„Abschied von der Erde“ – eine Palmsonntags-Zumutung …

 

… oder: Was dir zugemutet wird, wird dir auch zugetraut.  

 

Bei Michio Kaku herrscht aktuell Aufbruch­stim­mung. In seinem gerade auf Deutsch erschie­nenen Buch Abschied von der Erde  widmet sich der am City College of New York tätige Physiker und Bestseller-Autor der Frage einer mögli­chen Kolo­ni­sie­rung des Welt­raums. Mit dieser kühnen Vision will Kaku auf eine Reihe von globalen Bedro­hungs­sze­na­rien reagieren. So spricht er in der Einlei­tung seines Buches von der „globalen Klima­er­wär­mung … von atomaren Massen­ver­nich­tungs­waffen … von biolo­gi­schen Massen­ver­nich­tungs­mit­teln wie aero­genen AIDS- oder Ebola-Erregern …, die durch simples Husten oder Niesen über­tragen werden können“. Außerdem sieht sich Kaku der Gefahr einer „wach­senden Bevöl­ke­rung gegen­über, die die irdi­schen Ressourcen in rasender Geschwin­dig­keit aufbraucht“. Ange­sichts dieser über­wäl­ti­genden Heraus­for­de­rungen erscheint ihm die Besie­de­lung des Welt­raums als letzter Ausweg, um den Fort­be­stand der mensch­li­chen Spezies zu retten.

 

Siehe auch: „Geldvernichtung auf dem Mars

 

 

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