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Anthroposophischer Seelenkalender

 

Ostersonntag 2010 war am 04. April 2010 …

Auf die Frage bezüglich der Datenverschiebung von Jahr zu Jahr antwortete Rudolf Steiner: Die Hauptsache sei, daß immer mit der ersten Strophe zu Ostern begonnen werde. Die Verschiebung habe nicht viel zu bedeuten, da er immer drei Strophen der Wochensprüche in der gleichen Stimmung gehalten habe.

also werden zu den hier gemachten Datenzahlen bis Ostern 2011 3 (drei) Tage hinzugezählt.

The Calendar of the Soul Verses by Rudolf Steiner, English Translations by Tom Mellett

Dazu machte Tom Mellett folgende wichtige Bemerkung:

Man fängt zu Ostern an. Der Polarvers (Gegenspruch) ist der 52. Um die dynamische Bewegung zu beobachten, gehe man gleichzeitig mit den zwei Zeigefingern spazieren. Bitte drücke den linken Finger auf #1 und lass die fortwahrenden Nummern rechtsläufig gleiten. Mit dem rechten Finger drücke auf #52 und geh auch rechtsherum, aber in absteigender Reihenfolge. Wenn der linke Finger den Gipfel beim 13. Vers erreicht, dann kommt der rechte Finger am Tiefpunkt beim 40. an. Danach nähern sich die Finger an, bis sie an 26 & 27 vorbeigehen.

Um einfach zu rechnen, wende diese Gleichung an: die Nummer eines Vers + die Nummer seines polarischen Vers = 53 , oder [ p = 53 – v ] (p = Polarvers; v = originaler Vers)

Die zeitgebundene Gleichung würde sein:
p = v + 26 (vom 1. Vers bis einschließlich 26.)
p = v – 26 (vom 27. bis einschließlich 52.)

Aber das geht nicht im Seelenkalendar,  sondern im regelmässigen alltäglichen äusseren Jahreslauf.  Z.B.  ist die Walpurgisnacht, der 30. April, immer halbjährig entfernt von Halloween, dem 31. Oktober. Oder die Sommersonnenwende ist immer 6 Monate von der Wintersonnenwende entfernt. Zwar gibt’s ein echtes Muster, aber in der menschlichen Seele geht der innere Jahreslauf mit einem Kreuzmuster versehen. Und der Kreuzungspunkt findet in der Michaeli-Gezeit mit den 26. und 27. Versen statt.