, es verdankt sich der Dynamik eines Sowohl-als-Auch. Sein Paradigma ist das autonome Individuum …“

 

… – das Gegenbild zu dem, was die digitale Transformation uns als Errungenschaft andient. Es wäre Zeit, dass auch die Entscheider unserer Republik dies erkennen.

 

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

 

 

„Der zweite Tod der Rosa Luxemburg“

 

… oder: „Das Bedürfnis nach Wahrheit …

 

… Bis heute wird verschwiegen: Waffenbauer Emil G. Bührle hat als junger Offizier 1919 in Berlin die Ermordung indirekt ermöglicht. …

Wem diese Schweizer Amnesie* geschuldet ist, kann man nur vermuten.

 

Man kann alles wissen, wenn man nur wissen will …

 

G.Thr.

 

*) Zu nicht nur „Schweizer Amnesie” hier mehr …

 

 

„Das Bedürfnis nach Wahrheit …“

 

 

 
 

Siehe auch: „Afrikanisches Kulturgut in europäischen Museen: Kann das weg?” …,

… „Bildungsreformen

 
 
 

„… Es geht bei der Digitalisierung nicht um die Kinder(!) …“

 

… oder: Mit Digi-dioten macht man keine einzige Schule, oder …

 

 

Siehe auch: „Bildung statt Aufrüstung” …,

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

 

 

„Macht uns Russland nicht zum Feind – für eine Politik der Entspannung, der gemeinsamen Sicherheit und der Abrüstung …“

 

Die Politik gegenüber Russland war und ist immer umstritten – die deutsch-russischen Beziehungen sind ein Seismograf für den Friedensprozess in Europa.

Das Verhältnis von Russland und dem Westen ist geprägt durch eine lange und wechselvolle Geschichte. Die Lehren dürfen nicht vergessen werden und sind ein Wegweiser für Gegenwart und Zukunft. Für Russland kam aus dem Westen meist nichts Gutes, von Napoleon über Hitler bis zur nuklearen Hochrüstung im Kalten Krieg. 27 Millionen Tote des Zweiten Weltkrieges bleiben unvergessen. Nach Beendigung der Ost-West-Konfrontation und der Charta von Paris für eine friedlichen Ordnung in Europa wurden die Chancen auf eine echte Partnerschaft in einem „gemeinsamen Haus Europa“ vertan. Die Grundlagen dazu wurden untergraben durch Entwicklungen wie die NATO-Osterweiterung, die Stationierung der US-Raketenabwehr oder der Kosovo-Krieg und andere Militärinterventionen.

Mit westlicher Sieger-Mentalität, den Zurückweisungen und Degradierungen wurde Russland zu einem Feind gemacht, der nun seine eigenen Interessen auch gegen den Westen verfolgt und damit viel Kritik auf sich zieht, nach innen der Umgang mit der Opposition, nach außen die Stärkung nationalistischer Kräfte. Ein Großteil der westlichen Presse wirkt dabei hemmungslos am Feindbild Russland mit. Nach dem Motto „Die Russen sind an allem schuld“ wird Russland in maßloser Weise für alles Mögliche verantwortlich gemacht, bis hin zur Destabilisierung Europas und einer Entscheidung von Wahlen in westlichen Ländern. Entwicklungen wie in der Ukraine oder in Syrien werden aus ihren historischen und aktuellen Bezügen gerissen. Die Dämonisierung Putins widerspricht einer rationalen und vernünftigen Politik, die einen Interessensausgleich anstrebt.

Es gab und gibt aber auch eine andere Seite im Verhältnis zu Russland. Die nach wie vor vorhandene positive Grundstimmung gegenüber Russland in der deutschen Bevölkerung eröffnet Chancen für ein Klima des Friedens und eine gute Nachbarschaft. Trotz der Sanktionen gegen Russland bestehen nach wie vor Wirtschaftsbeziehungen, eine Energiepartnerschaft und auch vielfältige Kontakte in der Wissenschaft. Weiterhin gibt es auch sehr viele Städtepartnerschaften, Freundschaftsgesellschaften, wissenschaftliche und kulturelle Formen der Zusammenarbeit, bis hin zur „Volksdiplomatie“  für die friedliche Gestaltung internationaler Beziehungen.

Um die Beziehungen auf eine solide Grundlage zu stellen, braucht es  verschiedene Bausteine. Hierzu gehört die Wiederbelebung einer Politik gemeinsamer Sicherheit, in der  eigene Sicherheit nur gewährleistet ist, wenn auch die Sicherheit der anderen Seite garantiert ist. Kooperative Strukturen verschweigen nicht, dass es unterschiedliche, ja gegensätzliche Interessen geben kann, die im Sinne einer friedlichen Koexistenz zum Ausgleich gebracht werden statt Konflikte bis zum Krieg zu eskalieren. Um Gegensätze und Unterschiede zu überbrücken, Gemeinsamkeiten zu stärken und ein gegenseitigen Verständnis zu finden, sind Dialog, Verhandlungsbereitschaft und Kooperation, Kritik und Selbstkritik, Kompromissfähigkeit und verantwortungsvolle Diplomatie erforderlich. Dabei können auch Zivilgesellschaftliche Akteure und Aktivitäten wichtige Beiträge leisten, die auf Verständigung zielen statt auf Feinbildproduktion.

Eine Verständigung mit Russland ist dringlich, da die lösungsorientierte Bewältigung der globalen Herausforderungen, vom Klimawandel über nachhaltige Entwicklung und Armutsbekämpfung bis zur Gerechtigkeit und internationalen Friedenssicherung, eine gemeinsame Verantwortung und solidarische Antworten erfordern. Menschenrechte Demokratie, Gewaltenteilung und Parlamentarismus sind universelle Politikkonzepte, die als Basis für Verständigung und Menschlichkeit dienen sollten, und nicht als Kampfbegriffe für gegenseitige Beschuldigungen.

Es geht darum, militärische Aufrüstung zu stoppen, Spannungen abzubauen und durch Verhandlungen gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Abrüstung und die Zivilisierung von Konflikten sind unverzichtbare Bestandteile einer neuen Entspannungspolitik, die Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln verhindert. Ein Kernelement bleibt die nukleare Abrüstung. Statt bestehende Abrüstungsabkommen wie den INF-Vertrag aufzukündigen, ist das Verbot und die Abschaffung von Atomwaffen das Gebot der Stunde und die sicherste Möglichkeit, einen Atomkrieg in einer fragilen Weltlage zu verhindern.

Das ist Russlandpolitik im 21. Jahrhundert. Geschichtliche Erfahrungen und Lösungskonzepte wie die von Willy Brandt realisierte Entspannungspolitik müssen genutzt und weiterentwickelt werden statt sie immer weiter zu entleeren.

 

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Internationale Münchner Friedenskonferenz

Am 9. und 15.-17.02. findet die 17. Internationale Münchner Friedenskonferenz statt. Die NaturwissenschaftlerInnen-Initiative gehört zum Trägerkreis der Friedenskonferenz. Daher möchten wir Sie auf das diesjährige Programm aufmerksam machen.

Hier können Sie das Programm und das Plakat der Veranstaltung als PDF herunterladen >

 

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Wissenschaft zwischen Krieg und Frieden

Wir möchten Sie noch einmal auf die Veröffentlichung der Vorträge des Kongresses „Wissenschaft zwischen Krieg und Frieden: Was können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für den Frieden tun?“ hinweisen, der vom 15.-16.06.18 in der Technischen Universität Berlin stattgefunden hat.

Alle Beiträge und das Programm des Kongresses finden Sie hier: http://natwiss.de/wissenschaft-zwischen-krieg-und-frieden/

Folgende Beiträge können Sie sich als Video ansehen:

Kein Krieg ohne Wissenschaft – keine Wissenschaft ohne Krieg? Die Wissenschaft als Teil organisierter Gewalt und ihr kritisches Gegenüber: Lothar Brock (VDW)

Atomwaffen: von der Sicherheitslogik zur Friedenslogik: Alex Rosen (IPPNW)

Die Herausforderungen unserer Zeit – Kriege in der globalisierten Welt: Reiner Braun (NatWiss, IPB)

Militarisierung der Forschung in Deutschland und Europa: Claudia Haydt (IMI)

Zivilklausel in Deutschland und in Japan: Hartwig Hummel (Uni Düsseldorf, W&F)

Podiumsdiskussion: Wissenschaft zwischen Krieg und Frieden
Hartmut Grassl (VDW), Werner Ruf (Friedensforscher), Ernst Ulrich von Weizsäcker (Club of Rome), Hartwig Hummel (Uni Düsseldorf, W&F)

Wissenschaft und Frieden (exemplarische Bsp.) | Berichte aus den Gesprächsrunden

Friedensforschung und ihre Ambivalenz: Werner Ruf (Friedensforscher)

Klimakonflikte und Beiträge der Wissenschaft zum nachhaltigen Frieden: Jürgen Scheffran (NatWiss)

Was können die Gewerkschaften für den Frieden tun?: Marlis Tepe (GEW)

Verantwortung der Wissenschaft in Zeiten zunehmender Militarisierung: Sybille Brosius (NatWiss)

 

NaturwissenschaftlerInnen-Initiative für Frieden und Zukunftsfähigkeit

Marienstr. 19/20 · 10117 Berlin
www.natwiss.de
info@natwiss.de

 
 
 

Ganz Berlin steckt die Köpfe in den Sand, oder …

 

… oder: Die Erde ist eine Scheibe …

 


Rechtsradikale Vorfälle in der Bundeswehr: Wer meldet, gerät unter Druck
Im letzten Jahr ist die offizielle Zahl rechtsextremer Fälle in der Bundeswehr nur leicht gestiegen. Viele Vorfälle werden nicht konsequent verfolgt und unter den Tisch gekehrt. Kontraste erzählt die Geschichte eines jungen Soldaten, den die Bundeswehr offenbar loswerden will. Er hatte zahlreiche Vorfälle mit rechtsradikalem Verhalten an den Militärischen Abschirmdienst gemeldet. Durchgedrungen ist er nicht. Im Gegenteil steht er selbst jetzt plötzlich am Pranger

 

Siehe auch: „… sie stellte den Vergleich an, über dem (berliner Humboldt-)Forum würde eine Bleidecke wie über dem Atommüll in Tschernobyl liegen …” u.a. …

 

 

„… Ein deutsch-französischer Vertrag der Kriegsvorbereitung(?) …“

 

Der Vertrag richtet sich gegen die Idee souveräner Demokratien, von zentraler Bedeutung ist die Intensivierung der militärischen Zusammenarbeit. Sevim Dagdelen, abrüstungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, nannte den «Aachener Vertrag» «eine bizarre Mischung aus Aufrüstung und Kriegsvorbereitung sowie neoliberaler und autoritärer Orientierung».3 Der europapolitische Sprecher der Linksfraktion, Andrej Hunko, formulierte es auf seiner Facebook-Seite pointiert: «Einst markierte der historische Elysée-Vertrag einen wichtigen Schritt zur Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich. Dieser neue Vertrag, der jetzt unterzeichnet wird, hat damit aber nicht mehr viel zu tun: Damals ging es um die Aussöhnung, heute geht es um Aufrüstung!»
Bezeichnend ist auch der Titel des gewiss nicht linken deutschen «Handelsblattes» vom 22. Januar 2019: «Deutschland kommt beim Thema Verteidigung Frankreich entgegen.» Und wie ist wohl die Aussage des SPD-Politikers Fritz Felgentreu zu verstehen, den das «Handelsblatt» zitiert: «Angesichts des US-Rückzugs aus Syrien zeigt sich, dass Europa nicht einmal die Möglichkeit hätte, die abziehenden Truppen zu ersetzen. Wir können daher gar nicht diskutieren, ob wir das wollen oder nicht.» Zuvor hatte er gesagt: «Wir sollten endlich anfangen, über konkrete Projekte mit Frankreich zu sprechen.»

Von der Leyen trommelt in der «New York Times»

Die deutsche Annäherung an französische «sicherheits- und verteidigungspolitische Zielsetzungen und Strategien» (Artikel 4 des «Aachener Vertrages») lässt wenig Gutes erwarten. Sie passt zum Plan, Deutschland kriegsbereit zu machen – gegen das geltende Recht. Die deutsche Kriegsministerin Ursula von der Leyen hat am 18. Januar 2019 mit einem Meinungsbeitrag in der «New York Times» – also einem der Hauptmedien der US-amerikanischen Kriegspartei – ins gleiche Horn geblasen. Der Titel des Artikels richtete sich an die US-amerikanische Öffentlichkeit und sprach im Sinne der Obama-Clinton-Linie: «Die Welt braucht noch immer die Nato.» Das Feindbild im Artikel sind Russland und China. Der Gipfel des Zynismus im Artikel ist das Bild in der Internetausgabe der Zeitung: Soldaten der KFOR stehen vor der US-amerikanischen und der Nato-Flagge nach der Zeremonie zur Gründung der Armee des Kosovo im Dezember 2018. – Das ist das Resultat des ersten völkerrechtswidrigen Angriffskrieges der Nato nach 1991.

Deutschland und die «Integrity Initiative»

Beides, die «Integrity Initiative» und der «Aachener Vertrag», sollen Deutschland kriegsbereiter machen.
Dazu gehört ein wichtiges Detail aus einem öffentlich gewordenen Schreiben des für die «Integrity Initiative» verantwortlichen Mannes in Deutschland an seinen britischen «Führungsoffizier»: «Die Tiefe der Verletzlichkeit und die Intensität der russischen Bemühungen machen Deutschland zu einem sehr harten, aber auch sehr wichtigen Ziel.» Deutschland sei, so schreibt der Deutsche klagend, besonders empfänglich für den «russischen Einfluss».
Das muss man in die richtige Perspektive bringen: In der Tat haben die deutsch-russischen Beziehungen auch im Guten eine lange Tradition. Das nationalsozialistische Deutschland hat in der Sowjetunion ungeheuerlich gewütet und zigmillionenfach gemordet. Das wissen noch immer sehr viele Deutsche. Und sie wissen auch, dass es Frieden in Europa nicht ohne Russland geben kann. Und dass es auch im materiellen deutschen Interesse liegt, gute Beziehungen zu Russland zu pflegen.
Der deutsche Widerwille gegen einen erneuten Krieg, einen Krieg gar gegen Russ­land, soll gebrochen werden. Dazu passen die Aussagen des Göttinger Politikwissenschaftlers Peter W. Schulze, die Sputnik am 9. Januar 2019 zitierte: «Diese Kampagne hat ihre langfristige Beständigkeit seit dem Ende der ersten Dekade des neuen Milleniums und soll die verbliebenen pragmatischen und an moderater, interessengeleiteter Zusammenarbeit mit Russland interessierten Kreise in Deutschland schwächen und obendrein Russ­land weiter verteufeln.» 

( Alles und die Anmerkungen im verlinkten Original … )

 

Siehe auch: „… Im Wesentlichen geht es um Aufrüstung statt um Völkerverständigung. Im Vergleich dazu waren Adenauer und de Gaulle, ebenso wie in der Nachfolge Helmut Schmidt und Valéry Giscard d´Estaing oder auch Helmut Kohl und Francois Mitterand mit ihren in die Zukunft weisenden Ideen für Europa und die EU wahre europäische Titanen.”  

 

 

EU-Katzbuckelei, oder …

 

Genau auch deswegen treten die Briten aus.

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Gut gepokert” …,

… „… Weshalb gibt die EU derart viel Geld aus, um den Schweizer Stimmbürger vor der Abstimmung über das Rahmenabkommen in ihrem Sinn zu beeinflussen(?) …

 

 

„Bildung statt Aufrüstung.“

 

Es wird deutlich, dass wir es nicht mit individuellen begrenzten Problemen wie „Rütlischulen“ zu tun haben, sondern dass der Staat die Gesellschaft bewusst entlang der Einkommen spaltet, und dem nicht durch Schulen und Bildung entgegenwirkt, sondern auch dort bewusst die Situation verschärft, um finanziell Schwache gleich zu Beginn ihrer Schullaufbahn weiter zu schwächen. Dass man keinen demokratischen Staat mit einer Gesellschaft von Abgehängten und mangelhaft Gebildeten machen kann, scheint den Verantwortlichen egal zu sein. Wenn man jetzt entgegensteuert, dann braucht man sicherlich mehr als 10 Jahre, um aufzufangen, was an Schäden angerichtet wurde.

Es mag ja ganz griffig sein mit dem Spruch „Würde statt Waffen“ auf die Strasse zu gehen, allerdings sollte man die Würde doch entziffern.

( Aus dem Forum dazu … )

 

„Rütlischulen” sind mein Hobby …

Zu „Integration” hier mehr …

Siehe auch: … «Dieser Bericht über einen langen, aber letztendlich erfolgreichen Widerstand gegen behördliche Willkür und Vertuschungsversuche soll auch anderen Eltern Mut machen, ihre Schule nicht einfach so aus den Händen zu geben.» …,

… „… Wir haben Vergleichsdaten von staatlichen Schulen herangezogen und unter anderem gefragt, wie oft Schüler Ängste haben, wie sie sich von Lehrern angenommen fühlen, wie oft sie mit Bauchweh in die Schule gehen. In alle diesen Vergleichswerten haben Schüler an Waldorfschulen besser abgeschnitten. Die Schüler fühlen sich besser angenommen, der Unterricht bringt ihnen mehr und die Schüler haben den Eindruck, die Lehrer kümmern sich individueller um den Einzelnen. …

 

 

«Die NATO ist eine Gefahr, kein Garant für den Frieden»

 

… Auch aus den USA kommen kritische Stimmen zur Strategie der NATO, die öfter angreife und provoziere als für Frieden zu sorgen. …

 

Dazu hier mehr …

Siehe auch: „… Dank und Unterwerfung: Mazedoniens Außenminister Nikola Dimitrov und die US-Botschafterin bei der NATO, Kay Bailey Hutchison, am Mittwoch (06.02.) in Brüssel …

 

 

Unter Blinden ist der/die Einäugige König/in, oder …

 

… oder: „Gendergerecht”, damit Keine/r übern spitzen Stein stolpert …

 

Angela Merkel, Bundeskanzlerin von Volkes blinden Gnaden, pflegt diesem in gewissen Abständen zu erklären, wie es sich selbst zu verstehen habe.

 

… — Staatsräson bitte!!!

 

 

„100 Jahre Bauhaus: Weben am Mythos“

 

… oder: Mein Lieblings-BAUHAUS – zweifelsohne …

 

Das 100-Jahr-Jubiläum setzt „das Bauhaus“ mit einer deutschen Moderne in eins. Das hilft dem Mythos, aber nicht der Ideengeschichte der Schule. Denn die legendäre Kunst- und Designschule war heterogener und widersprüchlicher als vielen lieb ist.

 

Siehe auch: „100 Jahre Bauhaus – Zeit zum Umdenken” …,

… „… Das Bauhaus finden heute alle gut. Der Architekt Philipp Oswalt erinnert an historische Widersprüche und dunkle Flecken …” …,

… „Utopie und Praxis – 100 Jahre Bauhaus I: Die Entwicklung der sozialen Frage …” …,

… „Alles Bauhaus oder was?” …,

… „bauhaus imaginista

 

 

„… Sozial benachteiligte Kinder brauchen exzellente Lehrpersonen …“

 

… oder: Digitalisierung allein macht total dumm …

 

Entscheidend für den Lernfortschritt dieser Kinder und Jugendlichen sind nicht die äusseren Strukturen. Das zeigen viele Studien. Darum überrascht der blinde Strukturglaube vieler Bildungsfunktionäre und mancher Bildungspolitiker. Schulqualität erreicht man vor allem im Unsichtbaren. Dazu zählt die Interaktion zwischen der Lehrerin und ihren Kindern, zwischen Schüler und Lehrer. Wirkungsreich sind eben verdeckte Grössen oder Tiefenstruktur-Merkmale, wie sie der neuseeländische Bildungsforscher John Hattie nennt. Besonders lernförderlich ist ein Unterricht, in dem die Schülerinnen und Schüler ein positives, fehlerfreundliches Schulklima und ein gutes soziales Miteinander vorfinden. Sie ergeben sich aus unsichtbaren personalen Faktoren wie Glaubwürdigkeit der Lehrperson und verstehender Zuwendung, aus hohen Erwartungen und Ermutigung, aus Vertrauen und Zutrauen.

Vor allem jüngere Kinder und solche mit schwierigerem sozialem Hintergrund benötigen Lehrer, die ihnen Sicherheit geben und ein „Geländer“ für basale wie für anspruchsvollere Lernaufgaben vermitteln. Offener Unterricht und die Dominanz des heutigen selbstgesteuerten und eigenverantworteten Lernens helfen ihnen wenig. Auch das zeigt die Forschung.

Hoher Effektwert gemeinsam definierter Ziele vor Ort

Kinder und Jugendliche brauchen klare Ziele, strukturierte Lernumgebungen, lernförderliche, persönliche Feedbacks, Phasen des bewussten Übens und eine intensive Lehrer-Schüler-Beziehung. Darin sind sich die meisten Lernforscher einig. Diese Eckwerte bilden den Kern von Schule und Unterricht. Es ist das pädagogische Dreieck zwischen Lehrperson, Schülerin und Schüler und Unterrichtsinhalt.

 

 

„… In Tat und Wahrheit sind diese CSU-Statements Ausdruck ihrer Gefangenschaft in den Fängen der Autolobby. …“

 

… oder: Freiheit ist nur ein Wort, oder …

 

BMW und Mercedes wie VW wären in ihrer TechnikErneuerung längst weiter, wären sie und ihre Lobby nicht bei CDU und CSU geradezu zum Fortschrittswiderstand „gehätschelt“ worden, seit Jahrzehnten und die reale Gefährdung von Arbeitsplätzen wäre mindestens aufgefangen. Ideologie macht blind, auch im Autogewerbe, und löst keine Probleme wie die Bewältigung der Diesel-lügen-Katastrophe zeigt.
A. Imhasly

 

Siehe auch: „Er bringt das Autoland zum Brodeln” …,

… „Die Freiheit der Anderen

 

 

„… Und worin besteht jetzt genau der Vorteil der EU lieber Philosoph? …“

 

… oder: Wenn es die Schweizer Leserbriefschreiber und ihre JOURNALe nicht schon gäbe, müsste man dem lieben Gott sofort den Befehl erteilen, sie zu erschaffen, oder …

 

Im Manifest hat’s kaum Konkretes. Ausser kein Krieg seit damals. Mit Ausnahmen. Und: Könnte es nicht auch sein, dass der Friede in Europa seit 1945 den beiden Kriegen davor geschuldet ist und mit der EU wenig zu tun hat. Adenauer und de Gaulle begannen miteinander zu sprechen mit dem Horror der beiden Kriege vor Augen. Ohne EU.

Heute hat sich jener Horror verflüchtigt, was nach neuer Motivation hinsichtlich EU verlangt. Bitte, sehr konkret: Unionsbürger z.B. können in einem anderen Mitgliedsland arbeiten und leben. Dank des Freizügigkeitsabkommens ist das relativ einfach möglich. Dieser Austausch könnte funktionieren, wenn die Mitgliedstaaten wirtschaftlich gleich auf wären. Italiener gehen nach Polen, Polen arbeiten in Holland, Holländer geniessen das Arbeiten in Frankreich. Wie in kommunizierenden Gefässen wird der Ausgleich geschaffen. Aber wenn die wirtschaftlichen Unterschiede zu gross sind, fliesst der Ausgleich immer in die gleiche Richtung. Osteuropäer zogen in den Norden Englands, arbeiteten dort fleissig und wurden trotzdem nicht akzeptiert. Der ansässige Arbeiter fühlte sich verdrängt und stimmte für den Brexit (Suche den Fehler!). Oder: An der deutsch-französischen Grenze gibt es die Grenzgänger zwischen den Ländern. Das finden Europaparlamentarier und Minister und die Bevölkerung gut. Nur leider haben die zuständigen Beamten nicht dafür gesorgt, dass die Diplome anerkannt werden. Diese zwei Beispiele zeigen, wie Merkel, Macron, ihre Staatsbeamten und weitere Regierungen Abkommen schliessen, ohne sich deren Konsequenzen bewusst sein zu wollen (siehe auch Dublin-Abkommen).

Hauptsache sie sehen gut aus. Vor den Kameras.

Neben der Personenfreizügigkeit gibt es auch den freien Handel. Eine schöne Idee. Nur leider profitiert der angestellte Arbeiter kaum davon. Der grosse Gewinn fällt zum Unternehmer, zu multinationalen Konzernen, zur Finanzwirtschaft, während dessen die Kassiererin um ihren Job bangt, die Renten kaum mehr zum Überleben reichen und die Krankenschwester den dementen Multimillionär für Geld, das kaum mehr für ihre Miete reicht, pflegt und bettet. Trotz Lehrermangel steigen die Löhne der Lernbegleiter in der entwickelten Schule kaum. Im Gegenteil. Man spart. Am falschen Ort. Eine grosse Diskrepanz zum Verhältnis zur Systemrelevanz der Lehrer. Die Marktwirtschaft versprüht ihre Asozialität auf die europäischen Arbeiter und Angestellten. Und weil diejenigen, die davon profitieren, auch die Steuerungsmacht haben, gibt’s keine Korrektur zu vernünftiger Zeit. Der Aufruf der Intellektuellen sich dem Erbe Ersamus, Comenius oder Goethes verpflichtet zu fühlen, muss in den philosophischen Salons der telegenen Schöngeistigkeit oder den Talkstunden in Zeiten um Mitternacht verpuffen, wenn das Benzin teurer wird, die Krankenkassenprämien steigen, die Rente sinkt, weil die Bankgesellen vor Jahren das Finanzsystem an die Wand gefahren haben, jetzt wieder ihre Millionensaläre kassieren und in Davos ihr Safeguarding Our Planet in die Welt posaunen. Unsere Welt sichern, lautete ihre Devise. – Und mit unsere meinen sie die ihre. – Die freie Marktwirtschaft wurde zu frei. Agrarkonzerne zerstören die Binnenmärkte in Afrika und das Milchpulver der EU lässt den kolumbianischen Bergbauern verzweifeln.

Und die Erde hustet.

Die hohe Politik macht Politik für Bürger der sozialen Schichten oben und ist selten Partner der Mitte. Diese hüllt sich in die gelben Westen, wählt Populisten, glaubt an Putin oder verherrlicht vermeintliche oder echte Despoten, um denen da oben zu zeigen: Hallo, die Mitte will auch leben. Oder sie sehnt sich nach Verschwörungen. Und zweifelt an der Demokratie. So wird Stress verdinglicht zur Beruhigung und Egozentriker in der Form von Führern verdichten den schwelenden Frust nicht nur den der Mitte. Bis zur nächsten Katastrophe.

 

( Aus dem Forum dazu … )

 

Siehe auch: „… Auf diesem beliebten Weg der deutschen Wirtschaft hätte Hitler beinahe gesiegt. Er wurde vor Leningrad geschlagen. Seine Wiedergänger proben ihre Rollen.” …,

… „Er kommt wieder – und alle machen wieder mit, oder …” …,

… „Die Aufrüstungspolitik Deutschlands unter einer neuen GroKo” …,

… „… Dadurch stützen deutsche und europäische Intellektuelle die Strategie der etablierten Parteien, die hinter den Nazis die eigene Verantwortung für deren Erstarken verstecken wollen.

Zur „EU” hier mehr …

 

 

„Afri­ka­ni­sches Kultur­erbe in euro­päi­schen Museen: Kann das weg?“

 

… oder: Gut gegeben, Mesdames: „… sie stellte den Vergleich an, über dem (berliner Humboldt-)Forum würde eine Bleidecke wie über dem Atommüll in Tschernobyl liegen …

 

Die Rückgabe von ethnologischen Sammlungen an ihre Herkunftsgesellschaften wird derzeit hitzig diskutiert. Die Debatte könnte der Beginn einer Neubestimmung der Beziehung zwischen Europa und Afrika sein und die Chance, den Blick nicht ausschliesslich auf sich selbst zu richten.

 

Literatur: Bénédicte Savoy Die Provenienz der Kultur. Von der Trauer des Verlusts zum universalen Menschheitserbe, Berlin 2018

Siehe auch: „Ist es zeitgemäß, wenn Berlins Mitte nur in Gestalt der alten Hohenzollernburg auferstehen darf(?) …” …,

Zu „Kultur” hier mehr … …,

… „Kunst macht sichtbar.

 

 

 

„THERE IS NO PLANET B“

 

Europas ganz geheimer Code:

WENN EHR ÜCH NED WIE ERWACHSENI VERHALTET

MÖCHE MER’S HALT

 

 

Siehe auch: „Prima Klima mit Greta?” …,

… „Wenn wir etwas sinnvoller mit unseren Ressourcen umgehen würden, bräuchten wir nur noch 20 Stunden pro Woche arbeiten. Aber dann bestünde die große Gefahr, dass der Mensch mit dem Denken anfangen könnte. Und das will nun wirklich niemand.” ( Aus dem Forum dazu … )

 

 

Digitalisierung: »Wir machen aus unseren Kindern Psychopathen«

 

… oder: Lass Dich nicht von Doofen und/oder Menschheitsverbrechern ‚regieren’ …

 

Gespräch mit Gertraud Teuchert-Noodt. Über Hirnschäden durch digitale Medien, »notreifende« Smartphonejunkies und Schulen als Lernvereitler …

 

Siehe auch: „‚Digitale Bildung’: Der abschüssige Weg zur Konditionierungsanstalt” …,

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

 

 

„Tagesschau-Fronttheater …“

 

Fühlst du dich über die Folgen deutscher und transatlantischer Kriegspolitik informiert, über das reale Grauen in den davon heimgesuchten Ländern? Ukraine? Syrien? Somalia? Jemen? Mali? Libyen? Hast du dank sauberer ARD-aktuell-Information nennenswerte Erkenntnisse gewonnen über die zugrunde liegende Gewalt, Verbrechen, deren Verursacher, die Interessenlagen? Komm, lieber Nachbar, betrachten wir die Kriegsberichterstattung so gut es geht mal konzentriert auf Afghanistan. Sonst sprengt das hier den Rahmen.

Schlag im Internet das Angebot der ARD-aktuell auf: tagesschau.de. Trag das Stichwort „von der Leyen“ in das Suchfeld ein.

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… Deutschlands Größe

Lieber Nachbar, was meinst du: Gehört der Pfaffe, der die Kanonen segnet, wirklich der Vergangenheit an? In der Bundeswehr heute ist zwar der große Bedarf an psychiatrischer Betreuung nicht gedeckt, aber religiöse Seelsorger gibt es zur Genüge: gut bezahlte Priester und Bischöfe in Uniform, die sich ebenfalls um PTBS-Kranke kümmern. Ihre Umtriebe finden nur in ganz seltenen Ausnahmefällen die Aufmerksamkeit der ARD-aktuell. Der Militärbischof von der Evangelen-Fraktion, Sigurd Rink, war im Advent auch in Afghanistan. Er predigte nicht über das Jesus-Wort „Wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen“ (Lutherbibel, Matthäus 26:52) oder über das alttestamentarische „Wer Menschenblut vergießt, des Blut soll auch durch Menschen vergossen werden, denn Gott hat den Menschen zu seinem Bilde gemacht“ (1. Mose, 9:6). Vielmehr demonstrierte er selbstbewusste Kampfbereitschaft:

„Mit Blick auf Deutschlands Größe und Wirtschaftskraft sind wir in den UN-Einsätzen noch weit unterrepräsentiert“ (15).

Solche wenig friedfertigen Sprüche liegen im Trend kirchlicher Sowohl-als-auch-Demagogie: „Leide mit mir als guter Soldat Christi Jesu. Keiner, der in den Krieg zieht, lässt sich in Alltagsgeschäfte verwickeln, denn er will, dass sein Heerführer mit ihm zufrieden ist.“ (2. Timotheus, 2:3)

………………………………………………………………………………………………………..

 Eins ums andere Mal müssen wir daran erinnern, lieber Nachbar: ARD-aktuell hat den gesetzlichen Auftrag, umfassend und sachlich zu informieren, der Wahrheit verpflichtet, dem Volke zu Diensten. Tagesschau, Tagesthemen & Co. sollen die Urteilskraft des Bürgers stärken und zur Völkerverständigung beitragen. Aber dazu bräuchten auch unsere Qualitätsjournalisten „mehr Fantasie für den Frieden“ und „ganz andere Formen“.

Soviel Format haben sie leider nicht.

( Alles und die Anmerkungen im verlinkten Original … )

 

Siehe auch: „Neun Gründe, warum uns ‚Fernsehen’ ruiniert” …,

Zu „Hitlers TV” hier mehr … ,

… „KMK: Digitale Nebelkerzen anstatt Aufklärung

 

 

„Agrarpolitik ist auch Klimapolitik“

 

… oder: Davoser, Berner, Berliner, Brüsseler Blabla, oder …

 

… Der Mensch übergeht alles

Für den Verlust nicht nur an Vögeln, sondern an Biodiversität insgesamt sind Politik und Gesellschaft als Ganzes verantwortlich: Die wirtschaftliche Entwicklung ist heilig, menschliche Ansprüche gehen über alles, wie wenn die Natur nicht unsere Lebensgrundlage wäre. Neue Strassen, neue Bahntrassen, Radwege, Mountainbike-Trails, Skigebiete, Ställe, Gewächshäuser, Windräder, Kraftwerke, Deponien, Endlager, Flugobjekte aller Art, Schottergärten usw. lassen den Raum für pflanzliches und tierisches Leben schmelzen. Auf dem reduzierten Boden für die Nahrungsmittelproduktion holen auch die Bauern alles heraus, um irgendwie mitzukommen. In diesem Courant normal hat die Natur einen geringen Stellenwert. Für bedrohte Pflanzen und Tiere einzustehen, wird an die unterdotierten Naturschutz-Fachstellen der Kantone und die Umweltorganisationen delegiert.

 

Am Samstag demonstrierten in Berlin über 30.000 Menschen unter dem jährlich wiederkehrenden Motto „Wir haben es satt“ für eine andere Landwirtschaftspolitik. Dabei ging es neben Tierwohl, Insektenschutz und den Perspektiven kleinerer Betriebe auch um das Thema Klimaschutz, zu dem die Agrarpolitik ihren Beitrag leisten kann – oder eben nicht. …

 

Siehe auch: „Mehr als die Hälfte der Feldvögel in Europa ist verschwunden” …,

Den Schweizer Urnern zeigen, was ein Kuhhorn ist, oder … :-) …,

Zu „Landwirtschaft” hier mehr …

Zu „Landschaft” hier mehr …

 

 

„… Es sieht aus, als hätte die Matrix das Freiheitskonzept gekapert …“

 

… oder: Es sieht nur so aus. Alles Maya …

 

… Es sieht aus, als hätte die Matrix das Freiheitskonzept gekapert, es quasi ins Set der eigenen Programmroutinen übernommen – und damit als Ausweg nachhaltig illusorisch gemacht. Die Melancholie der Jetztzeit mag daher rühren, dass uns die aktuelle Form der Macht in der Tat wie eine Gebärmutter – eine Matrix – umschliesst, uns nährt und wärmt. So viel wir auch zappeln, wir kommen nicht raus.

 

Siehe auch: Kleinodien der Freiheitssuche …

 

 

„… Trojanische Pferde unserer Zeit. …“

 

In der digitalen Welt entsteht eine andere Art von Denken, das naiv entweder mit der menschlichen Vernunft gleichgesetzt oder aber als ihr überlegen angesehen wird. Der Philosoph Kaeser besteht darauf, zuerst einmal die menschliche Vernunft in ihrer Wirkungsweise und ihren Grenzen zu verstehen, um von dort aus zu einer realistischen Einschätzung der sogenannten künstlichen Intelligenz zu kommen. Geschieht dies nicht, verliert der Mensch die Fähigkeit, Wissen zu bewerten und zu gewichten.

An verschiedenen Stellen kommt die Hauptsorge von Eduard Kaeser zum Ausdruck: Dass der Mensch zu sehr von „künstlicher Intelligenz“ und ihren Begleiterscheinungen geblendet wird und darüber die Fähigkeit des kritischen Denkens und Urteilens verliert. Damit befindet er sich auf dem Weg zu einer neuen selbstverschuldeten Unmündigkeit.

Eduard Kaeser: Trojanische Pferde unserer Zeit. Kritische Essays zur Digitalisierung. Basel: Schwabe Verlag, 2018, Schwabe reflexe 55, 224 Seiten.

 

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

Zu „KI pervers …” hier mehr …

 

 

„… Angela Merkel und Emmanuel Macron beerdigen die EU …“

 

… oder: Wer heult hier!!!???

 

Wer die heiße Luft vertragen kann, die diesen knapp 16-seitigen Vertrag einer Mongolfière gleich in die deutsch-französischen Lüfte hebt, der lese ihn ganz. Zum Verständnis, worum es geht, reicht jedoch Artikel 4, Satz 1 und 2:

 

 

„Cannabis-Markt in Deutschland: Der Deal mit dem Gras“

 

… oder: Lass Dich nicht von Doofen und/oder Menschheitsverbrechern ‚regieren’ …

 

… Immer mehr Deutsche lassen sich Cannabis auf Rezept verschreiben. Unternehmen hoffen auf ein Milliardengeschäft – nicht nur hierzulande. …

 

Cannabis-Legalisierung: Wer profitiert davon(?) …

 

Siehe auch: „Goldgräberstimmung in der Cannabisindustrie …” …,

… „… Sie ziehen alle Register, um weiter so zu machen. Egal wie …

 

 

„… Bundesregierung im Rüstungswahn …“

 

… oder: Von allen guten Geistern verlassen …

 

Rüstungs-Explosion & Bomben-Geschäfte …

 

Siehe auch: „… Das Europa Merkels und Macrons à la Aachener Vertrag ist eine bizarre Mischung aus Aufrüstung und Kriegsvorbereitung sowie neoliberaler und autoritärer Orientierung im Namen der Völkerfreundschaft. …” …,

… „Schweden, Österreich und der Waffenhandel” …,

… „… Rund 200 Menschen kamen im Berliner Regierungsviertel zu mehreren Aufzügen aus der Szene der „Reichsbürger” und Holocaust-Leugner zusammen. Als Redner traten dabei auch die bekannten Protagonisten Bernhard Schaub* und Gerhard Ittner auf …

 

*) Ein besonderes „Qualitäts-Produkt” der Rudolf-Steiner-Schul-„Bewegung” …

 

 

„Die Raben-Hexe …“

 

… oder: Diese liebenswerten Kreise …

 

Die Hexenabfahrt geht auf eine Walliser Sage zurück. Danach lebte am Natischerberg eine Frau, die etwas „komisch“ war und als „Hexe“ galt. Ihren Mann verachtete sie. Er war ein kleiner Bergbauer, der sich um Ziegen und Schwarznasenschafe kümmerte. Bald wurde bekannt, dass die Hexe in Birgisch einen Geliebten hatte. Doch da der Weg vom Natischberg nach Birgisch weit war, verwandelte sie sich in einen Raben und flog immer wieder zu ihrem Angebeteten.

Eines Sommers verwandelte sie sich wieder in einen Raben und kreiste über ihrem ungeliebten Mann, der auf einer Leiter stand und Kirschen pflückte. Sie spritzte ihm Kot in die Augen. Ihr Mann, der Sepp, stürzte von der Leiter und brach sich das Genick. Neben ihm lag eine leere Kirschflasche. Jetzt griffen die Behörden ein. Sie nahmen die Hexe fest, verurteilten sie und verbrannten sie.

Dort, wo der Kirschbaum stand und Sepp zu Tode stürzte, befindet sich heute  der Zielraum der Hexenabfahrt. Auf den Sieger des Rennens wartet eine gute Flasche Kirsch, eine volle.

(J21/mit Informationen aus der „Hexenzeitung“)

 

„Wer lacht wird verschossen.” (Ostschweizer Spruch)

 

 

„… Woran erkennt man, dass die Spies­serin eine Gali­ons­figur unserer Zeit ist(?) …“

 

… oder: You make my day …

 

Und wo begegnet man ihr? Das stärkste Indiz ist die für unsere Gegen­wart typi­sche Ineins­set­zung von öffent­li­chem und privatem Raum. Weil die Spies­serin ihr Wohn­zimmer liebt und die Aussen­welt fürchtet, erklärt sie letz­tere zu ersterem und ihre Mitmen­schen zu Möbel­stü­cken. In den Stadt­park bringt sie ihre Boombox mit und dreht ihre Lieb­lings­songs auf, wie sie es auch zu Hause zu tun pflegt. In Fern­zügen streift sie die Schuhe ab, legt die feuchten, bunt­be­sockten Füsse hoch und diktiert ihre Lebens­ge­schichte als Epos ins Telefon. Nebenbei teilt sie einen damp­fenden Döner mit ihren Mitrei­senden, zumin­dest olfak­to­risch. Die Atmungs­ap­pa­rate der unmit­tel­baren Neben­sit­ze­rinnen dienen ihr als Dunst­abzug.

 

Zu diesem gut erkannten Welt-Spiessertum hier mehr …

 

 

„… Am 1. Januar fand in Kiew, durch Parlament und Präsident gebilligt, ein Fackelzug von Neonazis zu Ehren des Geburtstages von Stepan Bandera statt. …“

 

… Stepan Bandera war einer der Gründer und Führer der ukrainischen nationalistischen Organisation OUN-UPA, die in verschiedenen Jahren eng mit der Gestapo und der SS zusammenarbeitete und am Massenmord von Zivilisten auf dem Gebiet der ehemaligen UdSSR teilnahm.

 

Siehe auch: „Ukraine: Vielleicht erwacht Europa doch noch” …,

Zu „Nationalismus” hier mehr …

 

 

„… Von den Verhandlungen, die von Brexiteers seit Monaten mit den USA geführt werden für die Nach-Brexit-Zeit, dringt kaum etwas an die deutsche Öffentlichkeit. …“

 

Wer auf den Labour-Vorsitzenden Jeremy Corbyn gesetzt hat, der mit einem zweiten Referendum auf den Verbleib in der EU spekulieren könnte, der hat nicht gerechnet mit dessen Schatten-Ministern.

 

… das mangelnde deutsche Problembewußtsein …

 

 

„Gewalt gegen Frauen ist politische Gewalt“

 

Der Hintergrund: 5 (in Worten: fünf) getötete Frauen bereits im neuen Jahr 2019 in Österreich …

UPDATE …

 

Siehe auch:

 

 

Wer rettet die Schule(n)? II …

 

… oder: Revival „Robert Lembke: ‚Was bin ich?’”

 

Was passiert in Schulen, in denen türkisch- und arabischstämmige Jugendliche schon die Mehrheit stellen? Die Assimilation läuft mit umgekehrten Vorzeichen: es sind die Almans*, die sich anpassen

 

Zu „‚Integration’ – wie bitte!?” … u.a. hier mehr …

Zu „Wer rettet die Schule?” hier mehr …

Zu „Bildungsreformen” hier mehr …

Wie der Herr – die Dame – so’s Gescherr:

In Deutschland ist der Schulbetrieb wie eine Fabrikhalle organisiert.” …,

… „Lehrer sind Fließbandarbeiter – dank PISA, OECD und Schmidtchen Schleicher” …,

… Die Schnittstelle zwischen Gehirn und Computer trennt den Schüler vom Lehrer. …

 

*:-) Deutsch für Deutsche: „Alman” …

 

 

„… Die heutige Regierung Merkel gibt nun offen zu, dass sie ihre damaligen Ziehkinder – die UÇK – für die Umformung zu einer regulären Armee im Kosovo beratend und finanziell unterstützt. …“

 

Worauf soll das hinauslaufen? Kaum sind die Toten von 1999 begraben, ersteht vor unseren Augen die nächste Bestialität: Der Aufbau einer Armee im Kosovo bedeutet nichts anderes als: «Wir machen weiter.»
Der ehemalige Aussenminister Jugoslawiens Živadin Jovanović (1998–2000) gibt nun – zusammen mit dem «Belgrade Forum for a World of Equals» – ein neues umfangreiches Buch heraus, das sich mit der Friedenspolitik in Europa befasst und sich im speziellen mit der Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates und deren weitläufigen Konsequenzen auseinandersetzt. Eine Übersicht in englischer Sprache liegt bereits vor, die Übersetzung des gesamten Buches aus dem Serbischen wird wohl folgen.

 

Siehe auch: „Aufsteiger im Kriegstaumel” …,

… „… Die Bevölkerung wird nach Strich und Faden hinters Licht geführt. …”…,

… „… Sie faseln von ‚Bildung’ – und meinen Krieg …” …,

… „… Sie ziehen alle Register, um weiter so zu machen. Egal wie …” …,

… „Gemeinsam siegen wir” …,

… „… Erst Lügen, dann Bomben – vor 20 Jahren bereitete die NATO ihren Krieg gegen Jugoslawien vor. …

 

 

„Krieg und Frieden – 100 Jahre nach Versailles – Die Aufgaben der Geschichtswissenschaften“

 

… Auch heute rieseln täglich Feindbilder über verschiedene Kanäle in unsere Köpfe. Tatsächlich wird über diese Lektüre jeder von uns eingeladen, darüber nachzudenken, wie in dieser alles andere als friedlichen Welt der Beitrag der Bürger zu einer nachhaltigen Friedensstiftung aussehen könnte.

 

Zu „Krieg und Frieden” hier mehr … — und die Kategorie dazu …

Zu „Propaganda” hier mehr …

Zu „Kriegstreiberei” hier mehr …

Zu „… wie es den Menschen der Schweizerischen Eidgenossenschaft im Laufe von Jahrhunderten gelungen ist, Konflikte friedlich zu lösen …” hier mehr …

 

 

Eine studierte Geographin als britische Premierministerin II …

 

… dabei bleibt es!!!

( Soviel Werbung für dieses großartige Fach leistete zuletzt Alfred Wegener – und der hat es nicht gut überlebt, oder … )

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Was für eine Frau! Wie viele Männer hätten hingeworfen und den letzten Sachsen-König zitiert: ‚Macht euren Dreck alleene.’ Theresa May wirft nicht hin.  …

… „… Säßen in Brüssel Politiker, die Politik für Menschen machten, hätte es den Brexit nie gegeben. …” ( Aus dem Forum dazu … )

 

 

„… Wir bräuchten endlich einen Agrarminister/in der/die weiß was Gummistiefel sind(!) …“

 

Gummistiefel!!!??? – Watt datt denn!? ( Headline aus dem Forum dazu … )

 

— und: Lesen können wäre ooch nich schlecht, oder …

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Bauern machen Druck

Zu „Landwirtschaft” hier mehr …

 

 

„… wie sehr Subventionen einseitig eine Produktionsweise fördern, die zu schlimmen Konsequenzen führt.“ II …

 

… oder: Nicht nur am Bückeberg bei Hameln, oder …

 

Die Macht der Bauernlobby: Der Deutsche Bauernverband ist eine der mächtigsten Lobbyorganisationen, die es in der Bundesrepublik gibt. Ein Grund dafür liegt in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Lebensmittel waren knapp und Landwirte wichtig. …

 

Siehe auch: „… wie sehr Subventionen einseitig eine Produktionsweise fördern, die zu schlimmen Konsequenzen führt.” I …,

… „‚La montagna ha la febbre’ – Der Berg hat Fieber.” …,

… „Permafrost taut schneller auf” …,

… „Die Zerstörung der europäischen Landwirtschaft und Landschaft durch die EU …

 

 

Perlen vor die Nazi-Schweine werfen, oder …

 

… oder: Deutsch und deutlich – „Wer Hitler für unschuldig erklärt, soll sich von hier sofort verpissen!!!”

 

Mahatma Gandhis Brief an Hitler 1939 …

 

Siehe auch: „Sag nicht, es ist für’s Vaterland.” … u.a. …

… „Wider die politisch-völkische Veruntreuung des Deutschtums (!!!) …

 

 

„Die Regierung fürchtet die Künstler“

 

… nicht nur in Rumänien, oder …

 

Zu „Kunst macht sichtbar.” hier mehr …

 

 

INFOsperber-Dossier: „Toleranz gegenüber Fundamentalisten? …“

 

… Forderungen nach präventiver Überwachung der Bürger, nach Verboten von Waffen oder der Burka stehen im Raum. …

 

Siehe auch: „Die gesellschaftlichen Entwicklungen weisen in eine präfaschistische Phase.” …,

… „Blumen für Juncker: ( – Nach wieviel Mrd. aus Bern? – ) Schnell noch ein Großkreuz zum Abschied” …,

… „Kreuz oder Halbmond auf dem Gotthard-Hospiz!?” …,

… „Der Sack ist zu!

 

 

„Die Eska­la­tion der Zeit. Hans Blumen­berg als konser­va­tiver Diagnos­tiker der Moderne …“

 

… oder: Kriegst Du noch die Kurve!?

 

Der Philosoph Hans Blumenberg entwarf 1986 in seiner Studie „Lebenszeit und Weltzeit“ eine Diagnose des modernen Zeitverständnisses und zugleich eine Pathologie des Konservativen – vor der er allerdings selbst nicht ganz gefeit war. Die anhaltende Prominenz Blumenbergs erfordert eine kritische Relektüre.

 

Siehe auch: „Was ist Zeit? Die Welt zwischen Wesen und Erscheinung …” Hrsg. von Wolfgang Schad

 

 

Digitalisierung allein macht total dumm (II) …

 

Also: Ich feile noch an der Überschrift:

 

Muttis Liebling (20 Jahre jung) legt „Deutschlands Zukunft” tagelang lahm, oder s.ä. …

Wann nochmal ist Aschermittwoch!?

 

G.Thr.

 

Zu „Digitalisierung allein macht total dumm” u.a. hier mehr …

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

 

 

„… #Zuhören. Die poli­ti­schen Fall­stricke einer schönen Idee …“

 

Alle reden über das Zuhören – als Forderung, als Wunsch und als Diagnose, dass es am Zuhören mangle. Woher kommt die Idee, dass die Demokratie „Zuhören“ verlangt – und was könnte daran falsch sein? Eine Spurensuche.

 

Siehe auch: „‚Keine blasse Ahnung’ wird …” …,

„‚Spielraum der Freiheit’ – oder wie man den auch verspielen kann …” u.a. …

„… seine neuen Chöre” (… auch das Forum dazu …) …,

Auch Amerika ist noch nicht ganz verloren, oder …

 

 

„… Es sind – trotz allem – offensichtlich Kriegsvorbereitungen, die stattfinden. …“

 

… oder: Prost Neujahr(!) mit dieser „… Berliner Politikerkaste um Angela Merkel …”!!!???

 

… Man mag noch so zerstritten sein, hinsichtlich der Aufrüstung gegen Russland ist man sich nach wie vor einig. …

 

Zu den Steigbügelhaltern dieser Kriegs-‚Politik’ hier mehr …

Zu den allgegenwärtigen Kriegstreibereien hier mehr …

Aktuell dazu: „Ein Tweet wie eine Drohung: Amerikanisches Militär löscht Silvesternachricht

Literatur dazu: Noam Chomsky, Andre Vltchek – Der Terrorismus der westlichen Welt – Von Hiroshima bis zu den Drohnenkriegen. Ein Gespräch

 

 

„… Das Christentum, das „C“ in der CDU, der Christlich-demokratischen Union, liefert seit mehr als 200 Jahren kein für Herrschaft tragfähiges Regelsystem mehr. …“

 

Es war bis zur Abschaffung durch Angela Merkel die ethische Richtschnur des politischen Handelns.

Nun aber bedarf es einer ethnischen Richtschnur, ein kleines „n“ eingefügt, und schon stimmt die Richtung wieder, wobei unter „ethnisch“ allein „islamisch“ zu verstehen ist.

 

Jetzt wirds „interessant”: Wer macht in Berlin 2018ff. den ‚Goebbels’ 2.0, oder … !?

 

Welch’ Weihnachtsgeschenk(!!!): 2 (in Worten: zwei) Menschen, die wirklich arbeiten. DANKE!

 

G.Thr.

 

Siehe auch: „Das Mysterium der europäischen Mitte” …,

… „Die einzige Hilfe, die wir jetzt Deutschland bieten können, heißt Schweigen.” …,

… „DENK-mal fällt aus(!?) — wegen PROPAGANDA …” …,

… „… Bei aller Sympathie für christliche Werte: Aufklärung und Demokratisierung hat die katholische Kirche fast überall rege bekämpft. …” …,

… „Wider die politisch-völkische Veruntreuung des Deutschtums(!!!) …

 

 

„Großindustrie und Aufstieg der NSDAP – Großindustrie und Wiederaufstieg der CDU/CSU“

 

Geschichte …

und Gegenwart …

 

Quellenangabe hier.

 

Siehe auch: „Indoktrination statt Information

 

 

So schafft man ein christliches EUropa(!?) …

 

oder: Doch bloss ein klerikalfaschistoides Nichts?

 

G.Thr.

 

Siehe auch: Zu Novalis „Die Christenheit oder

Europa” …,

„Die Christenheit oder Europa” (Text)

 

 

„Weihnachten an Andere denken. …“

 

Weihnachtszeit ist Spendenzeit. Das Fest der Nächstenliebe bewegt noch immer dazu, auch an jene zu denken, denen es schlechter geht. Doch hinter den rührenden Bildern der Spendenwerbung verschwinden Schwache und Verlierer leicht. Von ihnen erzählen die Geschichten von Heinz Strunk.

 

 

Der letzte Geschenk-Tipp …

 

Darum schweigen die Lämmer

Rainer Mausfeld hat das Buch unter dem Titel «Warum schweigen die Lämmer?» veröffentlicht. Sein Buch aber ist seine Antwort darauf: Weil es von oben so gewollt und mit raffiniertem Meinungsmanagement – und nicht zuletzt dank willfährigen Medien – so durchgesetzt wird.

 

 

„Gemeinsame europäische Verteidigung?“

 

… oder: Das Rindvieh braucht Horn, oder …

 

Wenn es nur nicht so symptomatisch für die Lage der EU insgesamt wäre! Das war kein Versehen, sondern Unfähigkeit gepaart mit Unwissen. …

( Aus dem Forum dazu … )

 

Frohe Weihnachten!

 

G.Thr.

 

 

„… ‚die deutsche Frage von 1871‘ – werde derzeit erneut gestellt. Deutschland stehe ‚wieder da, wo es 1914 stand‘ …“

 

Reset auf deutsch, oder …

 

 

„Wenn der SPIEGEL Fake News eingestehen muss …“

 

Der Fall Relotius: …

Es hat was von Koks oder Größenwahn, dass es nicht z.B. das Cross Border Leasing einer Kleinstadt sein darf oder andere internationale Verwicklungen vor der Haustür, sondern der syrische Bürgerkrieg, Guantanamo und die Todeszelle in den USA sein muss. Und es ist keine Ausrede, dass es Konkurrenzdruck gibt oder dass eine bestimmte Art zu schreiben besonders gut beim Publikum ankommt. Denn hier ist nur ein dreister Fälscher aufgeflogen, der aber eingebettet in „Stoppt Putin jetzt„, Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Bana aus Aleppo und Co. seine Wirkung entfaltet entlang der für „Haltungsjournalismus“ typischen Bandbreite. Damit wird nicht berichtet und abgewogen, sondern vorher festgelegte Narrative werden verstärkt und Personen im Visier erhalten neuerlich eine Punze, weil es nur darum geht zu bestätigen, nicht zu differenzieren. Wer in dieser Blase wirkt, scheint auch sein Urteilsvermögen zu verlieren, denn allzu Offensichtliches wird immer öfter hingenommen, ohne Fakes zu bemerken oder biografische Angaben zu überprüfen.

PS: Alle Lügen in einer Satire: „Das ist der wahre Relotius”.

 

Siehe auch: „Medien in Deutschland: Das Transatlantik-Netzwerk” …,

… „… In den großen Zeitungen und Magazinen liest man darüber nichts. Stattdessen wird aktuell mit Friedrich Merz die nächste Sau durchs Dorf getrieben. …

… „… Das Leak findet in den deutschen Medien schlicht nicht statt. Es passt wohl nicht in unser mediales Bild, dass nicht die Russen, sondern die Briten Öffentlichkeit, Medien und Politik über dubiose Organisationen aus dem Umfeld der Geheimdienste manipulieren. …

 

 

„… 2019 jährt sich der Mauerfall zum 30. Mal. Von der Euphorie jener Tage ist nicht viel übrig geblieben. …“

 

Wo aber Gefahr ist, da wächst das Rettende auch.“ Nur, wo soll es herkommen? Von den Mutigen, die auf der Strasse der staatlichen Repression trotzen? Von den Solidarischen, die Vertriebene bei sich aufnehmen? Von den Unentwegten, die lieber ins Gefängnis gehen, als sich korrumpieren zu lassen? Vielleicht. Unsere einzige Hoffnung: eines Tages sagen zu können, wir hätten auch zu ihnen gehört.

 

Mein Weihnachtsgeschenk: Zu „Hölderlin” hier mehr …

 

 

„Das Breitscheidplatz-Prinzip“

 

Und doch: Gerade weil wir Deutsche gezwungen sind, extreme Gewalterfahrungen zu unserer Geschichte zu zählen, wissen wir mehr als andere, wohin blinder Hass, willkürliche Ausgrenzung und ideologische Verblendung führt. Und warum wir das ablehnen.

Auf diese Erkenntnis können wir stolz sein, zu Recht. Stolz ist von Vorteil für die Gemeinschaftsbildung. Diese Erfahrung taugt für ein „Wir-Gefühl“, kollektive Selbsterneuerung und „Schwarz-Rot-Gut“. Übrigens ohne nationale, religiöse oder sonst welche Vorbehalte zur Eintrittskarte zu machen. Denn andere können diesen Lernschritt nicht nur mit uns machen, sondern sind dazu eingeladen und willkommen. Das ist das Breitscheidplatz-Prinzip. Seine Umsetzung bedeutet Friede auf Erden – jedenfalls dort, wo wir es leben.

 

 

„… Nach der Vereinigung der drei orthodoxen Kirchen der Ukraine macht der US-Propaganda-Sender RFE/RL Werbung für den Metropoliten. …“

 

Wer die Ukraine kennt, der weiss: Das heutige Staatsgebilde «Ukraine» ist in keiner Hinsicht ein Einheit, eine «Nation». Weder ethnisch noch konfessionell, weder sprachlich noch kulturell. Die Machtpolitik der Kiewer Regierung unter Staatspräsident Petro Poroschenko unternimmt aber alles, um diese «Nation» zu schaffen und scheut nicht davor zurück, auch die Geschichte umzuschreiben. Historische Denkmäler werden abgerissen, Strassen werden umgetauft, vor allem aber werden Sprachen von Minderheiten verdrängt, ja verboten. Die Ukraine grenzt zu über 70 Prozent ihrer Staatsgrenze an Russland und etwa ein Drittel der Bevölkerung spricht, vor allem im Süden und Osten des Landes Russisch als Muttersprache. Nicht zuletzt die Absicht, die russische Sprache im Südwesten der Ukraine als Amts- und Schulsprache zu verbieten, war einer der Gründe für die Sezessionsbewegungen im Donbass nach dem Putsch auf dem Kiewer Maidan im Sommer 2014.

 

Siehe auch das INFOsperber-Dossier „Die Ukraine zwischen Ost und West” …,

... Pulverfass „Kosovo” …,

… „Die Ukraine zieht die USA in einen globalen Krieg” …,

… „Das US-Imperium überzieht die Welt mit Krieg. Absichtlich. Zwei aufschlussreiche Belege.” …,

Zu „Faschismus” hier mehr …

 

 

Humboldt!? — Vergiss es!!!

 

Fest­tage bei (und für) GdG …

 

 

„80 Jahre nukleare Kernspaltung – Erklärung der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative“

 

„[…] Aufgrund ihrer Dichte und dem starken Energieaustausch ist zu erwarten, dass sich die Teilchen in einem schweren Atomkern in einer kollektiven Weise bewegen, vergleichbar mit der Bewegung eines Flüssigkeitstropfens. Wird diese Bewegung durch Energiezufuhr ausreichend stark angeregt, könnte sich ein solcher Tropfen in zwei kleinere Tropfen trennen. […] Es erscheint daher möglich, dass der Uran-Kern in seiner Form instabil ist. Er könnte sich daher nach der Aufnahme eines Neutrons in zwei Kerne von etwa gleicher Größe teilen. Diese beiden Kerne werden sich gegenseitig abstoßen und sollten, ausgehend von ihrem Kernradius und ihrer Ladung, insgesamt eine kinetische Energie von ca. 200 MeV entwickeln.” (Lise Meitner/Otto Frisch 1939, Nature, No. 3615, S. 239)

      Mit diesen Worten lieferten Lise Meitner und Otto Frisch 1939 aus dem Exil die erste plausible theoretische Begründung für die revolutionäre Entdeckung der Kernspaltung am 17. Dezember 1938 durch Otto Hahn und Fritz Straßmann in Berlin. Revolutionär nicht nur, weil damit das Atomzeitalter der Menschheit anbrach mit allen seinen Folgen. Vielmehr widerlegte das Experiment die damals gängige Annahme des átomos, der unteilbaren kleinsten Bausteine der Materie. Bisher war es gängige Lehrmeinung gewesen, dass der Beschuss eines Atomkerns mit Neutronen sogenannte Transurane mit höherer Masse hervorbrachte. Der italienische Kernphysiker Enrico Fermi hatte bereits 1934 mit dieser Art von Experimenten begonnen. Hahn und Straßmann konnten mit Hilfe verschiedener Verfahren nachweisen, dass es sich jedoch um radioaktive Bariumisotope handelt, die eine geringere Masse als Uran aufweisen. Mit dem experimentellen Nachweis und der theoretischen Erklärung mit Hilfe des Tropfen-Modells durch Meitner und Frisch war daher eine kopernikanische Wende im Verständnis der Atome eingetreten, die auch in ihren – im Sinne des Wortes – gewaltigen Folgen schon früh von WissenschaftlerInnen antizipiert wurden.

Mit der Entdeckung der Freisetzung weiterer Neutronen im Spaltprozess wurde rasch deutlich, dass eine Kettenreaktion möglich ist, die große Mengen an Energie freisetzt. Ein Mechanismus, der für den Einsatz in einer Bombe nutzbar gemacht werden könnte. Zunächst fand die Idee zur zivilen Energieerzeugung in der Wissenschaft weitestgehende Zustimmung. Unter den Umständen des Zweiten Weltkriegs jedoch stand die Möglichkeit einer Atombombe im Fokus des Interesses von Entscheidungsträgern. Insbesondere die Furcht vor der Entwicklung einer „Deutschen Bombe“ trieb auch Wissenschaftler wie Albert Einstein um. Auf Drängen der emigrierten ungarischen Physiker in den USA, Leó Szilárd, Eugene Wigner und Edward Teller, verfasste Einstein einen Brief an Präsident Franklin D. Roosevelt. Darin enthalten war der Hinweis auf die Möglichkeit der Entwicklung einer amerikanischen Atombombe und die Empfehlung für eine Ausweitung der Mittel für das bisher bescheidene nukleare Forschungsprogramm der USA. Nach der theoretischen Begründung wurde ab 1942 das Manhatten-Projekt zum Bau einer Bombe lanciert. Die im Sommer 1945 fertig gestellten Atomwaffen wurden bewusst gegen Japan und seine Zivilbevölkerung eingesetzt – mit verheerenden Folgen.

Was trieb die Wissenschaftler an, bei diesem Projekt mitzuarbeiten? Lise Meitner selbst verweigerte sich jeder Forschung für eine alliierte Atombombe. Eugene Wigner beschrieb die Hoffnung, mit der Entwicklung der Bombe dem grausamen Zweiten Weltkrieg ein Ende zu bereiten. Doch bereits in dieser Zeit wurde die Überlegung diskutiert, dass durch ein Gleichgewicht des Schreckens zwischen den Atommächten nicht nur der Einsatz von Atomwaffen verhindert, sondern automatisch auch ein Ende jeglicher Kriege erreicht werden könne. Beide Hoffnungen blieben trügerisch, wie die Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki, mehrere Beinahe-Atomwaffeneinsätze und zahlreiche Kriege der folgenden Jahrzehnte zeigen sollten.

In der Rückschau schreibt der Physiker Victor Weisskopf, einer der jüngeren Emigranten, der von Beginn an in Los Alamos an dem Manhatten-Projekt arbeitete, in seiner Autobiographie: „Heute bin ich mir nicht ganz sicher, ob mein Entschluß, mich an diesem ungeheuren – und ungeheuerlichen – Vorhaben zu beteiligen, allein auf der Befürchtung beruhte, die Nazis würden uns zuvorkommen. Es war vielleicht ganz einfach der Drang, an der bedeutsamen Arbeit teilzuhaben, die meine Freunde und Kollegen taten. Sicherlich spielte auch ein Gefühl des Stolzes mit, an einem einzigartigen, sensationellen Unternehmen mitzuwirken. Zudem bot es Gelegenheit, der Welt zu zeigen, wie kraftvoll, einflußreich und pragmatisch die esoterische Wissenschaft der Kernphysik sein konnte.“ In der Zeit nach 1945 war es die Verantwortung für die Verwendung ihrer Forschung, die viele Wissenschaftler in der Folge beschäftigte. Ebenso wie die Gewissheit, beteiligt zu sein, an der Produktion und dem Einsatz von Waffen, und dem Wettrüsten, das den Kalten Krieg prägte.

Einige von ihnen haben Wege gefunden, ihre Position als Experten zu nutzen, um Orientierungen zu geben für die öffentliche Diskussion, die Ausrichtung der Forschung und politische Richtungsentscheidungen. Beispiele für dieses wissenschaftlich-demokratische Selbstverständnis sind das Russell-Einstein-Manifest, die Mainauer Erklärung, der Appell der Göttinger 18. Ihnen gemeinsam ist die Einsicht in die Notwendigkeit, die eigene Position, das Wissen und die Fähigkeiten für die Förderung von Frieden und Verantwortung – und in diesem Falle – gegen nukleare Aufrüstung einzusetzen.

Mit der einseitigen Kündigung des INF-Vertrags durch den Präsidenten der USA steht die Weltgemeinschaft heute an einem historischen Punkt, an dem der Imperativ der atomaren Abrüstung in Frage steht. Doch in einer technologiebasierten Welt sind es die NaturwissenschaftlerInnen und IngenieurInnen, denen Verantwortung in immer neuen Bereichen zukommt. Der Nutzen von Künstlicher Intelligenz bei der Automatisierung der Kriegsführung, die kaum absehbaren Folgen von Eingriffen in das (menschliche) Genom, die Konsequenzen der computergestützten Verarbeitung großer Datenmengen für die Unverletzlichkeit der Privatsphäre aller sind nur einige Beispiele für aktuelle Herausforderungen, bei denen WissenschaftlerInnen Verantwortung übernehmen können. Das Vorsorgeprinzip (Precautionary Principle), der Bericht „Late lessons from early warnings“ der Europäischen Umweltagentur und nicht zuletzt die Rolle der WissenschaftlerInnen in der Geschichte der Kernspaltung sind Orientierungspunkte, die wir heute nutzen können, um unsere Verantwortung wahrzunehmen. Dazu gehört auch, dass wissenschaftliche Arbeitsbedingungen Reflexionsprozesse ermöglichen, die verantwortungsbewusste Forschung fördern.

Warnendes Beispiel sind die Verstrickungen der deutschen Physiker mit dem NS-Regime. Für NatWiss ist dies die Bestätigung, dass Verantwortung und Wissenschaft immer wieder neu und zusammen gedacht wie auch praktiziert werden müssen. Besonders dringlich ist die Bewahrung bestehender Abkommen für nuklear Rüstungskontrolle und Abrüstung wie den INF-Vertrag und die Durchsetzung neuer Verträge zum Verbot und Abschaffung aller Atomwaffen.

Die kommenden Jahre bergen zahlreiche Herausforderungen. 80 Jahre atomares Zeitalter haben Generationen von Menschen, Umwelt und Gesellschaft geprägt, ermöglicht, bedroht und vernichtet. Die Kenntnis dieser Geschichte ist uns Erinnerung an die Verantwortung Einzelner und in seiner wissenschaftlichen Faszination Antrieb unserer Forschung.

 

NaturwissenschaftlerInnen-Initiative für Frieden und Zukunftsfähigkeit

Marienstr. 19/20 · 10117 Berlin
www.natwiss.de
info@natwiss.de

 

Siehe auch: „Gottfried Benn: Verlorenes Ich” …,

 Zu „Identität” hier mehr …

 

 

„… D: … Im schlimmeren (Fall) steht eine preußische Variante des aktuellen Austro-Faschismus an – also eine aus CDU/CSU, FDP und (nichtvölkischen Teilen der) AfD zusammengeleimte rechtsbürgerliche Kampfregierung. …“

 

… oder: Die Betonung liegt eindeutig auf ‚Kampf’ …

 

( Aus dem Forum dazu … )

 

Zu dieser richtigen Einschätzung hier mehr …

Zu „Faschismus” hier mehr …

 

 

Norbert Häring: „Dossier zu Migration und Migrationspakt …“

 

Dossier zu Migration und Migrationspakt

„Was wenn Sie Ihren eigenen Immigranten haben könnten?“: Politico veröffentlicht Plädoyer für Wiedereinführung der Sklaverei 16.2.2018

Warum Migration gut fürs Geschäft ist: Das Weltwirtschaftsforum und die Willkommenskultur 05.03.2018

Nach Jakob Augstein jetzt auch Rainer Hank: Sozialstaat ist voll Nazi 16.7.2018

Wozu sich Deutschland mit dem UN-Migrationsabkommen wirklich verpflichtet und was das Weltwirtschaftsforum damit zu tun hat 19.07.2018

Das Migrationsabkommen in ARD und ZDF, bzw. NICHT in ARD und ZDF 28.10.2018

Wie Regierung und Tagesschau den Migrationspakt schönlügen und die „Faktenfinder“ nicht einmal suchen 02.11.2018

Das Migrationsabkommen als letzter Sargnagel für die linken Parteien 24.10.2018

Linke, die gern Erfüllungsgehilfen des Kapitals sein wollen – aber bitte mit Haltung (mit Nachtrag zu Telepolis) 12.11.2018

Meine Antwort auf die Kritik von Jules El-Khatib, Sofia Leonidakis, Niema Movassat, und Igor Gvozden von der Linken an meinem Sargnagel-Text 13.11.218

Die Diskussion in der Linken um den Migrationspakt kommt in Gang – sie ist ziemlich schmutzig 14.11.2018

Erst will die Regierung den Migrationspakt annehmen und gleich darauf ein Einwanderungsgesetz, das ihm widerspricht 22.11.2018

Wie Seehofer und Merkel mit ihrem Sommertheater zur Migration die Deutschen zum Narren hielten 27.11.2018

Sind No-Border-Linke Lakaien des Kapitals? Kommentar zu einem Text von Michael Wendl 11.12.2018

Wie Bertelsmann für das Weltwirtschaftsforum die Willkommenskultur in Deutschland etablieren half – Teil 1 13.12.2018

Bertelsmann, die Willkommenskultur und der UN-Migrationspakt: Teil 2 16.12.2018

 

 

„… Die »Aktion T 4« zwischen 1940 und 1945 war systematischer Massenmord an Menschen mit Behinderung. …“

 

… Vor 50 Jahren wurden die Verantwortlichen zu milden Strafen verurteilt …

 

Zu diesen „getarnten Verbrechen” hier mehr …

 

 

„Klimawandel: Permafrostböden tauen …“

 

… Das ist erst der ‚kleine Anfang’, oder …

 

Siehe auch: „Tauender Permafrost produziert mehr Methan als erwartet” …,

Zu „Permafrost” hier mehr …

 

 

„… Es ist ein Tödliches Machtspiel, das zur Zeit von einem Trio Infernal gespielt wird. …“

 

Es ist ein Tödliches Machtspiel, das zur Zeit von einem Trio Infernal gespielt wird. Aber Israelis, Saudis und die USA hoffen, dass die Kämpfe im Ergebnis eines Regime-Changes im Iran sie nicht in Mitleidenschaft ziehen würde. Das ist zumindest für das dem Iran geografisch nahe Israel ein leicht erkennbarer Irrtum.

Die Trump-Family tritt offenkundig das Erbe der Bush-Family an: Man will zugunsten der US-Dominanz im Nahen Osten jede Menge Krieg riskieren. Der Irak liegt im Ergebnis des letzten US-Kriegs noch heute sterbend am Boden. Ein sterbender Iran würde in seinem Todeskampf allerdings einen Weltenbrand auslösen. Welch ein mörderisches Geschenk für die Region und die Welt.

 

Siehe auch: „Vergiftete Klimakatastrophe der besonderen Art” …,

… „Politischer Stillstand im Nahen Osten: Schlaglichter und ernüchternde Bilanzen.” …,

… „Sie kritisierten Israel – und wurden gefeuert

 

 

„‚Reichsbürger‘-Szene im Wachsen …“

 

In Schleswig-Holstein steigt die Zahl der „Reichsideologen“ weiterhin deutlich an. Vier Gruppierungen treten im nördlichsten Bundesland verstärkt auf.

 

Dazu hier mehr …

 

 

„Anschlag am Breitscheidplatz“ II …

 

Der Attentäter Anis Amri hatte wohl Mitwisser. Zwei Jahre nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz sind noch immer wichtige Fragen offen.

 

Dazu hier mehr …

Breitscheidplatz 2018: Schön geht anderscht(!), aber Mauern bauen könnse, die BÄRliner, oder …

Siehe auch: „Terror am Breitscheidplatz: Ermittler haben Anis Amri unterschätzt” …,

… „Amri-Aufklärung: Protokoll einer Verweigerung” …,

… „Anis Amri und der zweite Mann

 

 

“Uns wurden diese UN-Pakte in den Hals geschoben, wie ungewolltes Essen einer Stopfgans.”

 

Nicht vergessen: Genau diese „Stopfgans” kommt in gut 8 Tagen als „Festmal auf den Gabentisch” —  jedes Jahr aufs Neue ( – Headline aus dem Forum dazu … – ):

 

„… Und die, schlimmer noch, ihre eigenen Kinder fressen, die sie in den Konsum treiben, um daraus noch mehr Profit zu ziehen. …”

 

G.Thr.

 

Über den rechten Hass auf die Aufklärung … u.a. …

Zu „Migration” hier mehr …

Zu „Weihnachten” in einer ungewohnt stillen Stunde hier mehr …

 

 

„Über den rechten Hass auf die Aufklä­rung“

 

… oder: Die deutschen Schulen und Hochschulen sind unbrauchbar, oder …

 

Der alte Hass auf die Aufklä­rung. Die Neue Rechte von Arnold Gehlen bis Botho Strauß

Wer die heutige Neue Rechte verstehen will, sollte ihre schon etwas älteren Texte lesen. Dort machen ihre Theoretiker mit grellen Worten klar, dass der Gegensatz zwischen „rechts“ und „links“ für sie in Wahrheit der tiefe Antagonismus zwischen „rechts“ und „liberal“ ist.

 

Zu „Aufklärung” hier mehr …

Diagnose ist noch keine Therapie: „Die gesellschaftlichen Entwicklungen weisen in eine präfaschistische Phase.” …

… und: Glotzen hilft nicht!!!

 

 

 

Klimawandel-Weihnachtsgeschenke, oder …

 

… Klimakonferenz Katowice: Land unter in Polen(?) …

 

 

„… Es ist an der Zeit, die Mitverantwortung der Unterrichtspraxis im Fach Geschichte zu erkennen. …“

 

oder: Wer gibt den Leisen ihre Stimme zurück …

 

Hochschullehrer klagen immer wieder über mangelhafte intellektuelle Voraussetzungen ihrer Studienanfänger. Dies betrifft nicht bloß die oftmals miserable Orthografie, es betrifft ebenso Lücken in der Allgemeinbildung und da zumal in Sachen Geschichte. Historische Fakten bedeuten nicht nur Zahlen und Namen, sondern auch die damit verbundenen Ereignisse und Schicksale. Sie rufen emotionale Reaktionen hervor und ordnen sich einer Werteskala zu.

Sofern dies alles fehlt, herrschen Unwissen und Ignoranz. Sie lassen Raum für Falschinformationen, wie sie zumal das Internet bereithält, man muss bloß auf die entsprechenden Blogs und Webseiten gehen und dort bleiben. Die Angebote sind reichlich. Nebenher verheißen sie Kameraderie, Abenteuer, Elitebewusstsein und Provokation, was manche pubertierende Seele begehrt.

Wir haben Brandenburg und Sachsen nicht zufällig erwähnt. In beiden Bundesländern häufen sich rechtsextreme Überzeugungen und Aktivitäten, zumal bei jungen Leuten. Das Problem wird bevorzugt mit den dort geschehenen gesellschaftlichen Umbrüchen nach 1990 erklärt. Es ist an der Zeit, die Mitverantwortung der Unterrichtspraxis im Fach Geschichte zu erkennen.

 

Siehe auch: „Offener Brief an den Herrn Bundespräsidenten vom 13.12.2018” …,

… „Wider die politisch-völkische Veruntreuung des Deutschtums(!!!) …” …,

… „Hitlers Glocke — bleibt!” …: Zu diesen Nibelungen hier mehr

„Geschichte(n) der Gegenwart” u.a. …

 

 

„Das Smartphone, unsere elektronische Fußfessel“

 

Die deutsche Wirtschaft würde sich einen Arm abhacken, wenn sie solche Daten hätte. Das ist vergleichbar mit der Geschichte über das Abhören des Telefons von Frau Merkel: Weil wir nicht selber genug Daten haben, sind die hiesigen Geheimdienste vom NSA abhängig und müssen machen was die Amis wollen. Der hiesigen Wirtschaft geht es in Bezug auf Daten sehr ähnlich. Übrigens, kürzlich konnten wir lesen, dass Elektroautos in China ständig den Aufenthaltsort an den ch. Staat senden müssen. Auch deutsche Autos machen das in China. Das heißt Autos sind die neuen Smartphones und wer Daten dort abgreifen kann, wird wahrscheinlich steinreich. Da einen vernünftigen Kompromiss zu finden, wäre eigentlich Aufgabe des Staates, aber natürlich ist das für den DE-Staat alles Neuland und nichts passiert. Gibt ja auch viiel wichtigeres zu machen.

( Aus dem Forum dazu )

 

Zu „Digitalisierung” hier mehr …

 

 

Die Regierungen Schreiben Nichtangriffspakte. Kleiner Mann Schreibe dein Testament. (B. Brecht, 1939)

 

Tatsächlich ist vielen Europäern die Furcht vor einem dritten Weltkrieg nicht mehr fremd. Es klingen längst vergessene Töne an, wenn bange von Scharmützeln zwischen russischen und ukrainischen Schiffen an der Krim berichtet wird. Und es macht Angst, wenn das Gedenken an den Ersten Weltkrieg eine deutsche Kanzlerin und ein französischer Präsident nicht davon abhält, nach einer „echten“ gesamteuropäischen Armee zu rufen.

Am Mittwoch den 12.12.2018 beschloss das Europäischen Parlament (EP) zum ersten Mal in seiner Geschichte einen eigenen Verteidigungshaushalt. Doch die Europäische Union (EU) hat längst begonnen, ermutigt vom Friedensnobelpreis am Revers für ihren „Beitrag zu mehr als sechs Jahrzehnten Frieden und Versöhnung in Europa“, militärisch wie propagandistisch aufzurüsten.

 

Siehe auch: „Krieg und Frieden” und die Kategorie dazu …

 

 

„… In diesem Kräfteverhältnis befindet sich letztlich auch die Geschichtswissenschaft, wenn sie die «Archive der Umwelt» entschlüsselt, die immer auch einen Teil von unserer Zukunft erzählen. …“

 

In diesem Kräfteverhältnis befindet sich letztlich auch die Geschichtswissenschaft, wenn sie die «Archive der Umwelt» entschlüsselt, die immer auch einen Teil von unserer Zukunft erzählen. Das Nachdenken darüber, was dies für die Geschichtswissenschaft disziplinär, methodisch und gesellschaftspolitisch bedeutet, hat mit der Tagung in Bern entscheidende Impulse erhalten: neue Quellenarten, neue Kooperationen, neue Narrative. Um diese neuartigen Formen von Zusammenarbeit anzugehen, sollten «wir uns als Spektrum denken» (Marcus Hall, Zürich). Oder wie Jon Mathieu es zum Schluss seiner Ausführungen ausdrückte: Eine «Einheit» zwischen Geschichtswissenschaft und Naturwissenschaften sei gar nicht erwünscht, geschweige denn demokratisch durchführbar. Was es seiner Meinung nach brauche, sei ein «problembezogener, kritischer Pluralismus».

Dieser Text ist eine überarbeitete Fassung des Tagungsberichts der Autorin zu «Archive der Umwelt. Naturwissenschaften und Geschichte», der am 7. Dezember 2018 auf der Website von infoclio erschien.

 

 

„… Nun muss sich der im Krisenfieber dahinsterbende Koalitionspartner SPD zur neu gekürten CDU-Chefin verhalten. …“

 

Während die Parteilinke auf Merz hoffte, um ohne Gesichtsverlust aus der ungeliebten Koalition aussteigen zu können, steht das Gefühlsbarometer bei der Führung auf Erleichterung: Solange es geht, tummelt man sich weiter in einer imaginären Mitte und schiebt den (Wahl-)Tag der Wahrheit hinaus. Möglich, dass dieser mit den drei Landtagswahlen im nächsten Jahr bevorsteht. Möglich auch, dass Merkel dafür dann die Verantwortung übernimmt und sich als Kanzlerin zurückzieht. Dann stünde der Weg frei für eine schwarz-grüne Koalition. Und für die Opposition eine Sammlung der «Irgendwie-Linken», die hoffentlich mehr ist als die Sammlungsbewegung à la Sahra Wagenknecht.

(Hervorhebung G.Thr.)

 

 

„… Staatengefängnis EU …“

 

Die Bundesregierung setzt auf „alles oder nichts“ – eine Maxime, die seit fast 150 Jahren ein prägendes Merkmal der Berliner Außenpolitik ist und Deutschland, ganz abgesehen von den Schäden, die sie in den Nachbarländern anrichtete, zweimal in den Zusammenbruch stürzte.

 

 

„… diese verzerrende Sicht innerstaatlich mit Staatspropaganda durchzusetzen …“

 

Dass Regierungen ihre Politik mit beschönigenden Darstellungen den Wählern anpreisen, ist normal. Dass eine internationale Vereinbarung aber bereits in ihrem Text eine völlig unrealistische, die Wirklichkeit total verzerrende Sicht ihres Regelungsgegenstandes gibt (Migration führe immer zu Wohlstand für alle usw.) und dass die an der Vereinbarung beteiligten Staaten sich ausdrücklich verpflichten, diese verzerrende Sicht innerstaatlich mit Staatspropaganda durchzusetzen, ist nicht nur außergewöhnlich – es ist antidemokratisch.

 

Zu „Hitlers TV” hier mehr …

Zu „Propaganda” hier mehr …

 

 

„‚Die Liste‘. Über Migra­tion, Moral­po­litik und eine recht­liche Leer­stelle …“

 

Seit gut zehn Jahren wird eine ständig wachsende Liste von Migrantinnen und Migranten, die auf dem Weg nach Europa ihr Leben verloren haben, auf Ausstellungen gezeigt und in den Medien publiziert. „Die Liste“ soll unser Mitgefühl wecken. Doch genau das ist ihr Problem

 

 

„… wo die Angelsachsen nur das konsequent verfolgte Ziel haben, Rußland zu strangulieren und zur Unterwerfung zu zwingen. …“

 

In Deutschland kann man das beurteilen, auch den Wortbruch, was die absprachewidrige Ost-Erweiterung der NATO anbetrifft. Der Waffenstillstand 1918 fußte auf den 14 Punkten des US-Präsidenten Wilson mit der Zusage, keine Grenzverschiebungen zu Lasten auch Deutschlands zuzulassen. Versprochen-gebrochen, wie die Beispiele von Eupen-Malmedy bis Schlesien, das Memelland und Danzig bis heute deutlich machen.

Um nicht in europäischer Erstarrung, Aufgabe und Krieg zu enden, muß der amerikanisch-britisch geführte Westen seine Politik ändern und Rußland am Tisch der guten europäischen Nachbarschaft einen gleichberechtigten Platz endlich einnehmen lassen.

 

 

Rezension zu Götz Eisenberg: „Zwischen Anarchie und Populismus“

 

Zwischen Anarchismus und Populismus – Zur Sozialpsychologie des entfesselten Kapitalismus Band 3
Edition Georg-Büchner-Club
Verlag Wolfgang Polkowski
Gießen 2018
ISBN 978-3-9818195-3-3
450 Seiten; 24,90 Euro

 

 

Krone-Schmalz: „Ich empfinde das als unverhohlene Kriegshetze“

 

Es hat eine Phase gegeben, in der Politiker und Organisationen zu Wort kamen, die beide Seiten zur Mäßigung aufgerufen haben. Es war auch die Rede davon, man müsse erst einmal die genaue Sachlage klären. Wer hat da wen provoziert? Aber das war nicht von langer Dauer. Eine gewisse Nachdenklichkeit und Zurückhaltung wird mittlerweile überlagert von der Haltung: Wie lange will sich der Westen das russische Verhalten noch bieten lassen? Reagiert der Westen zu lasch mit Blick auf Russland? Ich empfinde das als unverhohlene Kriegshetze.

In dieser aggressiven Grundstimmung gehen auch die Details verloren, die man braucht, um Situationen real beurteilen zu können.

 

 

„… Die Missachtung der Realität und die Ächtung derjenigen, die über die Realität sprechen wollen, ist immer der bombensichere Weg in die Katastrophe. …“

 

Man sollte meinen, dass die Deutschen das inzwischen gelernt haben. Offenbar haben sie das aber nicht.

 

 

Die Kosten des Krieges und die Frage: «Was schützt uns wirklich?»

 

„Ich bin ein Berliner Amerikaner …”

 

 

Das Beste am Norden sind seine neuen Chöre …

 

Chorsingen galt lange als uncool, war nur etwas für richtig gute Sänger. Doch das hat sich gründlich geändert. Insgesamt singen in Deutschland momentan mehr als fünf Millionen Menschen in Gesangsgruppen oder im Chor. Es gibt allein 60.000 registrierte und geschätzt noch mal 50.000 unabhängige Chöre. Der Film begleitet Chöre, die anders singen wollen als klassische Schul- oder Kirchenchöre und fragt: Warum sind Chöre plötzlich so angesagt(?)

 

Siehe auch: „Musikjournalismus in der Krise” …,

Zu „Kunst macht sichtbar.” hier mehr …

 

 

«Die Gesundheitsbehörden liessen sich von einer Kampagne von Pharmafirmen einspannen, die mit der aufgebauschten Gefahr Geld verdienen wollten.»

 

, Wolf-Dieter Ludwig, damals Vorsitzender der Medikamentenkommission der deutschen Ärzteschaft, bezeichnete das Schweinegrippe-Programm als einen «Skandal»

 

 

„… Wann endlich verstehen die Politiker, dass sie als kleinen Dienst gegen die Klimaerwärmung endlich die Sozialwerke vom Bevölkerungswachstum abkoppeln könnten(?) …“

 

… Aber bereits das scheint zu viel verlangt zu sein!

( Aus dem Forum dazu … )

 

 

„70 Jahre UNO-Menschenrechtscharta …“

 

Die Verpflichtung auf grundlegende Menschenrechte, für viele nach dem 2. Weltkrieg eine große Hoffnung, wird heute für politische, wirtschaftliche und militärische Interessen instrumentalisiert. …

 

 

„… Doch die Folgen sind eine gefährliche Eintrübung des politischen Klimas und der Wahrnehmung der Voraussetzungen für Frieden und Freiheit der Nationen.“

 

… Gefährdete Demokratien

Mitschuldig an dieser Entwicklung sind – zumindest in einigen Fällen – die etablierten, alten politischen Parteien, die oft zu selbstgefällig, verkrustet, wenig innovativ und zukunftsgerichtet, dafür selbst gelegentlich ideologisch geworden sind. Einst Träger und Repräsentanten politischer Streitkultur und wirtschaftlicher Neuorientierung,  bewirtschaften sie seit Jahrzehnten die gleichen alten Fragen und innerparteilichen Hierarchien – im Volk hat man das längst realisiert und ist deshalb offen für Alternativen.

In diese Lücke sind Facebook & Co. vorgeprescht. Dort sind es mit Vorliebe Themen wie Zuwanderung, kriminelle Flüchtlinge, böse EU, die beim Publikum Aufregung, Wut, Angst oder Hass erzeugen. Es erstaunt dann wenig, dass es die trügerisch einfachen Antworten und Versprechen der Populisten für bare Münze, die Ankündigung einer besseren, persönlichen Zukunft als politische Wende-Verheissung hält. Dieses Verhalten ist sogar teilweise verständlich. Doch die Folgen sind eine gefährliche Eintrübung des politischen Klimas und der Wahrnehmung der Voraussetzungen für Frieden und Freiheit der Nationen.

 

Zu „Facebook & Co.” hier mehr …

Zu der Deutschen absolutem Lieblingstier hier mehr …

 

 

„… Die Situation ist verkachelt …“

 

… oder: Ein Schweizer Wort bitte in Gottes Ohr …

 

Die Situation ist verkachelt – ob Macron in den kommenden drei Jahren daran noch was ändern kann ist ungewiss. Ob 2022 erneut eine einigende Anti-Le Pen-Figur wie Macron gefunden und hochgejubelt werden kann ist noch ungewisser – wenn nicht, so ist Le Pen so gut wie gewählt. Dafür braucht sie nichtmal von den aktuellen Protesten zu profitieren. Bereits mit ihrem Ergebnis von 2017 (33.9%) wäre sie mit Abstand diejenige von einer einzelnen Partei unterstützte Person mit den meisten Stimmen und in einer Stichwahl in jedem Fall wieder mit dabei. Schuld an der aktuellen Misere ist aber nicht Le Pen, sondern schuld sind die Scheuklappen-Politiker und -Wähler, welche mit Ihrer Anti-Wahl die ganz dringenden und selbstverständlich für viele schmerzhaften Reformen eben bloss aufgeschoben haben.

( Aus dem Forum dazu , Hervorhebung G.Thr. )

 

Neue Westfälische am Sonntag , 02.12.2018 :

„Gelbwesten“ wollten Autobahnen lahmlegen

Von Matthias Schwarzer

Unna / Porta Westfalica. Die Polizei im Kreis Unna hat am Samstag eine Gruppierung daran gehindert, das Kamener Kreuz auf der A2 lahmzulegen. Die Gruppe, die sich auf die französischen „Gelbwesten“ beruft, hatte sich mit acht Fahrzeugen an einem Parkplatz getroffen, um angeblich gegen die hohen Spritpreise zu demonstrieren. Wie die Polizei auf Anfrage bestätigte, war die Demonstration nicht angemeldet und wurde von den Beamten aufgelöst. Eine Strafanzeige wurde gestellt.

Zur selben Zeit traf die Polizei auch am Autohof Porta Westfalica 15 Gelbwesten an. Die Personen hätten sich aber kooperativ verhalten – eine Blockade war offenbar nicht geplant, hieß es in Berichten.

Derzeit versuchen rechte Gruppierungen in ganz Deutschland, auf den Zug der französischen Protestbewegung aufzuspringen. Ihnen geht es jedoch weniger um Spritpreise, sondern vielmehr um einen „Umsturz des Systems“. In Facebook-Gruppen und bei Telegramrufen rufen sie zum Protest auf. Dort wurde auch die Blockade des Kamener Autobahnkreuzes besprochen. In Gruppen wie „Kamener Kreuz“ oder „Patrioten im Widerstand“ hatten Teilnehmer auch die Blockade weiterer Autobahnabschnitte großspurig angekündigt. Tatsächlich beteiligten sich an dem Protest nur wenige Personen – zu Blockaden kam es nicht.

Die Polizei in Unna wollte nicht bestätigen, ob es sich bei der Gruppe um Rechtsextreme handelt. Es sei eine „lose Gruppierung“ gewesen. Die Teilnehmer hatten den Beamten erklärt, nur „einen Spaziergang“ machen zu wollen. Für 26 Teilnehmer sei dann ein Demonstrationsweg durch Unna vereinbart worden.

(Zitiert von  hiergeblieben.de  )