„… Ab 1990 konnte sich der Kapitalismus schamlos austoben“

 

… Bis 1990, solange die Sowjetunion und der kommunistische Block existierten, musste der Westen, der Kapitalismus, immer beweisen, dass er das bessere System für die Menschen ist. Deutschlands Soziale Marktwirtschaft bescherte den Deutschen immer bessere Lebensbedingungen. Mit dem „Sieg über den Kommunismus“ ist auch die wirtschaftliche Welt unipolar geworden und der Kapitalismus konnte sich schamlos austoben. Das US-Außenhandelsdefizit feierte einen Höchststand nach demselben und analog dazu die Außenhandelsüberschüsse Chinas und Deutschlands. Dass das nicht gut gehen kann, haben neuerlich auch die verbohrtesten Systemökonomen erkennen und zugeben müssen. …

Dazu passt:

Nun sind sie ganz erstaunt, das der Kapitalismus nach dem Ende des „Kalten Krieges“ – das Feindbild ist weg – seine „Fratze“ zeigt. (was hat uns geritten….)
Der Kapitalismus, der (auch schon vor der „Wiedervereinigung“) für Gewinnmaximierung und damit auch für Ausbeutung steht, „entwickelte“ sich weiter. Das ist sein Wesen. Wer nicht untergehen will, muss wachsen.
Und wer wachsen will (muss), tut Alles. Steuerhinterziehung, Täuschung, Manipulation bis zur Einflussnahme, Betrug und auch Krieg.
Daran haben wir uns gewöhnt. Alles nur Einzelfälle? Nein, das ist die Regel.
Und nun haben wir den Salat – wer hätte das gedacht.

 

 

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