„… Brüssel, Neoliberalismus und das Feindbild Russland …“

 

Aber es erscheint von vornherein falsch, um der Selbständigkeit Europas willen mit einer europäischen Armee zu beginnen. Es geht um viel Wesentlicheres, nämlich um eine Neubesinnung und Neuordnung Europas. Und das lässt sich nicht in der neoliberalen Diktatur, mit der es die Bevölkerung zu tun hat, durchsetzen, mit diesem Brüsseler Wasserkopf und den dort die Politik mitgestaltenden US-Netzwerken und 6.000 Lobbyvertretungen, nicht mit der herrschenden Aufrüstungshysterie, der wirtschaftlichen und militärischen Interventionspolitik und der Austeritätsvorgabe, die ärmere Länder in den Ruin treibt.

Wünschenswert wäre ein geeintes Europa der Nationalstaaten und zwar unter Einbeziehung Russlands. Erstes Ziel müsste daher sein, aus der NATO auszutreten (was unter Charles de Gaulle schon einmal geschehen ist(10)) und die Militäretats so weit wie möglich zu reduzieren, um mehr Mittel für sinnvolle Investitionen zur Verfügung zu haben. Doch dem stehen Politiker wie Macron und Merkel, die sich als militante Vertreter des Neoliberalismus und einer von den USA vorgegebenen Aggressionspolitik gegenüber Russland erwiesen haben, im Wege. Insofern ist in dieser EU, wie sie sich heute darstellt und in der die Regeln ohnehin nicht mehr beachtet werden, das Chaos vorprogrammiert.

( Alles und die Anmerkungen im verlinkten Originaltext , Hervorhebung G.Thr. )

 

Siehe auch: „Die künftigen Kriege der EU” … u.a. …

… „Erneut wird an der Konfrontationsschraube gedreht” …,

… „Kosovo will Armee aufbauen.” …,

… „Streit um Armeegründung des Kosovos eskaliert im UN-Sicherheitsrat” …

Zum „Kosovo” hier und hier mehr …

 

 

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