Auszug aus: „Wie weit noch bis zum Krieg? Die USA, China, die EU und der Weltfrieden“

 

… oder: Wenn Europa – wie bisher immer und immer noch(!) – wieder versagt …

 

Chinas Spurt an die Spitze der Weltwirtschaft hat wissenschaftliche und publizistische Meinungsmacher im Westen irritiert. Der Autor Conrad Schuhler untersucht ihre Argumente gegen Chinas ökonomisches und gesellschaftliches Wachstum und erläutert das chinesische Konzept vom guten Leben als Dreh- und Angelpunkt der Wirtschaftspolitik. Vorgestellt wird die »Neue Seidenstraße« als ›Globalisierung auf Chinesisch‹. Ausführlich erörtert wird die Gefahr eines »Dritten Weltkriegs« als Neuauflage der »Falle des Thukydides«, wonach ein Herausforderer den alten Hegemon der Weltordnung nur durch einen Krieg ablösen könne. China weist diese Zumutung von sich. Die Hauptgefahr sieht Schuhler darin, dass die USA ihre globalen Führungsansprüche auf die Dauer nicht mehr mit »zivilen« Mitteln durchsetzen und somit in Versuchung geraten können, ihre weit überlegenen militärischen Mittel einzusetzen. Eine Chance auf Zukunft gibt es für ihn, wenn die Bewegungen für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Umwelt das globale Kapital mit seinen rücksichtslosen Verwertungsinteressen als gemeinsamen Gegner erkennen und bekämpfen.

 

Die bipolare Welt

Mit dem Aufstieg Chinas zur Weltmacht stellt sich die Frage, ob ein Krieg zwischen den beiden dann dominierenden Blöcken droht. Exklusivabdruck aus „Wie weit noch bis zum Krieg?“. …

 

Siehe auch: „Die Transformation der Gesellschaften anlässlich von Covid-19 läutet die Militarisierung Europas ein …” …,

… „Die bewaffnete Nato «bekämpft das Coronavirus» …” …,

… „Deutschland als VerBLÖDungsrepublik …” …,

Zur kriegsfähigen ‚bipolaren’, also dualen Unterwelt der Digitalisierung hier mehr …,

… „Die Rüstungsindustrie liefert die Waffen, die Länder ihrer Produktion «dürfen» aber für die Kriegsopfer-Hilfe zahlen. Zynismus pur.

 

 

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