„Agrarpolitik ist auch Klimapolitik“

 

… oder: Davoser, Berner, Berliner, Brüsseler Blabla, oder …

 

… Der Mensch übergeht alles

Für den Verlust nicht nur an Vögeln, sondern an Biodiversität insgesamt sind Politik und Gesellschaft als Ganzes verantwortlich: Die wirtschaftliche Entwicklung ist heilig, menschliche Ansprüche gehen über alles, wie wenn die Natur nicht unsere Lebensgrundlage wäre. Neue Strassen, neue Bahntrassen, Radwege, Mountainbike-Trails, Skigebiete, Ställe, Gewächshäuser, Windräder, Kraftwerke, Deponien, Endlager, Flugobjekte aller Art, Schottergärten usw. lassen den Raum für pflanzliches und tierisches Leben schmelzen. Auf dem reduzierten Boden für die Nahrungsmittelproduktion holen auch die Bauern alles heraus, um irgendwie mitzukommen. In diesem Courant normal hat die Natur einen geringen Stellenwert. Für bedrohte Pflanzen und Tiere einzustehen, wird an die unterdotierten Naturschutz-Fachstellen der Kantone und die Umweltorganisationen delegiert.

 

Am Samstag demonstrierten in Berlin über 30.000 Menschen unter dem jährlich wiederkehrenden Motto „Wir haben es satt“ für eine andere Landwirtschaftspolitik. Dabei ging es neben Tierwohl, Insektenschutz und den Perspektiven kleinerer Betriebe auch um das Thema Klimaschutz, zu dem die Agrarpolitik ihren Beitrag leisten kann – oder eben nicht. …

 

Siehe auch: „Mehr als die Hälfte der Feldvögel in Europa ist verschwunden” …,

Den Schweizer Urnern zeigen, was ein Kuhhorn ist, oder … :-) …,

Zu „Landwirtschaft” hier mehr …

Zu „Landschaft” hier mehr …

 

 

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