„Aufgaben einer souveränen Bürgerschaft – oder: Es steht ein Elefant im Zimmer …“

 

Gibt es diese Kraft, dieses Bewusstsein, in der Mitte unserer Gesellschaft, gross und unübersehbar? Ja und nein. Es gibt viele Bürger, die die oben genannten Punkte alle unterschreiben würden, aber in der politischen Arena herrschen lautere Stimmen vor, die zu verschiedenen dieser Punkte gegensätzliche Misstöne hinaustrompeten, natürlich immer in passenden propagandistischen Melodien. Wenn es dieses Bewusstsein aber nicht nur in den Köpfen vieler einzelner Bürger, sondern als selbstbewusste und handlungsfähige Bürgerschaft gäbe, könnten die oben angesprochenen politischen Flügel in allen Farben flattern, wie sie wollen, die Parteitrompeten könnten blasen, was sie wollen – sie könnten eine souveräne Bürgerschaft nicht in falsche Richtungen fortbewegen.
Es steht ein Elefant im Zimmer, er heisst EU und will demokratische Souveränität und Gewaltenteilung durch eine praktisch unkontrollierbare Exekutive ersetzen – aber viele schauen daran vorbei, als sei das nur ein schnurrendes Kätzchen. Die Bürgerschaft müsste sich aber selbst zum Elefanten machen und die falschen politischen Führer auf schnurrende Kätzchen schrumpfen lassen. Dazu müssen wir natürlich auch die Persönlichkeiten in der Politik unterstützen, deren Herz noch für die richtigen Ziele schlägt. Vor allem aber müssen wir Bürger uns die oben angedeuteten Grundsätze demokratischen Lebens wieder vergegenwärtigen und uns an ihnen aufrichten. Wir müssen gemeinsam überlegen, wie wir sie unverrückbar in das politische Leben in unserem Land stellen. Das ist ein längerfristiges Projekt der (Selbst-)Aufklärung zur staatsbürgerlichen Verantwortung und richtet sich nicht nach Terminen von Bundestagswahlen.

 

Siehe auch: „Für ein menschliches Europa

 

 

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