„… Beleidigung des Christentums …“

 

Martin Mosebach hat 2007 den Georg-Büchner-Preis erhalten. Er bezeichnet sich selbst als „reaktionär“. Das ist noch kokett gesagt. Es wäre gut, wenn jetzt wenigstens einige Intellektuelle die Kraft finden würden, sich von diesem Scharlatan loszusagen. Können das auch die Kirchen in Deutschland? Oder ist es am Ende so, dass man sich lieber über reale oder erdichtete Sexskandale aufregt als über Enthauptungen?

Mosebachs sogenanntes Christentum steht ebenso wenig auf dem Boden unserer Verfassung wie radikalisierte Formen des Islam. Und mit aufgeklärtem Glauben hat es schon gar nichts zu tun. Mosebach beleidigt alle Christen mit Verstand.

Es wäre kein Fehler gewesen, wenn die Moderatorin des gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Senders 3sat auf diesen Punkt zumindest hingewiesen hätte. Und noch besser hätte sie Herrn Mosebach schlicht und einfach rausgeschmissen.

 

Es ist zu befürchten, sehr geehrter Herr Wehowsky, dass die durch und durch klerikal-faschistoide u.a. bundesdeutsche „Elite” in der Politik und in den Rundfunkanstalten noch ganz andere Dämonien zum „Kunstwerk hochloben” wird ...  ‚Aleister Crowley’ ist deren Ideal.

 

G.Thr.

 

Siehe (u.a.): „Hitlers TV

 

 

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