2018: „Ein Sommer als Lehrstück …“

 

Hitze, Dürre, Millionenschäden. Klimaextreme in der nördlichen Hemisphäre. Es könnte, es müsste die Trendwende in der Wahrnehmung des Klimawandels sein. Sogar in der Schweiz.

Der Hitzesommer 2018 hat vor Augen geführt, wie verwundbar der Planet Erde ist. Die Medien überschlagen sich mit bebilderten Meldungen zu Gluthitze, ausgetrockneten Bächen und anhaltender Dürre, die selbst die westliche Agrarindustrie in die Knie zwingt. Katastrophale Grossbrände in Griechenland, Kalifornien und – zum ersten Mal überhaupt – am schwedischen Polarkreis können quasi live mitverfolgt werden.

Die mediale Aufmerksamkeit richtete sich nicht bloss auf die verschiedenen Wetter-Rekorde und Klima-Extremereignisse, sondern auch auf die Gleichzeitigkeit dieser Extreme und der Tatsache, dass sich diese in der nördlichen Hemisphäre abspielten. Für Abermillionen Menschen im globalen Süden sind durch den Klimawandel verstärkte Wetterkapriolen seit Jahren bittere Realität. Doch die Hilferufe von pazifischen Inselgemeinschaften, akut bedrohten Küstenbewohnern Asiens oder das stumme Leiden von Subsistenz-Bäuerinnen im subsaharischen Afrika dringen kaum je in unsere Stuben. Werden sie in Zukunft im Norden – dort wo Klimapolitik gemacht wird – mehr Gehör erhalten(?)

 

Siehe auch: „… 43 Prozent mehr CO2 im Jahre 2060 erwartet … (die) OECD …” …,

… „Die extreme Trockenheit des vergangenen Sommer hat … gezeigt …

 

 

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